Edelweißstraße

Aus SALZBURGWIKI
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Blick auf die Kurven der Edelweißstraße, die zur Edelweißspitze führt; unten im Hintergrund die Fuscher Lacke, der Blick geht über den Mittertörltunnel zum Hochtortunnel
vom Sattel am rechten Bildrand führt die Straße zur Edelweißspitze (links) hinauf
das Bild zeigt recht anschaulich die noch immer originale (!) Stöckelsteinpflasterung - früher waren alle Kehren der Großglockner Hochalpenstraße so gepflastert

Die Edelweißstraße ist eine 1,6 km lange "Sackstraße" an der Großglockner Hochalpenstraße.

Allgemeines

Im Bereich des Fuscher Törls führt diese Stichstraße auf die Edelweißspitze (2 571 m ü. A.), dem höchsten Punkt der Großglockner Hochalpenstraße mit herrlichem Rundblick.

Geschichte

Der Bau dieser Nebenausflugsstraße geht auf eine Zufall zurück. Franz Friedrich Wallack, dem Erbauer der Großglockner Hochalpenstraße, blieben im Sommer 1934, kurz vor der Vollendung der Großglockner Hochalpenstraße, ein Betrag von öS 53.000.-- über. Diesen Betrag hatte er beim Bau um den Törlkopf beim Fuscher Törl einsparen können.

Da ja eine der Grundaufgaben der Straße in der touristischen Erschließung der hochalpinen Region um den Großglockner lag, dachte Wallack, diesen Aussichtspunkt zu erschließen. So wurde die Straße zur Edelweißspitze in nur 47 Tagen errichtet: in sechs Kehren und über 177 Höhenmetern führt sie zu einem Punkt, von dem aus man einen Rundblick auf 37 Dreitausender und - damals noch - 19 Gletscher hatte. Wallack gab ihm den Namen Edelweißspitze.

Straßendaten

Straßenlänge: 1,6 km
Höchststeigung: 14 %
Sechs Kehren
Fahrbahnbreite: 5 m

Für Reisebusse, Anhänger und LKW gesperrt.

Weblink

Quellen