Coleophora lutipennella: Unterschied zwischen den Versionen

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''C. lutipennella'' wurde zwar bereits von [[Karl Mitterberger|Mitterberger]] (1909) für [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] aus der [[Stadt Salzburg]], [[Josefiau]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011) gemeldet, allerdings konnte dieser Fund nicht verifiziert werden  
''C. lutipennella'' wurde zwar bereits von [[Karl Mitterberger|Mitterberger]] (1909) für [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] aus der [[Stadt Salzburg]], [[Josefiau]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011) gemeldet, allerdings konnte dieser Fund nicht verifiziert werden  
(Kurz & Embacher 2022). Die Art wurde allerdings in neuerer Zeit von [[Friedrich Mairhuber|F. Mairhuber]], H.<!--eimo--> Nelwek und M. Kurz aus den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) und, fraglicherweise, da nur als Raupe, in Zone II ([[Nördliche Kalkalpen]]) nachgewiesen. Die Höhenverbreitung ist allerdings sehr gering und ist nur von rund 425 bis 515 m dokumentiert. Über den Lebensraum der Art im Land liegen keine zuverlässigen Daten vor. Die oben erwähnte Raupe wurde im Mai gefunden, [[Glossar Biologie#I|Imag]]inalfunde stammen aus den Monaten Juni und Juli (alle Informationen nach Kurz & Kurz 2022).
(Kurz & Embacher 2022). Die Art wurde allerdings in neuerer Zeit von [[Friedrich Mairhuber|F. Mairhuber]], H.<!--eimo--> Nelwek und M. Kurz aus den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) und, fraglicherweise, da nur als Raupe, in Zone II ([[Nördliche Kalkalpen]]) nachgewiesen. Die Höhenverbreitung ist allerdings sehr gering und ist nur von rund 425 bis 515 m dokumentiert. Über den Lebensraum der Art im Land liegen keine zuverlässigen Daten vor. Die oben erwähnte Raupe wurde im Mai gefunden, [[Glossar Biologie#I|Imag]]inalfunde stammen aus den Monaten Juni und Juli (alle Informationen nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] &amp; [[Marion Kurz|Kurz]] 2022).


==Biologie und Gefährdung==
==Biologie und Gefährdung==


Über die Lebensweise der [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines liegen aus Salzburg keine Daten vor. Die Raupen fressen in Salzburg an Stiel[[eiche]] (''[[Quercus robur]]'') als einziger Nahrungspflanze (Kurz & Kurz 2022). Da ''C. lutipennella'' nur eine geringe Verbreitung in niedrigen Höhenlagen besitzt, wird sie, trotz mangelhafter Daten zu Lebensraum und Lebensweise, vorerst als potentiell bedroht eingestuft.
Über die Lebensweise der [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines liegen aus Salzburg keine Daten vor. Die Raupen fressen in Salzburg an Stiel[[eiche]] (''[[Quercus robur]]'') als einziger Nahrungspflanze ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] &amp; [[Marion Kurz|Kurz]] 2022). Da ''C. lutipennella'' nur eine geringe Verbreitung in niedrigen Höhenlagen besitzt, wird sie, trotz mangelhafter Daten zu Lebensraum und Lebensweise, vorerst als potentiell bedroht eingestuft.


==Weiterführende Informationen==
==Weiterführende Informationen==