Pfarrkirche hl. Margaretha (Lungau): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 8. April 2012, 15:45 Uhr



Die Kirche zur Hl. Margarethe ist die Pfarrkirche der Lungauer Gemeinde St. Margarethen.
Geschichte
Eine Urkunde des Salzburger Erzbischofs Eberhard II. aus dem Jahre 1231 liefert einen ersten schriftlichen Hinweis auf eine Kirche in St. Margarethen. In ihr wird die "Capella Sanctae Margarethae" als Filialkirche von Mariapfarr erwähnt.
Dem Einfluss der Herren von Moosham dürfte es zu verdanken sein, dass St. Margareten im Jahr 1421 als eigene Pfarre erwähnt wird.
1586 wurde die Pfarrkirche umgebaut. Das Langhaus wurde mit einem Netzrippengewölbe versehen und der Chor neu errichtet. So präsentiert sich die Kirche seither mit einem spätgotischen Innenraum. Die Einrichtung wurde im 18. und 19. Jahrhundert vervollständigt.
Ausstattung
Der barocke Säulenhochaltar wurde ursprünglich vom Salzburger Meister Wolfgang Weißenkirchner 1687 für die Pfarrkirche Mauterndorf gefertigt. 1732 wurde er nach St. Margarethen verkauft. Der Salzburger Hofmaler Jakob Zanusi malte das Hochaltarbild der Kirchenpatronin Margarethe.
An der südlichen Langhauswand befindet sich eine wertvolle Statue des heiligen Antonius. Sie stammt aus der Filialkirche zum Hl. Augustin und wurde um 1445 geschnitzt.
Die beiden Seitenaltäre sind der heiligen Anna und dem heiligen Sebastian geweiht. Sie wurden 1737 aufgestellt und stammen ursprünglich aus der Pfarrkirche St. Michael.
Die Predigtkanzel wurde 1715 von einheimischen Künstlern gefertigt. Sie zeigt am Kanzelkorb die vier Evangelisten mit ihren Symbolen. Der Schalldeckel wird von einem posaunenblasenden Engel bekrönt.
Bildergalerie
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Innenraum der Kirche
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Hochaltar
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Kanzel
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Orgelempore
Quelle
- Kirchenführer der Pfarre St. Margarethen