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Beim Grundaushub für ein Wohnhaus wurde [[1952]] in [[Zell am See]] im [[Pinzgau]] ein '''römerzeitlicher Hortfund''' gemacht.
 
Beim Grundaushub für ein Wohnhaus wurde [[1952]] in [[Zell am See]] im [[Pinzgau]] ein '''römerzeitlicher Hortfund''' gemacht.
 
==Vorwort==
 
==Vorwort==
Die Stadt Zell am See befindet sich im Mündungsbereich des [[Schmittenbach]]s am Ufer des [[Zeller See]]s. Im Laufe der Jahrhunderte überschwemmte dieser Bach den Ort immer wieder. Jede Überflutung brachte Schlamm und Geröll mit sich. Auch wenn nach jedem Hochwasser das Gröbste weggeräumt wurde,  stieg das Bodenniveau mit den Jahren an, was im Bereich der [[Stadtpfarrkirche St. Hippolyth]] sehr gut zu erkennen ist. Wenn auf dem Schwemmkegel des Schmittenbaches vor- oder frühgeschichtliche Siedlungen bestanden haben, hat daher der Schmittenbach jede Spur vernichtet.  
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Die Stadt Zell am See befindet sich im Mündungsbereich des [[Schmittenbach]]s am Ufer des [[Zeller See (Pinzgau)|Zeller See]]s. Im Laufe der Jahrhunderte überschwemmte dieser Bach den Ort immer wieder. Jede Überflutung brachte Schlamm und Geröll mit sich. Auch wenn nach jedem Hochwasser das Gröbste weggeräumt wurde,  stieg das Bodenniveau mit den Jahren an, was im Bereich der [[Stadtpfarrkirche St. Hippolyth]] sehr gut zu erkennen ist. Wenn auf dem Schwemmkegel des Schmittenbaches vor- oder frühgeschichtliche Siedlungen bestanden haben, hat daher der Schmittenbach jede Spur vernichtet.
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Da Zell am See aber verkehrsmäßig am Kreuzungspunkt zweier maßgeblicher inneralpiner Verkehrswege liegt, ist jedenfalls anzunehmen, dass im Nahbereich der heutigen Stadt vor- und frühgeschichtliche Siedlungen bestanden haben. Drei archäologische Funde belegen diese Annahme. Der wichtigste ist ein römerzeitlicher Hortfund aus dem Jahr 1952.
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Da Zell am See aber verkehrsmäßig am Kreuzungspunkt zweier maßgeblicher inneralpiner Verkehrswege liegt, ist jedenfalls anzunehmen, dass im Nahbereich der heutigen Stadt vor- und frühgeschichtliche Siedlungen bestanden haben. Drei archäologische Funde belegen diese Annahme. Der wichtigste ist ein römerzeitlicher Hortfund aus dem Jahr 1952.
   
==Fundumstände==
 
==Fundumstände==
 
Peter Brandstätter stieß im September 1952 auf diesen Hortfund, als er an der Berglehne des Fuchslehens in der Bergstraße Nr. 9, am Westhang, südlich des kleinen Ebenbergbaches, den Grund für ein Wohnhaus ausheben ließ. (Anm.: Das Fuchslehen ist ein Bauerngut, das an der orografisch linken Seite des Schmittenbaches nordwestlich oberhalb der Stadt liegt.)  
 
Peter Brandstätter stieß im September 1952 auf diesen Hortfund, als er an der Berglehne des Fuchslehens in der Bergstraße Nr. 9, am Westhang, südlich des kleinen Ebenbergbaches, den Grund für ein Wohnhaus ausheben ließ. (Anm.: Das Fuchslehen ist ein Bauerngut, das an der orografisch linken Seite des Schmittenbaches nordwestlich oberhalb der Stadt liegt.)  
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