Römerzeitlicher Hortfund: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Stadt Zell am See befindet sich im Mündungsbereich des [[Schmittenbach]]s am Ufer des [[ | Die Stadt Zell am See befindet sich im Mündungsbereich des [[Schmittenbach]]s am Ufer des [[Zeller See]]s. Im Laufe der Jahrhunderte überschwemmte dieser Bach den Ort immer wieder. Jede Überflutung brachte Schlamm und Geröll mit sich. Auch wenn nach jedem [[Hochwasser]] das Gröbste weggeräumt wurde, stieg das Bodenniveau mit den Jahren an, was im Bereich der [[Stadtpfarrkirche St. Hippolyth]] sehr gut zu erkennen ist. Wenn auf dem Schwemmkegel des [[Schmittenbach]]es vor- oder frühgeschichtliche Siedlungen bestanden haben, hat daher der Schmittenbach jede Spur vernichtet. | ||
Da Zell am See aber verkehrsmäßig am Kreuzungspunkt zweier maßgeblicher inneralpiner Verkehrswege liegt, ist jedenfalls anzunehmen, dass im Nahbereich des heutigen Stadtzentrums vor- und frühgeschichtliche Siedlungen bestanden haben. Drei archäologische Funde im Stadtgebiet - jedoch nicht vom Bereich des Schwemmkegels - belegen diese Annahme. Der wichtigste ist ein [[Römer|römer]]zeitlicher Hortfund aus dem Jahr 1952. | Da Zell am See aber verkehrsmäßig am Kreuzungspunkt zweier maßgeblicher inneralpiner Verkehrswege liegt, ist jedenfalls anzunehmen, dass im Nahbereich des heutigen Stadtzentrums vor- und frühgeschichtliche Siedlungen bestanden haben. Drei archäologische Funde im Stadtgebiet - jedoch nicht vom Bereich des Schwemmkegels - belegen diese Annahme. Der wichtigste ist ein [[Römer|römer]]zeitlicher Hortfund aus dem Jahr 1952. | ||