Salzburger Bauernkalender 2015: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Herausgeberin: Gertraud Steiner | + | *Herausgeberin: Gertraud Steiner |
| − | Verlag: [[Verlag Anton Pustet]] | + | *Verlag: [[Verlag Anton Pustet]] |
| − | Erscheinungsjahr: 2014 | + | *Erscheinungsjahr: 2014 |
| − | ISBN 978-3-7025-0770-1 | + | *ISBN 978-3-7025-0770-1 |
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Auch der Blick über den heimischen Tellerrand kommt nicht zu kurz. [[Arno Müller]] entführt die Leser und Leserinnen bis nach Neuguinea. [[Walter Gumpold]] erinnert an jene Zeiten, in denen Gastarbeiter aus dem Salzburger Land bei den Nachbarn und in Übersee als Holzarbeiter tätig waren. Dazu passend führt Sepp Eder, auch er ein ehemaliger Gastarbeiter in Sachen Holzgewinnung, mit seinem Text Der lange Weg zur Motorsäge durch sechs Jahrtausende Werkzeuggeschichte bis zur Gegenwart. | Auch der Blick über den heimischen Tellerrand kommt nicht zu kurz. [[Arno Müller]] entführt die Leser und Leserinnen bis nach Neuguinea. [[Walter Gumpold]] erinnert an jene Zeiten, in denen Gastarbeiter aus dem Salzburger Land bei den Nachbarn und in Übersee als Holzarbeiter tätig waren. Dazu passend führt Sepp Eder, auch er ein ehemaliger Gastarbeiter in Sachen Holzgewinnung, mit seinem Text Der lange Weg zur Motorsäge durch sechs Jahrtausende Werkzeuggeschichte bis zur Gegenwart. | ||
| − | Was wären ländliche Regionen und die Landwirtschaft ohne die Belebung durch Wild- und Nutztiere, | + | Was wären ländliche Regionen und die Landwirtschaft ohne die Belebung durch Wild- und Nutztiere, die Beleuchtung ihrer wirtschaftlichen Rolle und die Entwicklung unseres Blickes auf die Tierwelt in Vergangenheit und Gegenwart. [[Günter Jaritz]], ein in Theorie und Praxis versierter Fachmann mit Eigenerfahrung als Halter von vom Aussterben bedrohter Nutztierrassen berichtet über ''Seltenes Nutzgeflügel in den Alpen''. Ebenfalls mit Tieren, aber mit deren Abbildung setzt sich Gertraud Steiner in ihrem Beitrag ''Die Tiermaler'' auseinander. Beginnend mit den prähistorischen Malereien in der Höhle von Lascaux, über die ausdrucksstarken Tierportraits des 19. Jahrhunderts, bis in die Zwischenkriegszeit, in der die Fotografie endgültig die Malerei abgelöst hat. |
Lyrische Texte und historische - aber auch erstklassige Fotos der Gegenwart - tun im Salzburger Bauernkalender 2015 nicht als Lückenbüßer Dienst, sondern runden ab und ermöglichen Empfindungen und Augenblicke, die über die fachlichen Inhalte hinaus führen. | Lyrische Texte und historische - aber auch erstklassige Fotos der Gegenwart - tun im Salzburger Bauernkalender 2015 nicht als Lückenbüßer Dienst, sondern runden ab und ermöglichen Empfindungen und Augenblicke, die über die fachlichen Inhalte hinaus führen. | ||
Version vom 14. Dezember 2014, 11:44 Uhr
- Buchtipp Salzburger Bauernkalender 2015, Vorausschauen und Zurückdenken
- Herausgeberin: Gertraud Steiner
- Verlag: Verlag Anton Pustet
- Erscheinungsjahr: 2014
- ISBN 978-3-7025-0770-1
Rezension 1
Vorausschauen und Zurückdenken als Motto des Jahreskalenders 2015 erlaubte einen weit gespannten Themenbogen, der von den Autoren und Autorinnen mit interessanten Beiträgen zu recht unterschiedlichen Themen genutzt wurde.
Neben den alljährlich gleichbleibenden Informationsblöcken (Kalender, Patrozinien, Viehmarktkalender, Adressen) steht daher in mehr als 30 Beiträgen zu den mit Lebensinhalt Bauersein, Erlebte Geschichte im 20. Jahrhundert, Altes Brauchtum neu gesehen, bis zu Natur beobachten, erleben, schützen übertitelten Kapiteln Interessantes zu lesen. Die Kalenderfrau Gertraud Steiner spricht in ihrem Vorwort von einem historischen Rundgang, dessen Schwerpunkt im 19. Jahrhundert und im 20. Jahrhundert liegt.
Aber nicht nur die Erinnerung an Vergangenes und Althergebrachtes wie Theresia Oblassers Beitrag Von Brunnstuben, Futterküchen, Mach- und anderen Hütten, eine heute weitgehend abgekommene historische Bauernhof-Architekturlandschaft, und Schlackenputz - Eine Zierde an Flachgauer Bauernhäusern von Monika Brunner-Gaurek, wird thematisiert, der Focus wird auch auf Kommendes gerichtet. Schülerinnen der landwirtschaftlichen Fachschulen Bruck an der Großglocknerstraße und Kleßheim schreiben über ihre Absichten und ihre Wünsche an die von ihnen erhoffte berufliche bäuerliche Zukunft.
Auch der Blick über den heimischen Tellerrand kommt nicht zu kurz. Arno Müller entführt die Leser und Leserinnen bis nach Neuguinea. Walter Gumpold erinnert an jene Zeiten, in denen Gastarbeiter aus dem Salzburger Land bei den Nachbarn und in Übersee als Holzarbeiter tätig waren. Dazu passend führt Sepp Eder, auch er ein ehemaliger Gastarbeiter in Sachen Holzgewinnung, mit seinem Text Der lange Weg zur Motorsäge durch sechs Jahrtausende Werkzeuggeschichte bis zur Gegenwart.
Was wären ländliche Regionen und die Landwirtschaft ohne die Belebung durch Wild- und Nutztiere, die Beleuchtung ihrer wirtschaftlichen Rolle und die Entwicklung unseres Blickes auf die Tierwelt in Vergangenheit und Gegenwart. Günter Jaritz, ein in Theorie und Praxis versierter Fachmann mit Eigenerfahrung als Halter von vom Aussterben bedrohter Nutztierrassen berichtet über Seltenes Nutzgeflügel in den Alpen. Ebenfalls mit Tieren, aber mit deren Abbildung setzt sich Gertraud Steiner in ihrem Beitrag Die Tiermaler auseinander. Beginnend mit den prähistorischen Malereien in der Höhle von Lascaux, über die ausdrucksstarken Tierportraits des 19. Jahrhunderts, bis in die Zwischenkriegszeit, in der die Fotografie endgültig die Malerei abgelöst hat.
Lyrische Texte und historische - aber auch erstklassige Fotos der Gegenwart - tun im Salzburger Bauernkalender 2015 nicht als Lückenbüßer Dienst, sondern runden ab und ermöglichen Empfindungen und Augenblicke, die über die fachlichen Inhalte hinaus führen.
Rezension 2
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Quellen
- Rezension von Christina Nöbauer