Verbrüderungsbuch

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Das Verbrüderungsbuch vom Erzstift St. Peter ist das älteste erhaltene Schriftstück auf dem Gebiet des heutigen Österreich.

Inhalt

Es ist ein Verzeichnis der Klostergemeinschaft, geistlicher sowie weltlicher Personen, die sich zu Fürbittengemeinschaften (Gebetsverbrüderungen) zusammengeschlossen hatten. Es enthält etwa 8000 Eintragungen, darunter die älteste Salzburger Bischofsreihe und den ältesten Beleg der agilofingischen Genealogie.

Geschichte

Der älteste Teil wurde im letzten Lebensjahr von Bischof Virgil angelegt, der 784 starb. Das Verbrüderungsbuch ist eines der frühesten Beispiele der karolingischen Schreibschule. Bis Ende des 9. Jahrhunderts wurde dieses Buch geführt. Das jüngste Verbrüderungsbuch wurde von 1004 bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts geführt.

Quelle