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Daher ist das Kehlsteinhaus noch  heute in seiner ursprünglichen Form erhalten und wird seit 1952 als  Berggasthaus durch private Pächter geführt. Der bayrische Staat hat  1960, anlässlich der 150 jährigen Zugehörigkeit des [[Berchtesgadener  Land]]es zu [[Bayern]], den Besitz in eine Stiftung eingebracht. Die  Erträge fließen gemeinnützigen Zwecken zu.
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==Kehlsteinstraße==
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In nur 13  Monaten wurde eine Straße aus dem harten Fels des Kehlsteins gesprengt.  Der gewaltige Höhenunterschied von 700 m wird mit einer einzigen Kehre  überwunden, wobei die steile Nordwest seite des Kehlsteins zweimal  durchquert wird. 1952 wurde die Kehlsteinstraße für den  Individualverkehr gesperrt und ein Linienverkehr zum Kehlsteinparkplatz  eingerichtet.
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Die 6,5 km lange Straße mit einer Breite von vier Metern mit fünf Tunnels (Gesamtlänge 277 m) wurde in 13 Monaten errichtet.
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== Besucherzahlen ==
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Mit knapp 340&nbsp000 Besuchern war das Kehlsteinhaus neben dem [[Königssee]] und dem [[Salzbergwerk Berchtesgaden]] das wichtigste touristische Ziel im Berchtesgadener Land.
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==Daten Kehlsteinhaus==
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:Meereshöhe:  1&nbsp;834 [[m  ü. A.]]
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:Bauzeit:  ein Jahr
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:Aufzugshöhe:  124 m
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:Länge des Zugangstunnel:  124 m
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==Quellen==
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{{homepage|http://www.kehlsteinhaus.de}}
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* {{Quelle SN|19. September 2012}}
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[[Kategorie:Tourismus]]
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[[Kategorie:Geschichte]]
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[[Kategorie:Ausflugsziel]]
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[[Kategorie:Aufzug]]
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[[Kategorie:Geografie]]
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[[Kategorie:Alpen]]
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[[Kategorie:Ostalpen]]
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[[Kategorie:Kalkalpen]]
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[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]
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[[Kategorie:Kalkhochalpen]]
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[[Kategorie:Berg]]
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[[Kategorie:Grenzregion]]
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[[Kategorie:Bayern]]
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[[Kategorie:Berchtesgadener Land]]

Version vom 20. September 2012, 07:46 Uhr

das Kehlsteinhaus
Der Eingang zum Tunnel, in dem ein Lift zum Kehlsteinhaus hinauf führt

Das Kehlsteinhaus ist eines der bekanntesten Ausflugsziele im Berchtesgadener Land.

Lage

Es befindet sich am Gipfel des Kehlsteins, der zu den Vorbergen der Kalkhochalpengruppe des Göllmassivs gehört.

Geschichte

Das Kehlsteinhaus war ein Projekt des NS-Parteisekretärs Martin Bormanns, das er im Namen der NSDAP Adolf Hitler zu dessen 50. Geburtstag schenkte. Hitler besuchte das Kehlsteinhaus allerdings äußerst selten. Der Versuch der Alliierten, das Kehlsteinhaus zu bombardieren, gelang nicht. Dank des persönlichen Einsatzes des damaligen Landrats Jacob unterblieb auch die Sprengung des Hauses.

Daher ist das Kehlsteinhaus noch heute in seiner ursprünglichen Form erhalten und wird seit 1952 als Berggasthaus durch private Pächter geführt. Der bayrische Staat hat 1960, anlässlich der 150 jährigen Zugehörigkeit des Berchtesgadener Landes zu Bayern, den Besitz in eine Stiftung eingebracht. Die Erträge fließen gemeinnützigen Zwecken zu.

Erreichbarkeit

Bis zum Obersalzberg kann man mit dem Pkw fahren. Dort muss man auf bayerische Postbusse umsteigen, die einem über die Kehlsteinstraße bis zum Parkplatz des Kehlsteinhauses bringen. Von diesem Parkplatz führt ein mit Naturstein ausgeschlagener Tunnel 124 Meter weit durch das Felsmassiv zu einem prunkvollen, messingverkleideten Aufzug. In nur 41 Sekunden fährt dieser Aufzug weitere 124 Meter in das Innere des Kehlsteinhauses.

Kehlsteinstraße

In nur 13 Monaten wurde eine Straße aus dem harten Fels des Kehlsteins gesprengt. Der gewaltige Höhenunterschied von 700 m wird mit einer einzigen Kehre überwunden, wobei die steile Nordwest seite des Kehlsteins zweimal durchquert wird. 1952 wurde die Kehlsteinstraße für den Individualverkehr gesperrt und ein Linienverkehr zum Kehlsteinparkplatz eingerichtet.

Die 6,5 km lange Straße mit einer Breite von vier Metern mit fünf Tunnels (Gesamtlänge 277 m) wurde in 13 Monaten errichtet.

Besucherzahlen

Mit knapp 340&nbsp000 Besuchern war das Kehlsteinhaus neben dem Königssee und dem Salzbergwerk Berchtesgaden das wichtigste touristische Ziel im Berchtesgadener Land.

Daten Kehlsteinhaus

Meereshöhe: 1 834 m ü. A.
Bauzeit: ein Jahr
Aufzugshöhe: 124 m
Länge des Zugangstunnel: 124 m
Panoramablick: bis 200 km

Quellen