Totenbretter Gäng: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Inschriften und Ornamente sind geschnitzt, teilweise nachgeschitten und mit schwarzer Farbe ausgemalt. Von oben nach unten zeigen beide Bretter: | Die Inschriften und Ornamente sind geschnitzt, teilweise nachgeschitten und mit schwarzer Farbe ausgemalt. Von oben nach unten zeigen beide Bretter: | ||
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Version vom 18. November 2019, 10:19 Uhr
Die Totenbretter Gäng sind Totenbretter in der Flachgauer Gemeinde Hof bei Salzburg.
Geschichte
Vermutlich entstanden die Totenbretter erst längere Zeit nach dem Ableben von Barbara und Johann Herbst. Im Jahr 2007 wurden die Bretter geschliffen und nachgemalt.
Beschreibung
Die 1,4 m hohen Totenbretter sind am Stamm einer Fichte an der Straße vom Gemeindezentrum zum Gäng kurz nach dem Waldbeginn befestigt. Geschützt sind die aus Kirschholz hergestellten Totenbretter durch schlichte Holzdächer und seitliche Einfassungen. Dächer und Einfassung zeigen Rillen und Kerbschnitte.
Die Inschriften und Ornamente sind geschnitzt, teilweise nachgeschitten und mit schwarzer Farbe ausgemalt. Von oben nach unten zeigen beide Bretter:
- Das Auge Gottes in einem Dreieck (Heilige Dreifaltigkeit)
- drei Kreuze
- Inschrift 'RIB' ('requiescat in pace'-Ruhe in Frieden)
- je einem stilisierten Palmzweig.
Zwischen den Symmbolen steht auf dem linken Brett Johann Herbst gestorben 30. September 1932', auf dem rechten Barbara Herbst gest. 27. Jän. 1926' .