Eichblattradnetzspinne: Unterschied zwischen den Versionen

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(Bilddatei Spinne, Erlberg)
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Ausgenommen Großbritannien, Irland und Dänemark besiedelt dieses Spinnentier ganz Europa. Man findet es auf offenen und sonnigen Flächen. Trockenrasen, Brachen, Feuchtwiesen und Waldlichtungen bieten ihm den geeigneten Lebensraum. In den [[Alpen]] kommt die Eichenblatt-Radspinne bis in Höhen von 2 500 [[m ü. A.]] vor und zählt daher auch zu den [[Tiere im Nationalpark Hohe Tauern|Tieren im Nationalpark Hohe Tauern]].
 
Ausgenommen Großbritannien, Irland und Dänemark besiedelt dieses Spinnentier ganz Europa. Man findet es auf offenen und sonnigen Flächen. Trockenrasen, Brachen, Feuchtwiesen und Waldlichtungen bieten ihm den geeigneten Lebensraum. In den [[Alpen]] kommt die Eichenblatt-Radspinne bis in Höhen von 2 500 [[m ü. A.]] vor und zählt daher auch zu den [[Tiere im Nationalpark Hohe Tauern|Tieren im Nationalpark Hohe Tauern]].
 
==Lebensweise==
 
==Lebensweise==
Die Eichenblatt-Radspinne spannt ihr Netz in Bodennähe zwischen Stauden oder Getreidehalmen. Ihre Sitzwarte liegt meist nahe dem oberen Rand des Netzes in einem nach oben offenen, schüsselähnlich geformten Gespinst, das sich auf Blüten oder Pflanzenteilen befindet. Wird sie dort gestört, lässt sie sich sofort zu Boden fallen. An ihrem Sicherheitsfaden klettert sie später in das Versteck zurück.
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Die Eichblatt-Radspinne spannt ihr Netz in Bodennähe zwischen Stauden oder Getreidehalmen. Ihre Sitzwarte liegt meist nahe dem oberen Rand des Netzes in einem nach oben offenen, schüsselähnlich geformten Gespinst, das sich auf Blüten oder Pflanzenteilen befindet. Wird sie dort gestört, lässt sie sich sofort zu Boden fallen. An ihrem Sicherheitsfaden klettert sie später in das Versteck zurück.
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==Bemerkenswertes==
 
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Dieses Spinnentier wird gezüchtet, um Versuche fortzuführen, mit den von ihm erzeugten Fäden beschädigte Nervenstränge beim Menschen zu reparieren.
 
Dieses Spinnentier wird gezüchtet, um Versuche fortzuführen, mit den von ihm erzeugten Fäden beschädigte Nervenstränge beim Menschen zu reparieren.

Version vom 26. Juli 2013, 09:07 Uhr

Eichblattradnetzspinne
Weibchen der Eichblatt-Radspinne am Erlberg

Die Eichblattradnetzspinne, eigentlich Eichblatt-Radspinne (Aculepeira ceropegia), auch Eichblatt-Kreuzspinne genannt, ist eine heimische Spinnenart, die zur Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae) gehört.

Beschreibung

Auf Grund ihrer namengebenden, recht ins Auge fallenden Zeichnung, ist sie auch für Laien gut erkennbar. Sie kommt zudem in Mitteleuropa häufig vor und ist auch weit verbreitet. Das Weibchen ist sehr viel größer (12 – 14 mm) als das Männchen (7 – 8 mm), das sich oft in der Nähe des Netz-spinnenden Weibchens aufhält.

Die Zeichnung auf der Rückenmitte – ein weißes Längsband mit mehrfachen Ausbuchtungen – erinnert an das Blatt einer Stiel- oder Traubeneiche.

Vorkommen

Ausgenommen Großbritannien, Irland und Dänemark besiedelt dieses Spinnentier ganz Europa. Man findet es auf offenen und sonnigen Flächen. Trockenrasen, Brachen, Feuchtwiesen und Waldlichtungen bieten ihm den geeigneten Lebensraum. In den Alpen kommt die Eichenblatt-Radspinne bis in Höhen von 2 500 m ü. A. vor und zählt daher auch zu den Tieren im Nationalpark Hohe Tauern.

Lebensweise

Die Eichblatt-Radspinne spannt ihr Netz in Bodennähe zwischen Stauden oder Getreidehalmen. Ihre Sitzwarte liegt meist nahe dem oberen Rand des Netzes in einem nach oben offenen, schüsselähnlich geformten Gespinst, das sich auf Blüten oder Pflanzenteilen befindet. Wird sie dort gestört, lässt sie sich sofort zu Boden fallen. An ihrem Sicherheitsfaden klettert sie später in das Versteck zurück.

Bemerkenswertes

Dieses Spinnentier wird gezüchtet, um Versuche fortzuführen, mit den von ihm erzeugten Fäden beschädigte Nervenstränge beim Menschen zu reparieren.

Quellen

  • mein.Salzburg.com-User Bernhard
  • Deutschsprachige Wikipedia, Stichwort Eichblatt-Radspinne