Prugger von Pruggheim: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Familie betrieb im [[18. Jahrhundert]] im Pillerseetal den Bleierzbergbau Rohr-Koglererb sowie in [[Leogang]] den [[Silberbergbau]] samt Schmelzhütte. Das Leoganger Unternehmen, das nach seiner im Jahr [[1717]] erfolgten Erwerbung durch [[Johann Sylvester Prugger von Pruggheim]] einen großen Aufschwung erlebte, wurde im Jahr 1760 oder 1761 an Fürsterzbischof [[Sigismund Christian Graf Schrattenbach]] verkauft.
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Die Familie betrieb im [[18. Jahrhundert]] im Pillerseetal den Bleierzbergbau Rohr-Koglererb sowie in [[Leogang]] den [[Silbererzbergbau]] samt Schmelzhütte. Das Leoganger Unternehmen, das nach seiner im Jahr [[1717]] erfolgten Erwerbung durch [[Johann Sylvester Prugger von Pruggheim]] einen großen Aufschwung erlebte, wurde im Jahr 1760 oder 1761 an Fürsterzbischof [[Sigismund Christian Graf Schrattenbach]] verkauft.
  
 
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Version vom 20. Juli 2009, 20:16 Uhr

Die Familie Prugger von Pruggheim (gelegentlich: Prugger zu Pruggheim) war eine Tiroler Gewerkenfamilie im Nordtiroler Pillerseetal.

Geschichte

Der Stammsitz befand sich in Fieberbrunn bei der Hütten (heute Landhaus Brugger).

Die Familie betrieb im 18. Jahrhundert im Pillerseetal den Bleierzbergbau Rohr-Koglererb sowie in Leogang den Silbererzbergbau samt Schmelzhütte. Das Leoganger Unternehmen, das nach seiner im Jahr 1717 erfolgten Erwerbung durch Johann Sylvester Prugger von Pruggheim einen großen Aufschwung erlebte, wurde im Jahr 1760 oder 1761 an Fürsterzbischof Sigismund Christian Graf Schrattenbach verkauft.

Einzelne Vertreter:

  • Johann Sylvester Prugger von Pruggheim, Gewerke (um 1717)[1];
  • Johann Jakob Prugger von Pruggheim (getauft 27. Juni 1726, † 1782), Gewerke zu Pillersee, verh. mit Maria Barbara Trauner;
  • Anton Benedikt Prugger von Pruggheim, Bruder und Nachfolger des Vorigen;
  • Karl Prugger von Pruggheim (* 30. April 1763 Schloss Roseneck am Pillersee (Bezirk Kufstein, Tirol) , † 1841), tirolisch-bayerischer Geistlicher, Lehrer und Schriftsteller[2].

Quellen

Herwig Pirkl: Aus der Prugger von Pruggheim'schen Familiengeschichte. In: "Fieberbrunn informativ", Oktober 1980, S. 12 ff.

Einzelnachweise

  1. Anonymus, Die Entwicklung Saalfeldens und Leogangs, S. 14; Geschichte Leogangs
  2. Eintrag Georg Christoph Hamberger, Johann Georg Meusel, Johann Wilhelm Sigismund Lindner und Johann Samuel Ersch: Das Gelehrte Teutschland, oder Lexikon der jetzt lebenden teutschen Schriftsteller. 19. Band 5. Auflage Lemgo 1823. S. 210.
    Einzelne Werke Karl Prugger von Pruggheims:
    • Lehren Jesu in vierzehn Stationen und Gebeten. Salzburg: Duyle 1798.
    • Tugendhafte Gesinnungen und Thaten von Heiden, Juden und Türken, in: Erzählungen für Leser aus allen Ständen. 2 Bände München 1802 und 1803.