Leo Neumayer: Unterschied zwischen den Versionen

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Leo Neumayer stammt aus einer Bauernfamilie und hatte zehn Geschwister. Er besuchte die Volksschule in Leogang und arbeitete danach am elterlichen Hof. [[1956]] wurde er Fahrer beim [[Rotes Kreuz Salzburg|Roten Kreuz]] in Sankt Johann im Pongau. 1958 heiratete er seine Frau Maria. Die beiden hatten zwei Töchter und einen Sohn.
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==Politischer Werdegang== 
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Leo Neumayer begann seine politische Karriere 1962 als ÖAAB-Obmannstellvertreter in Sankt Johann im Pongau. 1968 wurde er Obmann und 1970 Bezirksobmann des ÖAAB im Pongau. 1974 kam er in den Landtag und übte sein Mandat 15 Jahre lang aus. In der Nachfolge von Hans Kappacher als Bürgermeister 1978 traute man ihm zuerst diese Aufgabe nicht zu. Bei den Gemeinderatswahlen 1979 jedoch wurde sein Einsatz von den Bürgern mit einer hohen Mehrheit von fast 66 % für die ÖVP bedacht. Weitere Wahlerfolge folgten und bestätigten, dass Leo Neumayer auf dem richtigen Weg war. Bei der ersten Persönlichkeitswahl für Bürgermeisterkandidaten 1994 erhielt er 65% Zustimmung. Dies war die Anerkennung dafür, dass Leo Neumayer stets die Sache in den Mittelpunkt stellte.
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:1969 – 1998  Tätigkeit in der ÖVP-Fraktion der (damaligen Markt-)Gemeinde Sankt  Johann im Pongau, davon
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:1978 – 1998  als Bürgermeister 
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:1974 – 1989  Abgeordneter zum [[Salzburger Landtag]] (Schwerpunkt Wohnbau)
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===Leistungen und Wirken===
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Auszug aus den Leistungen in der Amtszeit von Bgm. Leo Neumayer:
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: - dauerhafte Sicherung des Trinkwassers für Sankt Johann im Pongau (aus der Region Flachau)
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: - Schifferpark: eine schöne Grünanlage im Zentrum mit hohem Stellenwert in einer Zeit der Hektik und Motorisierung
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: - Neubau der Polytechnischen Schule, der Neuen Volksschule, des dritten Kindergartens
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: - Generalsanierung der Volksschule am Dom und der Hauptschule und [[Musikhauptschule]]
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: - Errichtung der Aufbahrungshalle und des Urnenfriedhofes
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: - Errichtung des Feuerwehrhauses
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: - Generalsanierung des Gemeindeamtes
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: - Renovierung und Ausbau des Schwimmbades
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: - Errichtung eines zeitgemäßen Kultur & Kongresshauses
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: - Einführung des „Offenen Umweltausschusses“ als Pionier- und Vorzeigeprojekt im Bereich der Umweltpolitik (mit der Herausgabe des Informationsblattes „Umweltschnüffler“ – ausgezeichnet durch den Umweltpreis des Landes) als Grundlage für die weitere Entwicklung zur "e5-Gemeinde"
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: - Erwirtschaftung von Überschüssen im Gemeindebudget durch den Verkauf der St. Johanner Sparkasse und die Verwendung des Erlöses für zukunftsweisende Aufgaben
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: - Umsetzung des sozialen Gedankens durch Ausschüttung der Zinserträge (u.a. für Ausgleichszulagenempfänger, Schulanfänger, Kindergartenbus, Liftkarten für Familien)
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Für seine Verdienste als Bürgermeister wurde ihm von der Gemeinde St. Johann die [[Ehrenbürger der Stadt Sankt Johann im Pongau|Ehrenbürgerschaft]] verliehen.
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===Derzeit ausgeübte Funktionen===
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Nach seiner Pensionierung begann Leo Neumayer Leistungssport zu betreiben. Mindestens viermal im Jahr bezwingt er mit dem Rennrad den Großglockner und braucht dafür knapp eine Stunde und vierzig Minuten von der Mautstelle Ferleiten bis zum Fuschertörl. Insgesamt fährt er im Jahr rund 12.000 Kilometer mit dem Rad. Im Sommer nimmt er auch regelmäßig an Radmarathons mit Distanzen von mehr als 100 Kilometern teil. Leo Neumeyer sieht das Radfahren aber eigentlich nur als Vorbereitung auf die Langlaufrennen im Winter. Zu seinem 70. Geburtstag absolvierte er den berühmtesten Volkslanglauf, den es in Europa gibt: den 90 Kilometer langen Wasalauf in Schweden. Er erreichte dabei den 6260. Platz unter 13.990 Startern. Drei Jahre später, im Jahre 2002 erbrachte er erstklassige Leistungen bei den Österreichischen Langlaufmeisterschaften und den Weltmeisterschaften in Quebec in Kanada.
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==Familie==
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Leo Neumayer ist seit 1997 verwitwet und lebt in St. Johann im Pongau. Er hat drei erwachsene Kinder, sieben Enkel und zwei Urenkel.
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==Quellen==
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*Stadtbuch der Gemeinde St. Johann im Pongau
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* St. Johanner Stadtjournal
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*[[Salzburger Nachrichten]]
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* [http://www.stjohannimpongau.at Offizielle Website der Stadt St. Johann im Pongau]
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[[Kategorie:Sankt Johann im Pongau|Neumayer, Leo]]
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[[Kategorie:Pongau|Neumayer, Leo]]
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[[Kategorie:Ehrenbürger|Neumayer, Leo]]

Version vom 10. März 2013, 15:03 Uhr

Altbgm. Leo Neumayer

Leonhard Leo Neumayer, ein Lokalpolitiker mit Leib und Seele, wurde am 30. Oktober 1929 in Leogang im Pinzgau geboren und war von 1978 bis 1998 ÖVP-Bürgermeister der Stadt Sankt Johann im Pongau.

