Bürgerspital (Hallein): Unterschied zwischen den Versionen

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[[1427]] wurden das Bürgerspital und die Bürgerspitalskirche (Kapelle) zum Heiligen Kreuz erstmals urkundlich erwähnt. Eine Pfarrarchiv-Urkunde von 1489 nennt beide Stiftungen die Spitalhäuser in der [[Zagelau]].  
[[1427]] wurden das Bürgerspital und die Bürgerspitalskirche (Kapelle) zum Heiligen Kreuz erstmals urkundlich erwähnt. Eine Pfarrarchiv-Urkunde von 1489 nennt beide Stiftungen die Spitalhäuser in der [[Zagelau]].  


Erzbischof [[Ernst Herzog von Bayern]], Apostolischer Administrator des [[Erzbistum Salzburg|Erzbistums Salzburg]], stattete es [[1554]] mit einer neuen Hausordnung aus. [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] begabte es [[1682]] mit einer „Selpad"-Stiftung.  
[[1554]] erlies [[Erzbischof]] [[Ernst Herzog von Bayern]], Apostolischer Administrator des [[Erzbistum Salzburg|Erzbistums Salzburg]], eine neuen Hausordnung.
 
[[1682]] begabte es [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]]   mit einer „Selpad"-Stiftung.  


[[1708]] wurde das Spital zu einem einfachen zweistöckigen Gebäude ausgebaut, die Kirche erhöht und zu ihrer heutigen Form erweitert.
[[1708]] wurde das Spital zu einem einfachen zweistöckigen Gebäude ausgebaut, die Kirche erhöht und zu ihrer heutigen Form erweitert.
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[[1798]] wurde der Turm neu hinzugefügt.
[[1798]] wurde der Turm neu hinzugefügt.


Nach [[Benedikt Pillwein]] war das Bruderhaus [[1823]] verkauft.  
[[1823]] war das Bruderhaus nach [[Benedikt Pillwein]] verkauft.  


[[2003]] wurde die Kapelle unter [[Bürgermeister der Stadt Hallein|Bürgermeister]] [[Christian Stöckl]] mit Hilfe der Siedlungsgenossenschaft "[[Die Salzburg]]" restauriert. Seither wird sie als Proberaum für Musiker und für Konzertveranstaltungen genutzt.
[[2003]] wurde die Kapelle unter [[Bürgermeister der Stadt Hallein|Bürgermeister]] [[Christian Stöckl]] mit Hilfe der Siedlungsgenossenschaft "[[Die Salzburg]]" restauriert. Seither wird sie als Proberaum für Musiker und für Konzertveranstaltungen genutzt.

Version vom 5. April 2020, 20:14 Uhr

Datei:Bürgerspital Hallein 01.jpg
Bürgerspital Hallein am Bürgerspitalplatz

Das Bürgerspital ist ein Spital am Bürgerspitalsplatz in der Altstadt von Hallein. Es zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in Hallein.

Geschichte

Nach Chr. Greinz[1] wurde es angeblich 1386 von Ulrich Samer gegründet. 1422 wurde es neu dotiert und mit ihm der Fond des Bruderhauses vereinigt, das sicherlich mit Beihilfe der alten Bruderschaften entstanden ist.

1427 wurden das Bürgerspital und die Bürgerspitalskirche (Kapelle) zum Heiligen Kreuz erstmals urkundlich erwähnt. Eine Pfarrarchiv-Urkunde von 1489 nennt beide Stiftungen die Spitalhäuser in der Zagelau.

1554 erlies Erzbischof Ernst Herzog von Bayern, Apostolischer Administrator des Erzbistums Salzburg, eine neuen Hausordnung.

1682 begabte es Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg mit einer „Selpad"-Stiftung.

1708 wurde das Spital zu einem einfachen zweistöckigen Gebäude ausgebaut, die Kirche erhöht und zu ihrer heutigen Form erweitert.

1798 wurde der Turm neu hinzugefügt.

1823 war das Bruderhaus nach Benedikt Pillwein verkauft.

2003 wurde die Kapelle unter Bürgermeister Christian Stöckl mit Hilfe der Siedlungsgenossenschaft "Die Salzburg" restauriert. Seither wird sie als Proberaum für Musiker und für Konzertveranstaltungen genutzt.

Quelle

  • Wagner, H. F: Topographie von Alt-Hallein in: MGSLK 55, 1915, S. 1-44 (online)
  • Informationstafel vor Ort

Einzelnachweis

  1. "Das soziale Wirken der katholische Kirche in Salzburg", Wien, 1898