Alpen-Leinkraut: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Alpen-Leinkraut (Seite wurde neu angelegt))
 
Zeile 1: Zeile 1:
Das '''Alpen-Leinkraut''' (Linaria alpina) ist ein Rachenblütler (Serophulariaceae) und zählt zu den Pflanzen im Lebensraum [[Alpine Rasen- und Pioniergesellschaften|Alpinen Rasen- und Pioniergesellschaften]] im [[Nationalpark Hohe Tauern]].
+
Das '''Alpen-Leinkraut''' (Linaria alpina) ist ein Rachenblütler (Serophulariaceae) und zählt zu den [[Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern]] (Lebensraum [[Alpine Rasen- und Pioniergesellschaften|Alpinen Rasen- und Pioniergesellschaften]]).  
 
==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
 
Die blauviolette Blütenfarbe des Alpen-Leinkrautes mit den innen gelben Rachenblüten stellt einen schönen Kontrast zum Grau der pflanzenarmen Schutthalden dar. Die Pflanze gehört zu den sog. Schuttüberkriechern, denn ihre beblätterten Triebe liegen auf dem Schutt. In Flusstälern wird das Alpen-Leinkraut oft weit nach unten geschwemmt.  
 
Die blauviolette Blütenfarbe des Alpen-Leinkrautes mit den innen gelben Rachenblüten stellt einen schönen Kontrast zum Grau der pflanzenarmen Schutthalden dar. Die Pflanze gehört zu den sog. Schuttüberkriechern, denn ihre beblätterten Triebe liegen auf dem Schutt. In Flusstälern wird das Alpen-Leinkraut oft weit nach unten geschwemmt.  

Version vom 3. Juli 2011, 13:34 Uhr

Das Alpen-Leinkraut (Linaria alpina) ist ein Rachenblütler (Serophulariaceae) und zählt zu den Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern (Lebensraum Alpinen Rasen- und Pioniergesellschaften).

Beschreibung

Die blauviolette Blütenfarbe des Alpen-Leinkrautes mit den innen gelben Rachenblüten stellt einen schönen Kontrast zum Grau der pflanzenarmen Schutthalden dar. Die Pflanze gehört zu den sog. Schuttüberkriechern, denn ihre beblätterten Triebe liegen auf dem Schutt. In Flusstälern wird das Alpen-Leinkraut oft weit nach unten geschwemmt.

Vorkommen

Wie oben bereits angesprochen kommt die Pflanze auf Schutthalden mit basischen, meist kalkhaltigen, grobsteinigen Böden vor. Man findet sie auf mäßig bewegtem Grobschutt und auf Moränen in Höhen zwischen 1800 und 3000 m ü. A.

Quellen

  • Helmut Hartl – Thomas Peer, Nationalpark Hohe Tauern – Pflanzen, S. 158, HG Nationalparkrat Hohe Tauern, 2005, Matrei/Osttirol
  • Bruno P. Kremer, Was blüht in den Alpen?, S. 198, KOSMOSnaturführer, 2001 Stuttgart