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{{Infotabelle Sportverein
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| image = [[Bild:Vereinslogo.jpg|100px|Logo]]
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| gegründet = [[10. August]] [[1952]]
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| präsident = [[Ludwig Bieringer]]
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| adresse = Bergersteig 20<br />5071 Wals-Siezenheim<br /> Tel: (0 662) 85 68 66
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Der '''A. C. Wals''' ist ein Ringersportverein aus der Gemeinde Wals-Siezenheim, der mit 47 Mannschaftsmeistertiteln der mit Abstand erfolgreichste Ringerverein Österreichs ist.  
 
Der '''A. C. Wals''' ist ein Ringersportverein aus der Gemeinde Wals-Siezenheim, der mit 47 Mannschaftsmeistertiteln der mit Abstand erfolgreichste Ringerverein Österreichs ist.  
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Die erste Heimstätte war der Saal des Gasthauses Santner. Dort belegten Hund und Katzen des Wirtes tagsüber die Ringermatte, ehe abends trainiert wurde. Rasch wurde der Andrang zu Kämpfen so groß, dass der Saal oft völlig überfüllt war.  
 
Die erste Heimstätte war der Saal des Gasthauses Santner. Dort belegten Hund und Katzen des Wirtes tagsüber die Ringermatte, ehe abends trainiert wurde. Rasch wurde der Andrang zu Kämpfen so groß, dass der Saal oft völlig überfüllt war.  
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Erster Star des Vereins war Bartl Brötzner, der [[1952]] an den Olympischen Spielen in Helsinki teilnahm und als Fünfter nur knapp und nach einer umstrittenen Kampfrichterentscheidung eine Medaille verpasste. Brötzner, der 1956 in Melbourne sogar Vierter wurde,  begründete eine lange olympische Tradition, denn der Club stellte von 1952 bis 1992 bei allen Sommerspielen mindestens einen Teilnehmer. Bislang letzter Olympiateilnehmer des A. C. Wals war [[Amer Hrustanovic]], der [[2012]] in London auf Platz zehn im griechisch-römischen Stil (Kategorie bis 96 Kilogramm) kam.
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Erster Star des Vereins war Bartl Brötzner, der [[1952]] an den Olympischen Spielen in Helsinki teilnahm und als Fünfter nur knapp eine Medaille verpasste. Brötzner, der 1956 in Melbourne sogar Vierter wurde,  begründete eine lange olympische Tradition, denn der Club stellte von 1952 bis 1992 bei allen Sommerspielen mindestens einen Teilnehmer. Bislang letzter Olympiateilnehmer des A. C. Wals war [[Amer Hrustanovic]], der [[2012]] in London auf Platz zehn im griechisch-römischen Stil (Kategorie bis 96 Kilogramm) kam.
    
Auch bei Welt- und Europameisterschaften stellte Wals zahlreiche Kämpfer. Platz vier durch Alexander Neumüller [[1990]] in Rom war das beste Resultat. [[1997]] erreichte [[Nina Strasser]], die Pionierin des Frauenringens in Wals, bei der WM in Clermont-Ferrand den fünften Platz. Strasser eroberte im selben Jahr in Warschau Bronze bei der Europameisterschaft. Dies war die zweite Medaille für den Club nach Franz Berger (Bronze 1970 in Ostberlin). Im Nachwuchsbereich stellte der A. C. Wals sogar einen Weltmeister: [[Georg Marchl]] triumphierte bei der Jugend-WM [[1983]] in Colorado Springs (USA).
 
Auch bei Welt- und Europameisterschaften stellte Wals zahlreiche Kämpfer. Platz vier durch Alexander Neumüller [[1990]] in Rom war das beste Resultat. [[1997]] erreichte [[Nina Strasser]], die Pionierin des Frauenringens in Wals, bei der WM in Clermont-Ferrand den fünften Platz. Strasser eroberte im selben Jahr in Warschau Bronze bei der Europameisterschaft. Dies war die zweite Medaille für den Club nach Franz Berger (Bronze 1970 in Ostberlin). Im Nachwuchsbereich stellte der A. C. Wals sogar einen Weltmeister: [[Georg Marchl]] triumphierte bei der Jugend-WM [[1983]] in Colorado Springs (USA).
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Am bekanntesten ist der A. C. Wals wegen seiner Dominanz in der österreichischen Bundesliga. In 60 Bestandsjahren bis 2012 ging der Meistertitel 47 Mal nach Wals. Die schärfsten Konkurrenten sind der KSV Götzis und der KSK Klaus aus Vorarlberg. Die konstanten Erfolge basieren zum einen auf der Unterstützung durch die Wirtschaft und die Gemeinde, zum anderen auf der Tradition, dass der Ringersport in einigen Walser "Dynastien" von Generation zu Generation weitergegeben wird. Verdiente Sportler werden in der Regel als Trainer, Funktionäre und Helfer in den Clubbetrieb eingebunden.  
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Am bekanntesten ist der A. C. Wals wegen seiner Dominanz in der österreichischen Bundesliga. In 60 Bestandsjahren bis 2012 ging der Meistertitel 47 Mal nach Wals. Die schärfsten Konkurrenten sind der KSV Götzis und der KSK Klaus aus Vorarlberg. Die konstanten Erfolge basieren zum einen auf der Unterstützung durch die Wirtschaft und die Gemeinde, zum anderen auf der Tradition, dass der Ringersport in einigen Walser "Dynastien" von Generation zu Generation weitergegeben wird. Legionäre werden gezielt verpflichtet und in der Regel auf lange Sicht integriert und an den Verein gebunden. Verdiente Sportler werden in der Regel als Trainer, Funktionäre und Helfer in den Clubbetrieb eingebunden.  
     
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