Königsgässchen: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Namengebend war kein Herrscher, sondern ein dort wohnender | + | Namengebend war kein Herrscher, sondern ein dort wohnender so genannter ''Nachtkönig'', dessen Aufgabe es war, zur Nachtzeit die übel riechenden „Schwindgruben“ (Sickergruben) zu säubern und Unrat abzuführen. |
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Version vom 28. März 2010, 10:40 Uhr
| Bild | |
|---|---|
| Königsgässchen | |
| Länge: | ca. 50 m |
| Startpunkt: | Linzer Gasse |
| Endpunkt: | Dreifaltigkeitsgasse |
| Karte: | Googlemaps |
Das Königsgäßchen (Königsgässchen) ist eine Gasse in der rechten Altstadt Salzburgs.
Verlauf
Das Gässchen führt in geknickter Form von der Dreifaltigkeitsgasse zur Linzer Gasse. Im Spätmittelalter verlief entlang des Königsgässchens die Stadtmauer. Das Königsgässchen lässt noch die Düsternis eines mittelalterlichen Arme-Leute-Viertels erahnen.
Namensgebung
Namengebend war kein Herrscher, sondern ein dort wohnender so genannter Nachtkönig, dessen Aufgabe es war, zur Nachtzeit die übel riechenden „Schwindgruben“ (Sickergruben) zu säubern und Unrat abzuführen.
Bildergalerie
- Königsgaesschen.JPG
Straßenschild in der typischen Alt-Salzburger Art
Quellen
- Karl Heinz Ritschel: Die Geschichte der Bergstraße. In: Von Salzburg und Salzburgern. Verlag Alfred Winter, Salzburg 1984, ISBN 3-85380-045-9, S. 71 ff (73).
- Martin, Franz: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Leitner-Martin, Willa und Martin, Andreas. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006