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| + | Die Salzbergbahn Hallein wurde von einem Elektromotor angetrieben, der sich in der Bergstation am Dürrnberg befand. Die Gondel wurde über eine Laufschiene händisch zum Tragseil bewegt, in das sie sich mittels eines Federmechanismus wieder am Zugseil festklemmte. Eingefahren in Berg- oder Talstation lösten sich diese Klemmen wieder, wurde händische um die Umlenkrolle geführt, die Gäste stiegen ein, die Kabine wurde wieder in das Zugseil eingeklemmt. | ||
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==Quelle== | ==Quelle== | ||
| − | * | + | * Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], Band 20, Beitrag ''Luft-Seilbahnen im Land Salzburg, von den Anfängen bis 1970'', Peter Staudacher |
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Version vom 18. Oktober 2008, 13:06 Uhr
Die Salzbergbahn Hallein wurde 1952 eröffnet und war eine Umlauf-Kabinenbahn nach dem System Girak.
Allgemeines
Sie führte von Hallein - Salzberghalle hinauf nach Bad Dürrnberg und war im Besitz der Salzbergbahn Hallein GesmbH. Nach dem Bau der Dürrnberger Landesstraße (L 256) wurde jedoch der Betrieb eingestellt. Sie wurde aus Mitteln des Marshall-Plans finanziert.
Technik
Die Salzbergbahn Hallein wurde von einem Elektromotor angetrieben, der sich in der Bergstation am Dürrnberg befand. Die Gondel wurde über eine Laufschiene händisch zum Tragseil bewegt, in das sie sich mittels eines Federmechanismus wieder am Zugseil festklemmte. Eingefahren in Berg- oder Talstation lösten sich diese Klemmen wieder, wurde händische um die Umlenkrolle geführt, die Gäste stiegen ein, die Kabine wurde wieder in das Zugseil eingeklemmt.
Daten
Die Seilbahn war auf ihrer schrägen Länge 1500 Meter lang und überwand dabei einen Höhenunterschied von 348 Meter. Ihre Kapazität betrug in jede Richtung 400 Personen.
Aufgabe
Die Salzbergbahn Hallein hatte in ihrer Grundfunktion die Aufgabe eines öffentlichen Verkehrsmittel, das Dürrnberg mit dem dem Tal verband. Denn sie war bis zu Eröffnung der Straße in den 1980er Jahren eine wichtige Verkehrsverbindung.
Quelle
- Schriftenreihe des Vereins Freunde der Salzburger Geschichte, Band 20, Beitrag Luft-Seilbahnen im Land Salzburg, von den Anfängen bis 1970, Peter Staudacher