Leben

Leo Neumayer stammt aus einer Bauernfamilie und hatte zehn Geschwister. Er besuchte die Volksschule in Leogang und arbeitete danach am elterlichen Hof. 1956 wurde er Fahrer beim Roten Kreuz in Sankt Johann im Pongau. 1958 heiratete er seine Frau Maria. Die beiden hatten zwei Töchter und einen Sohn.

Politischer Werdegang

Leo Neumayer begann seine politische Karriere 1962 als ÖAAB-Obmannstellvertreter in Sankt Johann im Pongau. 1968 wurde er Obmann und 1970 Bezirksobmann des ÖAAB im Pongau. 1974 kam er in den Landtag und übte sein Mandat 15 Jahre lang aus. In der Nachfolge von Hans Kappacher als Bürgermeister 1978 traute man ihm zuerst diese Aufgabe nicht zu. Bei den Gemeinderatswahlen 1979 jedoch wurde sein Einsatz von den Bürgern mit einer hohen Mehrheit von fast 66 % für die ÖVP bedacht. Weitere Wahlerfolge folgten und bestätigten, dass Leo Neumayer auf dem richtigen Weg war. Bei der ersten Persönlichkeitswahl für Bürgermeisterkandidaten 1994 erhielt er 65% Zustimmung. Dies war die Anerkennung dafür, dass Leo Neumayer stets die Sache in den Mittelpunkt stellte.

Seine politische Tätigkeit hat das Bild der heutigen Stadt Sankt Johann im Pongau wesentlich geprägt.

Politische Funktionen

1969 – 1998 Tätigkeit in der ÖVP-Fraktion der (damaligen Markt-)Gemeinde Sankt Johann im Pongau, davon
1978 – 1998 als Bürgermeister
1974 – 1989 Abgeordneter zum Salzburger Landtag (Schwerpunkt Wohnbau)

Leistungen und Wirken

Auszug aus den Leistungen in der Amtszeit von Bgm. Leo Neumayer:

- dauerhafte Sicherung des Trinkwassers für Sankt Johann im Pongau (aus der Region Flachau)
- Schifferpark: eine schöne Grünanlage im Zentrum mit hohem Stellenwert in einer Zeit der Hektik und Motorisierung
- Neubau der Polytechnischen Schule, der Neuen Volksschule, des dritten Kindergartens
- Generalsanierung der Volksschule am Dom und der Hauptschule und Musikhauptschule
- Errichtung der Aufbahrungshalle und des Urnenfriedhofes
- Errichtung des Feuerwehrhauses
- Neubau des Seniorenheimes
- Generalsanierung des Gemeindeamtes
- Renovierung und Ausbau des Schwimmbades
- Errichtung eines zeitgemäßen Kultur & Kongresshauses
- Ortsgestaltung des Ober- und Untermarktes
- Errichtung eines Sportheimes und der Fußballplätze
- Restaurierung der gotischen Annakapelle (des ältesten Bauwerkes von Sankt Johann im Pongau)
- Einführung des „Offenen Umweltausschusses“ als Pionier- und Vorzeigeprojekt im Bereich der Umweltpolitik (mit der Herausgabe des Informationsblattes „Umweltschnüffler“ – ausgezeichnet durch den Umweltpreis des Landes) als Grundlage für die weitere Entwicklung zur "e5-Gemeinde"
- Erwirtschaftung von Überschüssen im Gemeindebudget durch den Verkauf der St. Johanner Sparkasse und die Verwendung des Erlöses für zukunftsweisende Aufgaben
- Umsetzung des sozialen Gedankens durch Ausschüttung der Zinserträge (u.a. für Ausgleichszulagenempfänger, Schulanfänger, Kindergartenbus, Liftkarten für Familien)

Für seine Verdienste als Bürgermeister wurde ihm von der Gemeinde St. Johann die Ehrenbürgerschaft verliehen.

Derzeit ausgeübte Funktionen

- Vorsitzender des Regionalausschusses des Salzburger Hilfswerks
- Bezirksobmann-Stellvertreter der Lebenshilfe Salzburg im Pongau
- Obmann des Turn- und Sportvereins St. Johann

Ehrungen

Leo Neumayer ist Ehrenbürger der Stadt Sankt Johann im Pongau.

Sport

Nach seiner Pensionierung begann Leo Neumayer Leistungssport zu betreiben. Mindestens viermal im Jahr bezwingt er mit dem Rennrad den Großglockner und braucht dafür knapp eine Stunde und vierzig Minuten von der Mautstelle Ferleiten bis zum Fuschertörl. Insgesamt fährt er im Jahr rund 12.000 Kilometer mit dem Rad. Im Sommer nimmt er auch regelmäßig an Radmarathons mit Distanzen von mehr als 100 Kilometern teil. Leo Neumeyer sieht das Radfahren aber eigentlich nur als Vorbereitung auf die Langlaufrennen im Winter. Zu seinem 70. Geburtstag absolvierte er den berühmtesten Volkslanglauf, den es in Europa gibt: den 90 Kilometer langen Wasalauf in Schweden. Er erreichte dabei den 6260. Platz unter 13.990 Startern. Drei Jahre später, im Jahre 2002 erbrachte er erstklassige Leistungen bei den Österreichischen Langlaufmeisterschaften und den Weltmeisterschaften in Quebec in Kanada.

Familie

Leo Neumayer ist seit 1997 verwitwet und lebt in St. Johann im Pongau. Er hat drei erwachsene Kinder, sieben Enkel und zwei Urenkel.

Quellen

Zeitfolge