Portal des ehemaligen Frauensiechenhauses: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Portal des ehemaligen "Weiberspitals"''' ist ein Eingang im Salzburger Stadtteil [[Nonntal]].
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[[Datei:Nonntaler Hauptstraße ON 14 Erhardspital 01.jpg|thumb|Ehemaliges Erhardspital (Frauentrakt) in der Nonntaler Hauptstraße 14]]Das '''Portal des ehemaligen Weiberspitals''' ist ein Eingang im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Nonntal]]. Das gesamte Gebäude zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]]  in der Stadt.
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Das Gebäude ist das so genannte “Weiberspital“, ein Krankenhaus für die weiblichen Dienstboten des [[Salzburger Domkapitel]]s. Es wird bereits [[1310]] als Siechenhaus erwähnt. Unter Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] erwarb das Domkapitel das Haus und vergrößerte es. Die letzte Erweiterung erfolgte [[1685]].  
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Das Gebäude beherbergte das genannte “Weiberspital“, den Frauentrakt des [[Erhardspital]]s für die weiblichen Dienstboten des [[Salzburger Domkapitel]]s. Es wird bereits [[1310]] als Siechenhaus erwähnt. Unter [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] erwarb das Domkapitel das Haus und vergrößerte es. Die letzte Erweiterung erfolgte [[1685]].  
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Das Haus [[Nonntaler Hauptstraße]] 14 schließt an die Südseite der [[Stadtpfarrkirche St. Erhard|Kirche St. Erhard]] an. Im Inneren steht esmit der Empore der Kirche in Verbindung.  
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Das Haus [[Nonntaler Hauptstraße]] 14 schließt an die Südseite der [[Stadtpfarrkirche St. Erhard]] an. Im Inneren steht es mit der Empore der Kirche in Verbindung.
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Das Portal des Hauses besteht aus mächtigen [[Konglomerat]]blöcken. Seine abgeschrägten Gewände werden oben von einem Flachbogen überwölbt, der mittig einen so genannten Eselsrücken bildet. Die beiden Türblätter sind schmucklos und haben vergitterte und verglaste Oberlichter. Das Portal hat die für die  Spät[[gotik]] charakteristische Form des Kielbogens. Die beidseitig im Bogenbereich eingearbeiteten  kleineren Blöcke lassen vermuten, dass das Portal nachträglich verbreitert worden ist.  
  
Das Portal des Hauses besteht aus mächtigen [[Konglomerat]]blöcken. Seine abgeschrägten Gewände werden oben von einem Flachbogen überwölbt, der mittig einen so genannten Eselsrücken bildet. Die beiden Türblätter sind schmucklos und haben vergitterte und verglaste Oberlichter. Das Portal hat die für die [[Gotik|Spätgotik]] charakteristische Form des Kielbogens. Die beidseitig im Bogenbereich eingearbeiteten  kleineren Blöcke lassen vermuten, dass das Portal nachträglich verbreitert worden ist.
 
 
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[[Kategorie:Portal (Bauwerk)|Erhardspital]]

Version vom 31. Oktober 2019, 10:41 Uhr

Datei:Nonntaler Hauptstraße ON 14 Erhardspital 01.jpg
Ehemaliges Erhardspital (Frauentrakt) in der Nonntaler Hauptstraße 14

Das Portal des ehemaligen Weiberspitals ist ein Eingang im Salzburger Stadtteil Nonntal. Das gesamte Gebäude zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt.

Geschichte

Das Gebäude beherbergte das genannte “Weiberspital“, den Frauentrakt des Erhardspitals für die weiblichen Dienstboten des Salzburger Domkapitels. Es wird bereits 1310 als Siechenhaus erwähnt. Unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau erwarb das Domkapitel das Haus und vergrößerte es. Die letzte Erweiterung erfolgte 1685.

Beschreibung

Das Haus Nonntaler Hauptstraße 14 schließt an die Südseite der Stadtpfarrkirche St. Erhard an. Im Inneren steht es mit der Empore der Kirche in Verbindung.

Das Portal des Hauses besteht aus mächtigen Konglomeratblöcken. Seine abgeschrägten Gewände werden oben von einem Flachbogen überwölbt, der mittig einen so genannten Eselsrücken bildet. Die beiden Türblätter sind schmucklos und haben vergitterte und verglaste Oberlichter. Das Portal hat die für die Spätgotik charakteristische Form des Kielbogens. Die beidseitig im Bogenbereich eingearbeiteten kleineren Blöcke lassen vermuten, dass das Portal nachträglich verbreitert worden ist.

Quelle