Johann Balthasar Braun: Unterschied zwischen den Versionen
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Braun wurde in Oberhessen geboren und besuchte in Fulda die Schule. Danach studierte er in Mainz, Heidelberg, Gießen, Marburg und Würzburg, wo er auch zum Doktor der Rechte promovierte. [[1671]] wurde er an die Benediktineruniversität Salzburg berufen, wo er am [[13. Jänner]] [[1772]] seine Antrittsvorlesung hielt. [[1680]] wurde er hochfürstlicher Salzburgischer Rat. Insgesamt war er vier Mal [[Dekane der Juristischen Fakultät der Benediktineruniversität Salzburg|Dekan der juristischen Fakultät]]. | Braun wurde in Oberhessen geboren und besuchte in Fulda die Schule. Danach studierte er in Mainz, Heidelberg, Gießen, Marburg und Würzburg, wo er auch zum Doktor der Rechte promovierte. [[1671]] wurde er an die Benediktineruniversität Salzburg berufen, wo er am [[13. Jänner]] [[1772]] seine Antrittsvorlesung hielt. [[1680]] wurde er hochfürstlicher Salzburgischer Rat. Insgesamt war er vier Mal [[Dekane der Juristischen Fakultät der Benediktineruniversität Salzburg|Dekan der juristischen Fakultät]]. | ||
Version vom 1. Januar 2017, 11:37 Uhr
Johann Balthasar Braun (* 1643 (?), 4. November 1688) war Jurist und Professor an der Benediktineruniversität Salzburg.
Leben
Braun wurde in Oberhessen geboren und besuchte in Fulda die Schule. Danach studierte er in Mainz, Heidelberg, Gießen, Marburg und Würzburg, wo er auch zum Doktor der Rechte promovierte. 1671 wurde er an die Benediktineruniversität Salzburg berufen, wo er am 13. Jänner 1772 seine Antrittsvorlesung hielt. 1680 wurde er hochfürstlicher Salzburgischer Rat. Insgesamt war er vier Mal Dekan der juristischen Fakultät.
Als Professor war er bei den Studenten sehr beliebt, seine Vorlesungen waren immer gut besucht. Zu seinen Hörern zählten auch die nachmaligen Professoren Robert König und Joseph Bernhard Glettle. Sein schon immer angegriffener Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends. Nach dreimonatigen Krankenlager verstarb er am 4. November 1688 und wurde unter großer Anteilnahme der studierenden Jugend zu Grabe getragen.
Quelle
- Judas Thaddäus Zauner: Biographische Nachrichten von den Salzburger Rechtslehrern von der Stiftung der Universität bis auf gegenwärtige Zeiten, Salzburg, Mayrische Buchhandlung, 1789