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| | {{Dieser Artikel|behandelt die '''Altstadt am rechten Salzachufer'''. Die ursprünglichen Altstadtteile am linken Salzachufer werden im Artikel [[Altstadt]] behandelt, der [[Neustadt]] ist ein eigener Artikel gewidmet.}} | | {{Dieser Artikel|behandelt die '''Altstadt am rechten Salzachufer'''. Die ursprünglichen Altstadtteile am linken Salzachufer werden im Artikel [[Altstadt]] behandelt, der [[Neustadt]] ist ein eigener Artikel gewidmet.}} |
| | [[Datei:Salzburger Altstadt Plan.jpg|thumb|left|Stadteilplan Altstadt - Altstadt (rechtes Salzachufer)]] | | [[Datei:Salzburger Altstadt Plan.jpg|thumb|left|Stadteilplan Altstadt - Altstadt (rechtes Salzachufer)]] |
| | + | [[bild:neustadt2.jpg|thumb|Blick auf die rechtsseitige Altstadt]] |
| | [[Bild:Neustadt.jpg|thumb|Blick über einen Teil der rechtsseitigen Altstadt vom [[Kapuzinerberg]] aus]] | | [[Bild:Neustadt.jpg|thumb|Blick über einen Teil der rechtsseitigen Altstadt vom [[Kapuzinerberg]] aus]] |
| | Die '''{{PAGENAME}}''' ist der angrenzende alte rechtsufrige Siedlungskern der [[Stadt Salzburg]], auch "Rechte Altstadt" oder "Rechte Innenstadt" genannt. Zu diesem inneren Siedlungskern auf der rechten Salzachseite gehört auch der [[Äußerer Stein|Äußere Stein]], ebenso der [[Kapuzinerberg]]. Die rechte Altstadt und der Äußeren Stein gehören mit zum [[Weltkulturerbe]] der Stadt Salzburg. | | Die '''{{PAGENAME}}''' ist der angrenzende alte rechtsufrige Siedlungskern der [[Stadt Salzburg]], auch "Rechte Altstadt" oder "Rechte Innenstadt" genannt. Zu diesem inneren Siedlungskern auf der rechten Salzachseite gehört auch der [[Äußerer Stein|Äußere Stein]], ebenso der [[Kapuzinerberg]]. Die rechte Altstadt und der Äußeren Stein gehören mit zum [[Weltkulturerbe]] der Stadt Salzburg. |
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| | ==Lage== | | ==Lage== |
| − | Im Süden reicht dieser Teil von Höhe [[Karolinenbrücke]]/[[Bürglstein]] (und dehnte sich später noch bis zum [[Schloss Fürberg]] nach Südosten weiter aus), entlang des [[Äußerer Stein|Äußeren Steins]] samt anschließenden Kapuzinerberg bis zur [[Linzergasse]], deren Ende früher etwa bei der [[St.-Sebastians-Kirche]] war, über die [[Bergstraße]] zum [[Primogeniturpalast|Alten Borromäum]] ([[Schloss Mirabell]] lag bereits außerhalb der Stadtmauern) hinunter zur Salzach. | + | Im Süden reicht dieser Teil von Höhe [[Karolinenbrücke]]/[[Bürglstein]] (und dehnte sich später noch bis zum [[Schloss Fürberg]] nach Südosten weiter aus), entlang des [[Äußerer Stein|Äußeren Steins]] samt anschließenden Kapuzinerberg bis zur [[Linzer Gasse]], deren Ende früher etwa bei der [[St.-Sebastians-Kirche]] war, über die [[Bergstraße]] zum [[Primogeniturpalast|Alten Borromäum]], das [[Schloss Mirabell]] lag zwar bereits außerhalb der Stadtmauern, wird aber als innerhalb der [[Zone 1 des Altstadtschutzgebietes]] gezählt und dann hinunter bis zur [[Salzach]] |
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| | ==Gliederung== | | ==Gliederung== |
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| | * [[Bürglstein]] | | * [[Bürglstein]] |
| | * [[Kapuzinerberg]] | | * [[Kapuzinerberg]] |
| | + | * Teile des [[Andräviertel]]s |
| | + | * zwischen [[Linzer Gasse]] und [[Makartplatz]] |
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| | + | == Die Innere Rechtsstadt heute (einschließlich der Rechten Altstadt)== |
