Eiszeitliche Konglomerate: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 21. Februar 2008, 10:41 Uhr
Ein Konglomerat (conglomero, lat. = zusammenballen) ist ein Sedimentgestein (Ablagerungsgestein) aus gerundeten detritischen Komponenten, deren Korndurchmesser 2 mm übersteigt (Kies oder Geröll) und einem feinerem Bindemittel.
Die Komponenten können Bruchstücke unterschiedlicher Gesteine sein. Die im nördlichen Alpenvorland vorkommenden geologisch jungen Konglomerate werden als "Nagelfluh" (der Ausdruck stammt aus dem schweizerischen Volksmund) bezeichnet.
Wirtschaftliche Verwendung
Konglomerat (Nagelfluh) wurde und wird als Baustoff für Fundamentmauerwerk und Tür- und Fenstergesimse. In Platten geschnitten findet er auch als Außenwandverkleidungen Anwendung.
Vorkommen
- In der Stadt Salzburg:
- Mönchsberg
- Festungsberg (nur randlich!)
- Rainberg
- Hellbrunner Berg
- Im Land Salzburg:
(bisher keine Nennungen)
Bauten
Bauwerke in Konglomerat-Gestein
- Sigmundstor
- Wasserreservoir der Stadt Salzburg im Mönchsberg
- Almkanal
- Steintheater in Hellbrunn