Herta Lonski

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Herta Lonski, (*18. Juni 1922 in Golling (?); 31. Mai 2014 in Kuchl) war Lehrerin und Extrembergsteigerin.

Leben

Der erste in Salzburg lebende Vorfahr der Familie Lonski (von Pilawa) – seine Nachkommen sind heute vorwiegend im Pongau und im Pinzgau zu Hause - stammte aus dem damals zu Österreich gehörenden Teil Polens und ist im 19. Jahrhundert nach Salzburg emigriert, wo er als Zollbeamter tätig war.

Eine seiner Nachfahrinnen ist Herta Lonski, eheliche Tochter von Berufsjäger Alexander Lonski und dessen Frau Marie. Sie widmete ihr Leben neben der Berufstätigkeit als Pädagogin, die sie vorwiegend in Zell am See ausgeübt hat, dem Reisen und Bergsteigen. Sie war in ihrem Erwachsenenleben an unzähligen Orten und hat in aller Welt eine Reihe namhafter Gipfel bestiegen.

Dazu zählen u.a.:

  • Aconcagua, 6 959 m, argentinische Anden, Südamerika, 1974;
  • Kilimandscharo, 5 895 m, Tansania, Afrika, 1968;
  • Demavend, 5 671 m, Iran, 1970;
  • Kasbek, 5 047 m, Kaukasus, Georgien, 1967;
  • Elbrus, 5 642 m, Kaukasus, Russland, 1967;
  • Kungi La, 5 155 m, Indien, 1986;
  • Ararat, 5 137, Ostanatolien, Türkei, 1970;
  • Citlaldepetl, 5 700 m, Mexiko, 1968;
  • Uhuru Peak, 6 010 m, Tansania, Afrika, 1968;

Darüber hinaus erklomm Herta Lonski zahlreiche Gipfel in den europäischen Alpen und in den anderen Gebirgen des Kontinents. Das waren beispielsweise:

  • Ortler, 3 905 m, Südtirol, Italien, 1965;
  • Königsspitze, 3 851 m, Südtirol, Italien, 1965;
  • Grand Pic de la Meije, 3 983, Frankreich, 1964;

Quellen