Gift-Hahnenfuß: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Die Seite wurde neu angelegt)
 
Zeile 3: Zeile 3:
  
 
==Aussehen==
 
==Aussehen==
Diese einjährige Hahnenfuß-Art wird sehr unterschiedlich hoch (10 cm bis 1 m). Die Laubblätter sind entfernt sellerieähnlich, glänzend, leicht fleischig und dunkelgrün, die unteren sind lang gestielt, die oberen sitzend. Der dicke und längs-gerillte Stängel ist kaum behaart. Die Blüten sind blassgelb und sehr klein (4-10 mm im Durchmesser). Die Blütezeit dauert von Juni bis Oktober. Die Pflanze gilt als besonders [[Giftpflanze|giftig]], vor allem durch die Giftstoffe Protoanemonin und Anemonin.
+
Diese einjährige Hahnenfuß-Art wird sehr unterschiedlich hoch (10 cm bis 1 m). Die Laubblätter sind entfernt sellerieähnlich, glänzend, leicht fleischig und dunkelgrün, die unteren sind lang gestielt, die obersten sitzend. Der dicke und längs-gerillte Stängel ist kaum behaart. Die Blüten sind blassgelb und sehr klein (4-10 mm im Durchmesser). Die Blütezeit dauert von Juni bis Oktober. Auffällig sind die vielen Nüsschen-Samen der Sammelfrucht. Die Pflanze gilt als besonders [[Giftpflanze|giftig]], vor allem durch die Giftstoffe Protoanemonin und Anemonin.
  
 
==Vorkommen==
 
==Vorkommen==

Version vom 11. Dezember 2021, 20:58 Uhr

Allgemeines

Der Gift-Hahnenfuß (Ranunculus sceleratus) gehört zur Gattung Hahnenfuß (Ranunculus) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Auffällig sind die sehr kleinen blassgelben Blüten.

Aussehen

Diese einjährige Hahnenfuß-Art wird sehr unterschiedlich hoch (10 cm bis 1 m). Die Laubblätter sind entfernt sellerieähnlich, glänzend, leicht fleischig und dunkelgrün, die unteren sind lang gestielt, die obersten sitzend. Der dicke und längs-gerillte Stängel ist kaum behaart. Die Blüten sind blassgelb und sehr klein (4-10 mm im Durchmesser). Die Blütezeit dauert von Juni bis Oktober. Auffällig sind die vielen Nüsschen-Samen der Sammelfrucht. Die Pflanze gilt als besonders giftig, vor allem durch die Giftstoffe Protoanemonin und Anemonin.

Vorkommen

Der Gift-Hahnenfuß liebt feuchte Gräben, Sumpfwiesen und Teichufer sowie nasse Wegmulden. Dieser Hahnenfuß ist in der Nordhälfte der Erde weit verbreitet und kommt von Eurasien bis Nordamerika vor. Er bevorzugt dabei die colline und montane Stufe. In Österreich ist diese Pflanze in allen Bundesländern zerstreut zu finden, im Land Salzburg vor allem in den Tallagen um die Stadt Salzburg und im Lungau.

Quellen

  • Manfred Adler, Karl Oswald, Raimund Fischer: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol, 3. Aufl., Linz 2008. Wissenschaftliches Standardwerk
  • H. Wittmann, A. Siebenbrunner, P. Pilsl, P. Heiselmayer: Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen in: Sauteria Schriftenreihe für Systematische Botanik, Floristik und Geobotanik, Band 2, 1987