| | + | Die Neustadt samt dem alten Siedlungskern um [[Linzer Gasse]] und [[Steingasse]] ist heute auch als Wirtschaftsstandort wichtig: |
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| | + | Viele Geschäfte des Detailhandels haben vor allem in der Linzer Gasse ihre Niederlassung. |
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| | + | In diesem Stadtteil befindet sich an der [[Schwarzstraße]] das alte, [[1914]] vom Münchner Architekten Richard Berndl geschaffene Gebäude des Alten [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum]]s, in dem die Stiftung Mozarteum ihren Sitz hat. In diesem Gebäude befindet sich auch der [[Wiener Saal der Stiftung Mozarteum|Wiener Saal]], der als kleiner Konzertsaal dient. |
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| | + | Gleich daneben liegt das vom gleichen Architekten geplante Gebäude für den [[Großer Saal der Stiftung Mozarteum|Großen Saal des Mozarteums]]. Diese Gebäude blicken mit ihrer Rückseite in den [[Mirabellgarten]]. An der gegenüber liegenden Seite dieses Gartens, liegt gegen die [[Rainerstraße]] zu das Gebäude der Universität für Musik und darstellenden Kunst "[[Mozarteum]]", welche seit kurzem an ihren früheren Ort zurückgekehrt ist. In sehr ansprechender Form wurde das Gebäude kürzlich unter Berücksichtigung des historischen Erbes völlig neu gestaltet. |
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| | == Die Kirchen der Rechten Altstadt == | | == Die Kirchen der Rechten Altstadt == |
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| | Im ''Mozartsaal'' der [[Universität]] befindet sich heute ein sehenswertes Fresko von [[Anton Faistauer]] mit der Darstellung der Heimkehr Dianas von der Jagd, ein Fresko, das aus dem abgetragenen Lederer-Schlössl in Wien stammt und hierher übertragen wurde. | | Im ''Mozartsaal'' der [[Universität]] befindet sich heute ein sehenswertes Fresko von [[Anton Faistauer]] mit der Darstellung der Heimkehr Dianas von der Jagd, ein Fresko, das aus dem abgetragenen Lederer-Schlössl in Wien stammt und hierher übertragen wurde. |
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| − | === Reste alter Wehranlagen === | + | === Das Schloss Mirabell === |
| − | :''Hauptartikel:[[Stadtbefestigungen]]'' | + | : ''Hauptartikel: [[Schloss Mirabell]] |
| | + | [[Bild:Schloss mirabell.jpg|thumb|[[Schloss Mirabell]]]] |
| | + | Das Schloss Mirabell im Zentrum Salzburgs wurde [[1606]] von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] als Landsitz für die Geliebte oder heimliche Ehefrau des Erzbischofs, [[Salome Alt]] errichtet und als [[Schloss Mirabell|Schloss Altenau]] bezeichnet. [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]] gab dem Schloss seinen heutigen Namen. [[1818]] durch ein Feuer stark beschädigt, wurde das Schloss danach nicht in seiner alten feingliedrigen Form aufgebaut, sondern im nüchternen klassizistischen Stil, der mächtige Turm in der Mitte der Ostfassade wurde abgetragen. |
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| − | Der Großteil der historischen Wehranlagen der Stadt sind nicht erhalten. Der alte Ring von Basteien mit der Vitalisbastei, der Virgilbastei (heute [[Kurpark (Salzburg)|Kurgarten]]), der Heinrichbastei und als Halbbastei der Sebastianbastei ist geschliffen und nur im Straßenring zwischen [[Franz-Josef-Straße]] und der [[Auerspergstraße]] noch zu erahnen.
