Ausländer: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach einer Erhebung der Statistik Austria hatten 2008 18,1 Prozent der 530.576 Bewohner von [[Stadt Salzburg|Stadt]] und [[Land Salzburg]] eine Migrationshintergrund.
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== Allgemeines ==
 
Bundesweit waren 16,8 Prozent der Bevölkerung ausländischer Herkunft. Bundesweit lag der Anteil von Ausländern bei der Arbeitslosigkeit bei 9,8 Prozent, im Bundesland Salzburg bei 5,9 Prozent (2007).
 
 
 
Seit 2006 sind Deutschkurse für Zuwanderer gesetzlich verpflichtend. Allerdings bezeichnete der [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Salzburger Bürgermeister]] [[Heinz Schaden|Dr. Heinz Schaden]] die 300 vorgeschriebenen Stunden als nicht ausreichend.
 
 
 
== Anteil der Bevölkerung mit ausländischer Staatszugehörigkeit und mit Migrationshintergrund ==
 
Der [[Flachgau]] weist größtenteils einen Anteil von fünf bis 9,9 Prozent auf, zwischen 10 und 25 Prozent Anteil ergeben sich im Ballungsraum [[Zell am See]] - [[Saalfelden]], um [[Mittersill]], im Raum [[Sankt Johann im Pongau]] und [[Radstadt]] sowie im [[Gasteinertal]]. Der Zentralraum von [[Tamsweg]] im [[Lungau]] weist einen durchschnittlichen Anteil von 2,5 bis 4,9 Prozent auf.
 
 
 
2010 lebten im Bundesland Salzburg 94.500 Menschen mit Migrationshintergrund, also fast jeder fünfte Salzburger. Davon  besitzen rund 65.400 Personen eine ausländische Staatsbürgerschaft. Dies sind 12,4 Prozent der gesamten Bevölkerung des Bundeslandes Salzburg.  28.500 Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft sind Staatsbürger von Nachfolgestaaten des ehemaligen [[Jugoslawien]] ([[Slowenien]], [[Kroatien]], [[Bosnien-Herzegowina]], Montenegro, [[Serbien]], [[Kosovo]], Mazedonien)<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Jugoslawien Wikipedia: Jugoslawien]</ref>, 12.500 Deutsche, 9.600 Türken sowie 4.300 Personen aus anderen [[EU]](15)-Staaten, aus den zehn am 1. Mai 2004 der [[Europäische Union|Europäischen Union]] beigetretenen Ländern kommen etwa 2.800 Personen. Vom jüngsten Beitrittsland [[Rumänien]] stammen 1.100 Personen. Rund 8.800 Personen stammen dann noch von anderen Nationalitäten<ref>Salzburger Nachrichten, 14. März 2011</ref>.
 
 
 
== Kriminalität ==
 
Aus einer Statistik<ref>Quelle Salzburger Nachrichten, 13. Juli 2010</ref> fremder Tatverdächtiger nach Nationen 2009 geht hervor, dass 29,1 % aller Tatverdächtigen aus Regionen des ehemaligen Jugoslawien (ohne Slowenien) stammen, gefolgt von 23,3 aus der Bundesrepublik Deutschland (!), 9,9 % aus sonstigen Staaten (sowie staatenlos oder unbekannt), 9,4 % aus der [[Türkei]], je 7,4 % aus sonstigen Staaten in Osteuropa bzw. sonstigen EU-Staaten vor der Osterweiterung, 7,3 % aus den 10 Staaten der EU-Erweiterung, 5,7 % aus Rumänien und [[Bulgarien]] sowie 0,7 % aus sonstigen Staaten Westeuropas.
 
 
 
Aus diesen Zahlen geht hervor, dass die landläufige Meinung, Kriminelle stammen überwiegend aus Osteuropa, nicht zutrifft:<br/> Osteuropa 13,1% − ex-Jugoslawien 29,1% − Westeuropa inkl. EU vor der Erweiterung 31,4%!
 
 
 
2009 waren von insgesamt 16.550 Strafverdächtigen im Bundesland Salzburg 5.017 Ausländer. Von den 5.017 Ausländern fallen 1.488 unter "Arbeitnehmer", der Rest setzt sich aus Touristen, Illegalen, [[Asylwerber in Salzburg|Asylwerbern]] und anderen zusammen.
 
 
 
== Siehe auch ==
 
* [[Ausländer in der Stadt Salzburg]]
 
* [[Übergriffe auf Ausländer]]
 
* [[Asylwerber in Salzburg]]
 
* Buchtipp [[Allein zu Hause]] von Susanne Scholl
 
 
 
== Quellen und Fußnoten ==
 
* [[Salzburger Nachrichten]], 19. Juni 2010
 
<references/>
 
 
 
[[Kategorie:Gesellschaftliches]]
 
[[Kategorie:Zuagroaste]]
 
[[Kategorie:Soziales]]
 

Version vom 28. Mai 2015, 12:18 Uhr