Franz Zeller (Kaufmann): Unterschied zwischen den Versionen

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==Leben==
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== Unternehmerische Tätigkeit==
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Sohn des Kaufmanns Joseph [[Zeller]], trat Franz Zeller 1826 als Lehrling in das väterliche Geschäft ein. Von 1832 bis [[1837]] arbeitete er in Wien, Reichenberg ([[Tschechien# Böhmen|Böhmen]]) und Troppau ([[Tschechien# Schlesien|Österreichisch-Schlesien]]).
Sohn des Kaufmanns Joseph [[Zeller]], trat Franz Zeller 1826 als Lehrling in das väterliche Geschäft ein. Von 1832 bis [[1837]] arbeitete er in Wien, Reichenberg ([[Tschechien# Böhmen|Böhmen]]) und Troppau ([[Tschechien# Schlesien|Österreichisch-Schlesien]]).


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Diese führte er bis zu seinem 70. Lebensjahr. 1881 zog er sich ins Privatleben zurück. Das Geschäft übernahm sein Sohn [[Ludwig Zeller|Ludwig]].
Diese führte er bis zu seinem 70. Lebensjahr. 1881 zog er sich ins Privatleben zurück. Das Geschäft übernahm sein Sohn [[Ludwig Zeller|Ludwig]].


== Öffentliches Wirken ==
=== Öffentliches Wirken ===
Franz Zeller war
Franz Zeller war
* von [[1848]] bis [[1858]] Mitglied der [[Salzburger Gemeinderat|Salzburger Gemeindevertretung]], von September 1848 bis Jänner [[1849]] Vizebürgermeister;
* von [[1848]] bis [[1858]] Mitglied der [[Salzburger Gemeinderat|Salzburger Gemeindevertretung]], von September 1848 bis Jänner [[1849]] Vizebürgermeister;
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* Nekrolog in [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 31, 1891, S. 416-419.
* Nekrolog in [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 31, 1891, S. 416-419.
* Salzburgwiki-Artikel [[Andre-Hofer-Feigenkaffeefabrik]], [[Linzer Gasse 1 (Denkstein-Haus)|Linzer Gasse 1]]
* Salzburgwiki-Artikel [[Andre-Hofer-Feigenkaffeefabrik]], [[Linzer Gasse 1 (Denkstein-Haus)|Linzer Gasse 1]]
==Literatur==
*[[ Gunda Barth-Scalmani|Gunda Barth]]: ''Annäherung an die Biographie eines Salzburger Handelsmannes und Unternehmers. Franz Zeller (1812–1891)''. In: [[Salzburg Archiv]] 1 (1986), S. 105–117.
==Siehe auch==
==Siehe auch==
* Salzburgwiki-Artikel [[Zeller]]
* Salzburgwiki-Artikel [[Zeller]]

Version vom 31. März 2012, 18:44 Uhr

Franz Seraph Paul Zeller (* 29. Juni 1812, † 2. März 1891) war Kaufmann, Vizebürgermeister von Salzburg, Landtagsabgeordneter und Präsident der Salzburger Handelskammer.

Leben

Unternehmerische Tätigkeit

Sohn des Kaufmanns Joseph Zeller, trat Franz Zeller 1826 als Lehrling in das väterliche Geschäft ein. Von 1832 bis 1837 arbeitete er in Wien, Reichenberg (Böhmen) und Troppau (Österreichisch-Schlesien).

Er kehrte am 19. Juli] 1837 nach Salzburg zurück, trat in die im Besitz der Familie Bolland stehende Firma Andre Hofer ein, heiratete am 14. August 1837 die Tochter des Hauses, Marie Bolland (* 1812, † 1891), und übernahm das Geschäft.

In der Folge etablierte er die Firma Andre-Hofer als eines der bedeutendsten Warenhäuser der Stadt Salzburg.

Franz Zeller erwarb 1858 das sogenannte Bolland-Haus an der Ecke Dreifaltigkeitsgasse/Platzl, 1861 die alte Andräkirche, an deren Stelle er ein Wohnhaus (Linzer Gasse 1) erbaute. Dieses beherbergte zunächst auch das Detailgeschäft des Unternehmens, das er vom Großhandel getrennt hatte.

1864 kaufte er das Haus Platzl 1 (damals Wirtshaus zum Goldenen Ochsen), in das er nun den Detailhandel verlegte, während in der Linzer Gasse 1 das Café Zeller entstehen konnte.

Zudem ließ er in der neuentstandenen Faberstraße ein großes Warenhaus und in Parsch eine neue Feigenkaffee- und Schokoladenfabrik, 1873 eine Feigenkaffeefabrik in Freilassing errichten, alles im Rahmen der Firma Andre Hofer.

Diese führte er bis zu seinem 70. Lebensjahr. 1881 zog er sich ins Privatleben zurück. Das Geschäft übernahm sein Sohn Ludwig.

Öffentliches Wirken

Franz Zeller war

Er war Förderer und Gründer der Kurhaus- und Bade-Anstalt-Aktien-Gesellschaft; der Bau dieses Etablissements war zum Großteil sein Werk. Er setzte sich für den Bau der Fürstenbrunner Wasserleitung ein.

Er war Mitbegründer des Verschönerungsvereins, in dessen Rahmen er sich besonders um die Gestaltung des Mönchsbergs kümmerte. Unter seiner Leitung entstanden das Schartentor, die Ludwigs-Fernsicht, die Karolinenhöhe, der Bürgerwehr-Söller, die Fahrstraße auf den Berg und ein Netz von Spazierwegen.

Familie

Aus seiner Ehe mit Marie geb. Bolland (* 1812]], † 1891) gingen die Kinder

hervor.

Quellen

Literatur

  • Gunda Barth: Annäherung an die Biographie eines Salzburger Handelsmannes und Unternehmers. Franz Zeller (1812–1891). In: Salzburg Archiv 1 (1986), S. 105–117.

Siehe auch