Freilichterlebnis 7 Mühlen: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Vom Verfall bedroht, konnte diese landschaftsprägende Mühlenanlage durch die Gemeinde | + | Wasser spielt für [[Pfarrwerfen]] insgesamt eine besondere Rolle. Wobei Pfarrwerfen mit einem Wahrzeichen aus der Arbeitswelt in Verbindung mit Wasserkraft punkten kann: Die 'Sieben Mühlen', die jeder kennt und die man auch beim Vorbeifahren auf der Bundesstraße und Bahn schön sehen kann. Die 'Sieben Mühlen' sind heute als Freilichtmuseum vom Mai bis Oktober jedem zugänglich, mit Mühlentalern, die man beim örtlichen Bäcker erwerben kann. Die ''Sieben Mühlen'' sind damit nicht nur ein Kulturdenkmal sondern auch eine touristische Attraktion. Sie sind als Erlebnis- und Lernmuseum für alle Generationen gestaltet, wobei auch ein Lifevermahlung die Arbeit der Bauern, die hier ihr Mühlenrecht hatten, dokumentiert. |
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| + | Vom Verfall bedroht, konnte diese landschaftsprägende Mühlenanlage durch die Gemeinde Pfarrwerfen und das Bundesdenkmalamt gerettet werden. Die erhaltenen sechs Gmachmühlen stellen heute mit ihrer Geschichte ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Entwicklung des ländlichen Raumes und seiner Lebensweise dar. Nach zulässigen Schätzungen erfolgte bereits im [[Mittelalter]] eine Nutzung des Mühlbachls durch Wassermühlen. Über Jahrhunderte trug das Mahlrecht wesentlich zur Selbstversorgung der heimischen Bauern bei. Durch den Rückgang des Getreideanbaues in den Gebirgsgauen und das Aufkommen des elektrischen Stromes verloren die Mühlen an Bedeutung. | ||
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*Dir. Bernhard Hutter | *Dir. Bernhard Hutter | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
*Wissenschaftliche Arbeit von Dipl. Pol. Alfred w. Höck | *Wissenschaftliche Arbeit von Dipl. Pol. Alfred w. Höck | ||
Version vom 16. Juni 2010, 07:47 Uhr
Die "7 Mühlen" am Mühlbachl im Pongau sind in seiner Art im Bundesland Salzburg einzigartig.
Allgemeines
Wasser spielt für Pfarrwerfen insgesamt eine besondere Rolle. Wobei Pfarrwerfen mit einem Wahrzeichen aus der Arbeitswelt in Verbindung mit Wasserkraft punkten kann: Die 'Sieben Mühlen', die jeder kennt und die man auch beim Vorbeifahren auf der Bundesstraße und Bahn schön sehen kann. Die 'Sieben Mühlen' sind heute als Freilichtmuseum vom Mai bis Oktober jedem zugänglich, mit Mühlentalern, die man beim örtlichen Bäcker erwerben kann. Die Sieben Mühlen sind damit nicht nur ein Kulturdenkmal sondern auch eine touristische Attraktion. Sie sind als Erlebnis- und Lernmuseum für alle Generationen gestaltet, wobei auch ein Lifevermahlung die Arbeit der Bauern, die hier ihr Mühlenrecht hatten, dokumentiert.
Jetzt will man auch den Wengergraben wieder touristisch erschließen und historische Kleinkraftwerke wieder rekonstruieren.
Vom Verfall bedroht, konnte diese landschaftsprägende Mühlenanlage durch die Gemeinde Pfarrwerfen und das Bundesdenkmalamt gerettet werden. Die erhaltenen sechs Gmachmühlen stellen heute mit ihrer Geschichte ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Entwicklung des ländlichen Raumes und seiner Lebensweise dar. Nach zulässigen Schätzungen erfolgte bereits im Mittelalter eine Nutzung des Mühlbachls durch Wassermühlen. Über Jahrhunderte trug das Mahlrecht wesentlich zur Selbstversorgung der heimischen Bauern bei. Durch den Rückgang des Getreideanbaues in den Gebirgsgauen und das Aufkommen des elektrischen Stromes verloren die Mühlen an Bedeutung.
Öffnungszeiten
- 1. Mai - 31. Oktober täglich von 8.00 - 19.00 Uhr
- jeden Freitag: Mahlvorführung von 15.00 - 18.00 Uhr
Museumsträger
- Kultur- und Museumsverein Pfarrwerfen,
- Gemeindeamt Pfarrwerfen
Kustos
- Dir. Bernhard Hutter
Weblinks
Quellen
- Wissenschaftliche Arbeit von Dipl. Pol. Alfred w. Höck