| + | Seit [[1947]] sind hier die Amtssitze des [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeisters]] und seiner Stellvertreter und einige Magistratsabteilungen untergebracht. Sehenswert sind die [[Georg Raphael Donner]]-Stiege, der [[Marmorsaal]] (der bekannt in aller Welt als einer der schönsten Trauungssäle wurde), und die Schlosskapelle. |
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| | + | Zur historischen Gartenanlage des Schlosses gehören (neben Teilen, die heute verbaut sind - etwa durch die Universität [[Mozarteum]]) das große Gartenparterre, das Heckentheater, die Wasserbastei und der ursprüngliche [[Zwergelgarten]]. |
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| − | Aus der Zeit der '''1. Befestigung''' der Stadt (um [[1280]]) stammen:
| + | == Bemerkenswerte historische Gassen und Plätze == |
| − | * Ein Stadtmauernrest in einem Hof der Lederergasse (Lederergasse 1 und 3)
| + | === Der Mirabellplatz === |
| − | * der gut erhaltene Wehrmauerteil westlich der [[Franziskuspforte]] mit erhaltenen Zinnen (Linzergasse 14)
| + | : ''Hauptartikel: [[Mirabellplatz]]'' |
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| − | Aus der Zeit der '''2. Stadtbefestigung''' (etwa [[1470]] - [[1490]]) stammen:
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| − | * Reste der Wehrmauer (Stadtmauer) in der Paris-Lodronstraße als straßenseitige Begrenzungsmauer beim [[Loretokloster]]
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| − | Aus der Zeit der '''3. Stadtbefestigung''' ([[1621]] - [[1646]], Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]) stammen:
| + | Das Areal um das [[Schloss Mirabell]] lag lange Zeit vor den [[Stadttore in Salzburg|Stadttore]]n und somit nicht verbaut. Im [[19. Jahrhundert]] entstanden dann langsam auch dort Gebäude, die [[Rainerstraße]] wurde zu einer Art Prachtstraße, die die alte Stadt mit dem [[Salzburger Hauptbahnhof]] verband. Großzügig angelegt, blieb Platz vor dem Schloss Mirabell. |
| − | * Wehrmauernzug auf dem [[Kapuzinerberg]] mit der großteils erhaltenen 2 km langen Wehrmauer (kleine Teile davon gehen auf die Zeit der 2. Befestigung zurück)
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| − | * Die Felixpforte auf dem [[Kapuzinerberg]]
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| − | * Das [[Franziski-Schlössl]] auf dem [[Kapuzinerberg]]
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| − | * Das [[Inneres Steintor|Innere Steintor]]
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| − | * Die Wasserbastei im [[Mirabellgarten]] und die das Heckentheater westlich begrenzende Wehrmauer, die sich - in der Basis ebenfalls stark eingeschüttet hinter dem Mozarteum (Stiftungsgebäude und Großer Saal) fortsetzt.
| + | Gegenüber dem Schloss wurde dann [[1892]] bis [[1898]] die neue [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] erbaut (die alte befand sich am [[Platzl]]. |
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| − | == Bemerkenswerte historische Gassen und Plätze ==
| + | Auf dem freien Platz stand bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs das [[1788]] erbaute Getreidemagazin, die [[Schrannenmarkt|Schranne]]. |
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| | ==== Die Linzer Gasse ==== | | ==== Die Linzer Gasse ==== |
| | : ''Hauptartikel: [[Linzer Gasse]] | | : ''Hauptartikel: [[Linzer Gasse]] |
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| − | Die Linzer Gasse war in fürsterzbischöflicher Zeit die alte Hauptstraße der rechtsufrigen Stadt Salzburg und Ausfallstraße nach Osten gegen (Nieder-)[[Gnigl]], wo sich der historische Fahrweg gabelt und einerseits nach Graz (Grazer Reichsstraße, Teil der "Eisenstraße") und anderseits nach Linz bzw. Österreich (Linzer Reichsstraße) führte. Erste Funde in dieser Straße stammen bereits aus der Römerzeit. Sie besitzt heute einen geschlossenen Bestand mittelalterlicher Häuser und von Häusern des [[16. Jahrhundert]]s, die im Süden vielfach direkt an den Fels des [[Kapuzinerberg]]es anschließen. | + | Die Linzer Gasse war in fürsterzbischöflicher Zeit die alte Hauptstraße der rechtsufrigen Stadt Salzburg und Ausfallstraße nach Osten gegen (Nieder-)[[Gnigl]], wo sich der historische Fahrweg gabelt und einerseits nach Graz (Grazer Reichsstraße, Teil der "Eisenstraße") und anderseits nach Linz bzw. Österreich (Linzer Reichsstraße) führte. Erste Funde in dieser Straße stammen bereits aus der Römerzeit. Sie besitzt heute einen geschlossenen Bestand mittelalterlicher Häuser und von Häusern des [[16. Jahrhundert]]s, die im Süden vielfach direkt an den Fels des [[Kapuzinerberg]]es anschließen. |
