Zinnoxydfabrik in Thalgau: Unterschied zwischen den Versionen
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Datei:RIMG0030.jpg|östliche Ansicht der Fabrik, davor der renovierte Wasenstadel | Datei:RIMG0030.jpg|östliche Ansicht der Fabrik, davor der renovierte Wasenstadel | ||
Datei:RIMG0019.jpg| Wasenstadel heute | Datei:RIMG0019.jpg| Wasenstadel heute | ||
| + | Datei:Torfabbau im Wasenmoos, Bild v. 1904.jpg|Torfabbau im Wasenmoos, Bild v. 1904 | ||
Datei:Torfstich Wasenmoos mit Mooshäusl, Foto v. 1904.jpg|Torfstich Wasenmoos mit Mooshäusl, Foto v. 1904 | Datei:Torfstich Wasenmoos mit Mooshäusl, Foto v. 1904.jpg|Torfstich Wasenmoos mit Mooshäusl, Foto v. 1904 | ||
Datei:Wasenmoos Panorama 18.8.09.jpg|Das Hochmoor an Thalgauberg, wo früher der Torf als Brennstoff für die Zinnoxydfabrik abgebaut wurde | Datei:Wasenmoos Panorama 18.8.09.jpg|Das Hochmoor an Thalgauberg, wo früher der Torf als Brennstoff für die Zinnoxydfabrik abgebaut wurde | ||
Version vom 1. Dezember 2011, 14:49 Uhr
Im Jahr 1884 hat der Thalgauer Fabrikant Nicolaus Gaertner in Thalgau-Unterdorf mit der Erzeugung von Zinnoxyd begonnen und diese Produktion hat sehr rasch eine große Ausweitung erfahren.
Während der Blütezeit des Unternehmens um etwa 1900 waren bis zu 40 Personen beschäftigt. Die Anlieferung des Rohmaterials erfolgte aus Indien und Australien per Schiff und mit der Ischlerbahn. Das Produkt Zinn wurde in viele Länder der Welt geliefert. Als Brennmaterial diente Torf aus dem nahen Wasenmoos am Thalgauberg und dieser wurde vor der Verwendung im der Fabrik benachbarten großen Wasenstadl getrocknet. Vor allem der Schlot erinnert noch heute an die Fabriksvergangenheit.
Heute ist in diesem Gebäudekomplex das medizinisch diagnostische Leistungszentrum von Red Bull untergebracht.