Thorer Kapelle Saalfelden: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Thorer Kapelle''' befindet sich in [[Saalfelden]] und verweist auf ein bedeutendes historisches Ereignis der Salzburger Landesgeschichte.
Die '''Thorer Kapelle''' befindet sich in [[Saalfelden]] und verweist auf ein bedeutendes historisches Ereignis der Salzburger Landesgeschichte.
==Hintergrund==
==Hintergrund==
Sie steht in der Nähe des [[Ritzensee]]s und wurde von der damaligen Haslingbäuerin zur Erinnerung an ihren Mann errichtet. Dieser musste zusammen mit mehr als 20.000 Salzburgern und Salzburgerinnen, mehrheitlich aus den Bezirken [[Pongau]] und [[Pinzgau]], auf Grund des sogenannten [[Emigrationspatent]]es vom [[31. Oktober]] [[1731]] [[1732]] das Land verlassen. Diese Landesverweisung betraf jene Gläubigen, die sich damals zum Protestantismus bekannten und keinerlei Bereitschaft zeigten, zum katholischen Glaubensbekenntnis zurück zu kehren.
Sie steht in der Nähe des [[Ritzensee]]s und wurde [[1732]] von der damaligen Haslingbäuerin zur Erinnerung an ihren Mann errichtet. Dieser musste zusammen mit mehr als 20.000 Salzburgern und Salzburgerinnen, mehrheitlich aus den Bezirken [[Pongau]] und [[Pinzgau]], auf Grund des sogenannten [[Emigrationspatent]]es vom [[31. Oktober]] [[1731]] 1732 das Land verlassen. Diese Landesverweisung betraf jene Gläubigen, die sich damals zum Protestantismus bekannten und keinerlei Bereitschaft zeigten, zum katholischen Glaubensbekenntnis zurück zu kehren.
==Quelle==
==Quelle==
*Informationstafeln bei der Kapelle
*Informationstafeln bei der Kapelle
[[Kategorie:Kirche]]
[[Kategorie:Kirche]]
[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Geschichte]]

Version vom 19. Dezember 2016, 17:09 Uhr

Thorer Kapelle Saalfelden

Die Thorer Kapelle befindet sich in Saalfelden und verweist auf ein bedeutendes historisches Ereignis der Salzburger Landesgeschichte.

Hintergrund

Sie steht in der Nähe des Ritzensees und wurde 1732 von der damaligen Haslingbäuerin zur Erinnerung an ihren Mann errichtet. Dieser musste zusammen mit mehr als 20.000 Salzburgern und Salzburgerinnen, mehrheitlich aus den Bezirken Pongau und Pinzgau, auf Grund des sogenannten Emigrationspatentes vom 31. Oktober 1731 1732 das Land verlassen. Diese Landesverweisung betraf jene Gläubigen, die sich damals zum Protestantismus bekannten und keinerlei Bereitschaft zeigten, zum katholischen Glaubensbekenntnis zurück zu kehren.

Quelle

  • Informationstafeln bei der Kapelle