Kruzifix beim Fritzenbauern: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 21. November 2019, 22:44 Uhr
Das Kruzifix beim Fritzenbauern ist ein Kreuz im Stadtteil Maxglan der Stadt Salzburg.
Geschichte
Der Grund für die Errichtung des Kreuzes 1973 war ein Gelöbnis für wiedererlangte Gesundheit. Die Christusfigur stammt von der Firma Kopfberger aus Salzburg und orientiert sich an der Formensprache des Barocks. 1999/2000 wurde das Kreuz an den heutigen Standort versetzt. Den Kasten fertigte der Zimmermann Martin Hasenöhrl, der Bruder der Großmutter der Eigentümer.
Beschreibung
Das Kreuz steht an einer Thujengruppe nordöstlich des Wohnhauses Rosa-Hofmann-Straße 2. Ein mit Kupferblech gedecktes Dach mit tropfenförmiger Verzierung, eine senkrecht verschalte Rückwand und geschwungene Seitenteile aus Weichholz schützen den Korpus, über dem eine „INRI“-Fahne befestigt ist.
Der Korpus zeigt einen angespanntem Körper mit hervortretenden Sehnen. Er ist aus Lindenholz geschnitzt und nicht gefasst. Das Haupt mit lockigem Haar und Dornenkrone fällt nach vor und zieht den Oberkörper mit sich. Das Kruzifix gehört zum Dreinageltypus. Eine doppelt geführte Kordel bindet das Lendentuch an die Hüften.