Hermann Höfle: Unterschied zwischen den Versionen
→Aktion Reinhardt: Systematische Ermordung der Juden und Jüdinnen |
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Im Jänner [[1937]] wurde er Führer des SS-Sturmbannes 1/76 . Bei den Pogromen am 9. November 1938 tat er sich hervor. Darum empfahl ihn Adolf Eichmann dem damaligen Gauleiter von Wien, [[Odilo Globocnik]], als fähigen Mitarbeiter . | Im Jänner [[1937]] wurde er Führer des SS-Sturmbannes 1/76 . Bei den Pogromen am 9. November 1938 tat er sich hervor. Darum empfahl ihn Adolf Eichmann dem damaligen Gauleiter von Wien, [[Odilo Globocnik]], als fähigen Mitarbeiter . | ||
Im Februar und März 1939 besuchte Höfle die SS-Führerschule München-Dachau, wo er jedoch schlechte Beurteilungen erhielt. Danach wurde er im Sudetenland zu Aufbauarbeiten für die 99. SS-Standarte in Znaim eingesetzt. Nach der Eroberung Polens war er vom 10. Dezember 1939 bis zum 1. September 1940 Führer des Volksdeutschen Selbstschutzes in Neu Sandez (Nowy Sącz). | Im Februar und März 1939 besuchte Höfle die SS-Führerschule München-Dachau, wo er jedoch schlechte Beurteilungen erhielt. Danach wurde er im [[Sudetenland]] zu Aufbauarbeiten für die 99. SS-Standarte in Znaim eingesetzt. Nach der Eroberung Polens war er vom 10. Dezember 1939 bis zum 1. September 1940 Führer des Volksdeutschen Selbstschutzes in Neu Sandez (Nowy Sącz). | ||
Am [[1. September]] [[1940]] wurde Höfle nach Lublin versetzt, um dort als SS- und Polizeiführer zu arbeiten. Höfle leitete ab dem 1. November 1940 ein Lager von eingesetzten Zwangsarbeitern, die Befestigungen an der deutsch-sowjetischen Demarkationslinie errichten mussten. Weitere Tätigkeiten waren die Liegenschaftsverwaltung, die Leitung verschiedener Zwangsarbeiterlager, die Einrichtung von SS- und Polizeistützpunkten im Distrikt Lublin und Mithilfe beim Ausbau des SS-Ausbildungslagers für „fremdvölkisches“ Personal in Trawniki. | Am [[1. September]] [[1940]] wurde Höfle nach Lublin versetzt, um dort als SS- und Polizeiführer zu arbeiten. Höfle leitete ab dem 1. November 1940 ein Lager von eingesetzten Zwangsarbeitern, die Befestigungen an der deutsch-sowjetischen Demarkationslinie errichten mussten. Weitere Tätigkeiten waren die Liegenschaftsverwaltung, die Leitung verschiedener Zwangsarbeiterlager, die Einrichtung von SS- und Polizeistützpunkten im Distrikt Lublin und Mithilfe beim Ausbau des SS-Ausbildungslagers für „fremdvölkisches“ Personal in Trawniki. | ||