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| − | Das dortige Sebastians-[[Bruderhaus]] wurde [[1496]] gestiftet und vermutlich [[1532]] errichtet. Nach schweren Bombenschäden wurde es [[1951]] wiederaufgebaut. Der Bruderhof war neben dem [[Bürgerspital]] und später dem [[St. Johanns-Spital]] die wichtigste soziale Stiftung der Stadt, die der Armenfürsorge und der Krankenpflege diente. Ab dem späteren [[19. Jahrhundert]] diente sie als Sitz der [[Freiwillige Feuerwehr der Stadt Salzburg - Löschzug Bruderhof |Freiwilligen Feuerwehr]] und deren Rettungsabteilung ab [[1945]] waren dort die Freiwillige Feuerwehr Bruderhof und die Berufsfeuerwehr bis [[1999]] untergebracht. | + | Das dortige Sebastians-[[Bruderhaus]] wurde [[1496]] gestiftet und vermutlich [[1532]] errichtet. Nach schweren Bombenschäden wurde es [[1951]] wiederaufgebaut. Der Bruderhof war neben dem [[Bürgerspital]] und später dem [[St. Johanns-Spital]] die wichtigste soziale Stiftung der Stadt, die der Armenfürsorge und der Krankenpflege diente. Ab dem späteren [[19. Jahrhundert]] diente sie als Sitz der [[Freiwillige Feuerwehr der Stadt Salzburg - Löschzug Bruderhof |Freiwilligen Feuerwehr]] und deren Rettungsabteilung ab [[1945]] waren dort die Freiwillige Feuerwehr Bruderhof und die Berufsfeuerwehr bis [[1999]] untergebracht. |
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| − | Daneben stand einst das [[Salzburger Badehäuser|Baderhaus]], das im Kern aus dem [[16. Jahrhundert]] stammt. In dem Haus wirkte auch [[Paracelsus]]. Auf der anderen Seite des Bruderhauses arbeitete im [[19. Jahrhundert]] bis [[1919]] die [[Glockengießerei Oberascher|Glockengießerei Oberascher]], die zuvor seit [[1724]] nächstgelegen in der [[Glockengasse]] ihre Betriebsstätte besaß. | + | Daneben stand einst das [[Salzburger Badehäuser|Baderhaus]], das im Kern aus dem [[16. Jahrhundert]] stammt. In dem Haus wirkte auch [[Paracelsus]]. Auf der anderen Seite des Bruderhauses arbeitete im [[19. Jahrhundert]] bis [[1919]] die [[Glockengießerei Oberascher|Glockengießerei Oberascher]], die zuvor seit [[1724]] nächstgelegen in der [[Glockengasse]] ihre Betriebsstätte besaß. |
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| − | Vor dem [[Inneres Ostertor|Linzertor]] (früher ''inneres Ostertor''), dem Stadttor am östlichen Ende der Linzer Gasse stand bis [[1599]] der Galgen, weshalb das Stadttor auch ''Galgentor'' hieß. | + | Vor dem [[Inneres Ostertor|Linzertor]] (früher ''inneres Ostertor''), dem Stadttor am östlichen Ende der Linzer Gasse stand bis [[1599]] der Galgen, weshalb das Stadttor auch ''Galgentor'' hieß. |
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| | ==== Das Platzl ==== | | ==== Das Platzl ==== |
| | : ''Hauptartikel: [[Platzl]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Platzl]]'' |
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| − | Seit [[1598]] bildet das Platzl rechtsufrig den Brückenkopf über die [[Salzach]]. Dabei ließ [[Wolf Dietrich von Raitenau]] einige Häuser abreißen, um dem neuen Platz an der Brücke ein repräsentatives Aussehen zu geben. Aber schon vorher befand sich hier der "''Markt jenseits der Brücke''" für die Bewohner der Rechtsstadt. Noch bis [[1862]] war hier der kleine Grünmarkt. Im Jahr [[1908]] wurde das alte "[[Zellereck am Platzl|Zellereck]]" am Platzl abgerissen um den Verkehrsfluss (!) von der Dreifaltigkeitsgasse bzw. der [[Linzer Gasse]] zum Platzl zu verbessern. | + | Seit [[1598]] bildet das Platzl rechtsufrig den Brückenkopf über die [[Salzach]]. Dabei ließ [[Wolf Dietrich von Raitenau]] einige Häuser abreißen, um dem neuen Platz an der Brücke ein repräsentatives Aussehen zu geben. Aber schon vorher befand sich hier der "''Markt jenseits der Brücke''" für die Bewohner der Rechtsstadt. Noch bis [[1862]] war hier der kleine Grünmarkt. Im Jahr [[1908]] wurde das alte "[[Zellereck am Platzl|Zellereck]]" am Platzl abgerissen um den Verkehrsfluss (!) von der Dreifaltigkeitsgasse bzw. der [[Linzer Gasse]] zum Platzl zu verbessern. |
