Schloss Frohnburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Frohnburg''', das als ein landschaftliches und kulturhistorisches Kleinod idyllisch am Stadtrand von [[Salzburg]] an der  [[Hellbrunner Allee]] liegt, wurde [[2003]] renoviert. Der Ausbau nach Norden im gleichen Jahr war ist kulturhistorisch problematisch, da er die historische Einheit entfremdet.  
 
Die '''Frohnburg''', das als ein landschaftliches und kulturhistorisches Kleinod idyllisch am Stadtrand von [[Salzburg]] an der  [[Hellbrunner Allee]] liegt, wurde [[2003]] renoviert. Der Ausbau nach Norden im gleichen Jahr war ist kulturhistorisch problematisch, da er die historische Einheit entfremdet.  
  
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Die Frohnburg wurde zwischen [[1660]] und [[1680]] als Sommerresidenz erbaut. [[1965]] dienten die Außenanlagen als Kulisse für den Film "[[Sound of Music|The Sound of Music]]".  
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Um 1620 als kleinerer Bau (bestehend aus dem Schlösschen, dem Lustgarten und der Meierei) erbaut, war es anfangs im Besitz des Freiherrn Kuenburg,  dann des Freiherrn Froberg und zwischen 1670 und 1960 wieder ununterbrochen der Grafen von Kuenburg. In der Bausubstanz stammt das Schloss aus der Zeit 1670/80, als Johann Josef Graf von Kuenburg das Schloss neu gestaltete und erweiterte.
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1960 erwarb die Republik Österreich das Schloss um die Räumlichkeiten für das Carl-Orff-Institut zu adaptieren. Später kam hier ein Studentenheim dazu. Bis heute ist das Schloss Teil der Universität Mozarteum.
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Die Wappenkartusche über dem Eingangsportal im Osten erinnert auch  heute an die Zeit der Kuenburger. Das Schloss ist allseitig von einer  hohen Mauer umgeben.
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==Schlossgarten und Schlosshof==
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Der Schlosshof ist an der Westseite des Schlosses (Alleeseite)  ausgeführt. Das schmiedeeiserne Einfahrtstor an der Hellbrunner Allee  von beiderseitigen Pförtner- und Gärtnerhäuschen flankiert, stammt aus  dem 17. Jahrhundert.
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Das Schloss mit dem einst prachtvollen barocken Schlossgarten blickt nach Osten zur Salzach hin. Vom barocken Schlossgarten sind vor allem  zwei geometrische Gartenweiher, die zentrale Brunnenschale (um 1954 wohl von Besatzungssoldaten eingegraben, im Jahr 2000 ausgegraben und  wiederhergestellt) erhalten. Bemerkenswert ist auch der Wandbrunnen mit der Darstellung eines Delphins, ein Mädchen umschlingend.
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Die einst landschaftsprägende baumbestandene Schlossachse in die Grafenau (auch Herrenau oder Josefiau genannt), ist teilweise erkennbar,  und heute als asymmetrische Zuckerahornallee ausgeführt. Die einstige Brücke in der Schlossachse über den einstigen Eschenbach ist heute nur mehr ansatzweise zu erkennen und von einem Parkplatz landschaftlich stark beeinträchtigt.
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Über eine Wiederbelebung des Eschenbaches wurde ebenso wie über eine Wiederanlage des Barockgartens mehrfach nachgedacht, sie würden das  Schlossensemble der Fronburg entscheidend aufwerten.
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==Der Meierhof==
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Der alte Hof der Fronburg-Meierei, östlich des Schlossparkes gelegen,  ist vorbildlich erhalten und wird jüngst als Montessori-Kindergarten  genutzt.
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==Die Frohnburg heute==
  
 
Das Schloss beherbergt heute das Studentenheim der Universität [[Mozarteum]] sowie einen Konzertsaal und einen Sitzungssaal, die für Veranstaltungen angemietet werden können.
 
