Hans Mairhofer-Irrsee: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Hans Mairhofer-Irrsee''' (* [[5. Jänner]] [[1914]] in [[Zell am Moos]], [[Oberösterreich]]; † [[1998]] ebendort) war Bildhauer, Maler, Poet  und  leidenschaftlicher  Bewahrer bäuerlichen Gutes.
 
'''Hans Mairhofer-Irrsee''' (* [[5. Jänner]] [[1914]] in [[Zell am Moos]], [[Oberösterreich]]; † [[1998]] ebendort) war Bildhauer, Maler, Poet  und  leidenschaftlicher  Bewahrer bäuerlichen Gutes.
  

Version vom 9. September 2010, 14:10 Uhr

Das Irrseer Heimatmuseum

Hans Mairhofer-Irrsee (* 5. Jänner 1914 in Zell am Moos, Oberösterreich; † 1998 ebendort) war Bildhauer, Maler, Poet und leidenschaftlicher Bewahrer bäuerlichen Gutes.

Leben

Hans Mairhofer-Irrsee wurde in Zell am Moos nächst dem Irrsee am Wolfbauer-Hof geboren wurde. Zeitlebens ein Sammler und Bewahrer bäuerlichen Kulturgutes, schuf er in seinen 85 Lebensjahren unzählige Bilder und Skulpturen, die heute noch das Irrseer Heimathaus ausfüllen und umgeben, insbesondere auch Krippen und Krippenfiguren.

Bis zu seiner Einberufung zur deutschen Wehrmacht arbeitete er als Knecht am elterlichen Bauernhof, im Zweiten Weltkrieg kam er in russische Gefangenschaft, aus der er erst 1947 zurückkehrte. Danach widmete er sich seiner künstlerischen Ausbildung, die vor allem von Carl Storch (1868-1955) und Josef Klampfer (1892-1962) geprägt war.

Gemeinsam mit anderen Künstlern engagierte sich Mairhofer-Irrsee für das Zustandekommen der großen Salzburger Landesausstellung 1955, indem er zahlreiche Bildhauerwerke dazu beisteuerte.

Irgendwann begann Hans Mairhofer damit, ausgewählte Skulpturen, Bronzen und Reliefs im großen Garten aufzustellen und diese in selbst erbauten Kleingebäuden und Nischen einzubauen oder mit schützenden, begrünten Dächern zu überbauen. Daraus entstand eine Symbiose aus seinen Kunstwerken und liebevoll gepflegten Gartenpflanzen von Gattin Elisabeth und Tochter Monika Mairhofer. Diese entwickelt das künstlerische Erbe ihres Vaters als Keramikerin weiter, Sohn Meinrad ist freischaffender Bildhauer und Maler in der Gemeinde Pram und der jüngere Bruder Koloman, ebenfalls gelernter Bildhauer, baut in Hallstatt ein Flugzeug. Einen Albatros DIII – Doppeldecker, der im Herbst 2010 auf einem Alpenflughafen für den Jungfernflug vorbereitet wird. Mit einem Austro Daimler Flugmotor Baujahr 1918.

Quellen