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*'''Bogen''': wird in der Architektur ein Bauelement zum Überbrücken von Öffnungen im Mauerwerk genannt | *'''Bogen''': wird in der Architektur ein Bauelement zum Überbrücken von Öffnungen im Mauerwerk genannt | ||
Version vom 5. Juni 2020, 05:37 Uhr
Der Prodinger- Kasten ist ein Getreidekasten in der Lungauer Marktgemeinde Tamsweg.
Geschichte
Die Sanierung des Gebäudes erfolgte 2007, dabei wurde er mit einem Schindeldach neu gedeckt. Das Madonnenbild malte 2009 Heinz Michael. Das Prodingergut feierte im Jahre 2014 das Jubiläum 550 Jahre Prodingergut. Aus diesem Grund wurde eine Hofchronik verfasst. Laut der Chronik stand bis 1952 auch westseitig des Bauernhauses ein gemauerter Kasten.
Beschreibung
Der zweigeschoßige Kasten ist aus Steinen gemauerte und hat einen hölzernen Dachstuhl. An der Südseite über der kunstvoll verzierten Metalltüre befindet sich das Bild der "Pfochbichler Schutzmantelmadonna". Ein Fenster mit einem Kreuzgitter und zwei runde Öffnungen befinden sich im Giebelbereich. Auf der Westseite sind zwei Eisentürchen. An der Südseite ist direkt an der Mauer das Hauskreuz des Gutes aufgestellt.
Quelle
- Attribute: in der bildenden Kunst die charakteristische Beigabe einer Figur
- Bogen: wird in der Architektur ein Bauelement zum Überbrücken von Öffnungen im Mauerwerk genannt
- Rundbogen (auch:Kreisbogen): ist die Bogenlinie kreisförmig und nimmt den kompletten Halbkreis (180 Grad) ein, das bedeutet, die untersten beiden Fugen liegen horizontal.
- Schwibbogen: ist ein Bogen, der zwei Gebäude spreizt.
- Segmentbogen: ist ein Kreisbogen, der keinen vollen Halbkreis beschreibt, sondern ein Kreissegment mit einem Winkel kleiner 180°.
- Spitzbogen: ist ein aus zwei Kreisen konstruierter Bogen mit Spitze, der in der Architektur als ein zentrales Element der Gotik gilt.
- Dreinageltypus: die Christusfigur an einem Kreuz ist durch drei Nägel an das Kreuz geschlagen
- Fassung: bezeichnet die farbliche Gestaltung einer Skulptur, eines Reliefs, eines Bildes oder einer anderen Oberfläche
- Fresko: ist eine Technik der Wandmalerei, bei der die zuvor in Wasser eingesumpften Pigmente auf den frischen Kalkputz aufgetragen werden.
- Giebelfeld: die dreieckige Giebelfläche, die durch ihre Größe und Frontalität hervorgehoben ist und mit figürlichem oder ornamentalem Dekor versehen sein kann
- Lourdesgrotte: Mariengrotten, die Nachbildungen der Grotte von Massabielle bei Lourdes in Südfrankreich und Unserer lieben Frau von Lourdes darstellen
- Nische: bezeichnet eine Vertiefung in einer Wand, sie dienen entweder als Gestaltungsmerkmal, um eine Wandoberfläche optisch interessanter zu gestalten oder zum Aufstellen von Figuren oder von Kreuzen
- Plastik: dreidimensionales, körperhaftes Objekt der bildenden Kunst, heute mit Skulptur synonym benutzt
- Portal: ein großes repräsentatives Tor
- Restaurierung: bezeichnet bei Kulturgütern die Wiederherstellung eines alten Zustandes, welcher oft im Laufe der Zeit verloren gegangen ist.
- Renovierung: bezeichnet die Maßnahmen zur Instandsetzung von Bauwerken.
- Satteldach: besteht aus zwei entgegengesetzt geneigten Dachflächen, die an der höchsten, waagerechten Kante, dem Dachfirst, aufeinandertreffen
- Schwalbenschwanzverbindung: ist eine Verbindung, bei der die Form der Feder entfernt an die gegabelte Form des Schwanzes einer Schwalbe erinnert
- Sgraffito: ist eine Dekorationstechnik zur Bearbeitung von Wandflächen. Nach der Auflage verschiedenfarbiger Putzschichten werden Teile der oberen Putzschicht abgekratzt und Teile der darunterliegenden Putzschicht freigelegt, sodass durch den Farbkontrast ein Bild entsteht
- Sturz: die Abdeckung einer Maueröffnung, die entweder waagerecht oder mit waagerechter Untersicht ausgebildet (Tür- oder Fenstersturz)
- Viernageltypus: die Christusfigur an einem Kreuz ist durch vier Nägel an das Kreuz geschlagen
- vorkragen: herausragen, vorspringen
- Walmdach: Dach, das im Gegensatz zum Satteldach nicht nur auf der Traufseite, sondern auch auf der Giebelseite geneigte Dachflächen hat.
- Wandmalerei: Form der Malkunst, bei der das Bild auf eine Wand oder Decke aufgetragen wird
- Zeltdach: Dachform, die sich durch mehrere (mindestens drei) gegeneinander geneigte Dachflächen auszeichnet, die in einer Spitze (dem Firstpunkt) zusammenlaufen (Sonderform des Walmdaches)
- Pyramidendach: Sonderform mit vier gegeneinander geneigte gleiche Dachflächen über quadratischem Gebäudequerschnitt undf in einer Spitze zusammenlaufen