Das Schloss beherbergt heute das Studentenheim der Universität [[Mozarteum]] sowie einen Konzertsaal und einen Sitzungssaal, die für Veranstaltungen angemietet werden können.

Version vom 7. November 2010, 15:14 Uhr

Frohnburg mit Nebengebäude

Die Frohnburg, das als ein landschaftliches und kulturhistorisches Kleinod idyllisch am Stadtrand von Salzburg an der Hellbrunner Allee liegt, wurde 2003 renoviert. Der Ausbau nach Norden im gleichen Jahr war ist kulturhistorisch problematisch, da er die historische Einheit entfremdet.

Geschichte

Um 1620 als kleinerer Bau (bestehend aus dem Schlösschen, dem Lustgarten und der Meierei) erbaut, war es anfangs im Besitz des Freiherrn Kuenburg, dann des Freiherrn Froberg und zwischen 1670 und 1960 wieder ununterbrochen der Grafen von Kuenburg. In der Bausubstanz stammt das Schloss aus der Zeit 1670/80, als Johann Josef Graf von Kuenburg das Schloss neu gestaltete und erweiterte. 1960 erwarb die Republik Österreich das Schloss um die Räumlichkeiten für das Carl-Orff-Institut zu adaptieren. Später kam hier ein Studentenheim dazu. Bis heute ist das Schloss Teil der Universität Mozarteum. Die Wappenkartusche über dem Eingangsportal im Osten erinnert auch heute an die Zeit der Kuenburger. Das Schloss ist allseitig von einer hohen Mauer umgeben.

Schlossgarten und Schlosshof

Der Schlosshof ist an der Westseite des Schlosses (Alleeseite) ausgeführt. Das schmiedeeiserne Einfahrtstor an der Hellbrunner Allee von beiderseitigen Pförtner- und Gärtnerhäuschen flankiert, stammt aus dem 17. Jahrhundert. Das Schloss mit dem einst prachtvollen barocken Schlossgarten blickt nach Osten zur Salzach hin. Vom barocken Schlossgarten sind vor allem zwei geometrische Gartenweiher, die zentrale Brunnenschale (um 1954 wohl von Besatzungssoldaten eingegraben, im Jahr 2000 ausgegraben und wiederhergestellt) erhalten. Bemerkenswert ist auch der Wandbrunnen mit der Darstellung eines Delphins, ein Mädchen umschlingend. Die einst landschaftsprägende baumbestandene Schlossachse in die Grafenau (auch Herrenau oder Josefiau genannt), ist teilweise erkennbar, und heute als asymmetrische Zuckerahornallee ausgeführt. Die einstige Brücke in der Schlossachse über den einstigen Eschenbach ist heute nur mehr ansatzweise zu erkennen und von einem Parkplatz landschaftlich stark beeinträchtigt. Über eine Wiederbelebung des Eschenbaches wurde ebenso wie über eine Wiederanlage des Barockgartens mehrfach nachgedacht, sie würden das Schlossensemble der Fronburg entscheidend aufwerten.

Der Meierhof

Der alte Hof der Fronburg-Meierei, östlich des Schlossparkes gelegen, ist vorbildlich erhalten und wird jüngst als Montessori-Kindergarten genutzt.

Die Frohnburg heute

Das Schloss beherbergt heute das Studentenheim der Universität Mozarteum sowie einen Konzertsaal und einen Sitzungssaal, die für Veranstaltungen angemietet werden können.

Die Renovierung des Schlosses in den Jahren 2002 und 2003 ist dem Verein der Freunde der Universität Mozarteum Salzburg, insbesondere dessen Präsidenten, Dr. Martin Brenner, zu verdanken. Es sind so mehr als 50 Einzel- und Doppelzimmer für Studierende entstanden, die mit modernster Einrichtung sehr gute Wohn- und Studienmöglichkeiten bieten.

Bildergalerie

Quelle