Ruperti-Kapelle am Wallersee: Unterschied zwischen den Versionen
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''Die Jahrhunderte ließen an den Ufern des Sees im weiten Kranze freundliche Ortschaften, Dörfer und Märkte entstehen und in letzter Zeit sind an den Ufergrenzen des einstmals stillen Wallersees eine Reihe von Siedlungen entstanden, die den Städtern, fern dem Tosen des Straßenlärmes und der Hitze der Steinmassen, in Wasser und Wind, in Sand und Sonne Erquickung bieten. Im stillen Walde, abseits des Badegetümmels, steht im Schatten hundertjähriger Baumriesen die Ruperti-Kapelle.</blockquote> | ''Die Jahrhunderte ließen an den Ufern des Sees im weiten Kranze freundliche Ortschaften, Dörfer und Märkte entstehen und in letzter Zeit sind an den Ufergrenzen des einstmals stillen Wallersees eine Reihe von Siedlungen entstanden, die den Städtern, fern dem Tosen des Straßenlärmes und der Hitze der Steinmassen, in Wasser und Wind, in Sand und Sonne Erquickung bieten. Im stillen Walde, abseits des Badegetümmels, steht im Schatten hundertjähriger Baumriesen die Ruperti-Kapelle.</blockquote> | ||
Aktuelle Version vom 26. April 2024, 19:27 Uhr
Die Ruperti-Kapelle am Wallersee in Neumarkt war eine nicht mehr bestehende Kapelle.
Geschichte
Das "Salzburger Volksblatt" berichtete in seiner Ausgabe vom 18. August 1931 über die Einweihung:
Neumarkt am Wallersee. (Einweihung.) Der Besitzer des Strandhoteles, R. Winkler, errichtete, den Wünschen vieler Sommergäste entsprechend, im angrenzenden Walde eine aus Holz gearbeitete Kreuzkapelle, die am Feiertage in Anwesenheit zahlreicher Sommergäste und der Bewohnerschaft der Umgebung feierlich eingeweiht wurde. Den Weiheakt vollzog Dechant Moser aus Köstendorf, der von der ursprünglichen Besiedlung des Wallersees durch den heiligen Rupertus sprach. Er führte die Zuhörer weit zurück in eine Zeit, in der Rupertus an den Ufern des damals unwirtlichen Sees den heidischen Fischern den Glauben predigte, in jene Zeit, in der aus den Trümmern der zerstörten Römerstadt Iuoavum die Stadt Salzburg entstand und die christliche Kultur im Lande ihren Anfang nahm. Die Jahrhunderte ließen an den Ufern des Sees im weiten Kranze freundliche Ortschaften, Dörfer und Märkte entstehen und in letzter Zeit sind an den Ufergrenzen des einstmals stillen Wallersees eine Reihe von Siedlungen entstanden, die den Städtern, fern dem Tosen des Straßenlärmes und der Hitze der Steinmassen, in Wasser und Wind, in Sand und Sonne Erquickung bieten. Im stillen Walde, abseits des Badegetümmels, steht im Schatten hundertjähriger Baumriesen die Ruperti-Kapelle.
Weblink
- Lage des Waldes auf www.openstreetmap.org
Quelle
- ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 18. August 1931, Seite 10