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| | Im Haus Platzl Nr. 3 hat [[Paracelsus]] sein letztes Lebensjahr verbracht ([[1540]]/[[1541|1541]]). | | Im Haus Platzl Nr. 3 hat [[Paracelsus]] sein letztes Lebensjahr verbracht ([[1540]]/[[1541|1541]]). |
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| | : ''Hauptartikel: [[Steingasse]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Steingasse]]'' |
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| − | Die Steingasse ist ein sehr alter Fahrweg und war schon Teil der alten Römerstraße. Bis ins [[19. Jahrhundert]] war diese Steingasse eine schlecht gewartete Vorstadt-Fahrstraße. Es wohnten vor allem ärmere Leute in dieser Gasse. Vor allem arbeiteten hier salzachseitig bis Mitte des [[18. Jahrhundert]] die Weißgerber. Außerhalb des Steintores in der Frischluftschneise der Salzach durften sie ihr geruchsintensives Handwerk betreiben. | + | Die Steingasse ist ein sehr alter Fahrweg und war schon Teil der alten Römerstraße. Bis ins [[19. Jahrhundert]] war diese Steingasse eine schlecht gewartete Vorstadt-Fahrstraße. Es wohnten vor allem ärmere Leute in dieser Gasse. Vor allem arbeiteten hier salzachseitig bis Mitte des [[18. Jahrhundert]] die Weißgerber. Außerhalb des Steintores in der Frischluftschneise der Salzach durften sie ihr geruchsintensives Handwerk betreiben. |
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| − | Die Steingasse gliedert sich in zwei Teile: Der ''Innere Stein'' war der Straßenabschnitt samt dem dortigen Siedlungsraum zwischen den beiden Steintoren. Außerhalb des ''Äußeren Steintores'' schloss entlang der Hangkante des Kapuzinerberges der Äußere Stein an. | + | Die Steingasse gliedert sich in zwei Teile: Der ''Innere Stein'' war der Straßenabschnitt samt dem dortigen Siedlungsraum zwischen den beiden Steintoren. Außerhalb des ''Äußeren Steintores'' schloss entlang der Hangkante des Kapuzinerberges der Äußere Stein an. |
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| − | Bekannt ist hier auch das alte Engelwirtshaus, das "enthalb der Bruggen" gelegen ist und heute "[[Das Kino]]" beherbergt. Seit zumindest dem frühen [[14. Jahrhundert]] befand sich die Stadtbrücke an dieser Stelle, bis Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] die [[Staatsbrücke|Stadtbücke]] [[1598]] an den heutigen Standort verlegte. | + | Bekannt ist hier auch das alte Engelwirtshaus, das "enthalb der Bruggen" gelegen ist und heute "[[Das Kino]]" beherbergt. Seit zumindest dem frühen [[14. Jahrhundert]] befand sich die Stadtbrücke an dieser Stelle, bis Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] die [[Staatsbrücke|Stadtbücke]] [[1598]] an den heutigen Standort verlegte. |
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| | ===Weitere Plätze und Gassen=== | | ===Weitere Plätze und Gassen=== |
| | ====Makartplatz==== | | ====Makartplatz==== |
| | : ''Hauptartikel: [[Makartplatz]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Makartplatz]]'' |
| − | ''Hannibalplatz'', ''Dr.-Dollfuß-Platz'', ''[[Adolf Hitler|Adolf-Hitler]]-Platz'', das waren die früheren Namen des Makartplatzes. | + | ''Hannibalplatz'', ''Dr.-Dollfuß-Platz'', ''[[Adolf Hitler|Adolf-Hitler]]-Platz'', das waren die früheren Namen des Makartplatzes. |
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| | == Historische Friedhöfe und Gärten == | | == Historische Friedhöfe und Gärten == |
| | + | === Der Mirabellgarten === |
| | + | : ''Hauptartikel: [[Mirabellgarten]]'' |
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| | + | Der Mirabellgarten umgibt das [[Schloss Mirabell]]. Die barocke Gartenanlage wurde von Johann Bernhard [[Fischer von Erlach]] angelegt und um [[1730]] von [[Anton Danreiter]] verändert. Auch die Marmorballustrade mit ihren Vasen wurde von Fischer von Erlach entworfen. Die auf den Ballustraden stehenden antiken Statuen sind [[1689]] geschaffen worden. Um das zentrale Springbrunnenbecken gruppieren sich vier Figurengruppen, "Raub der Proserpina", "Raub der Helena", "Aeneas und Anchises" sowie "Anthaeus". Die beiden borghesischen Fechterpaare am stadtseitigen Eingang sind historische Kopien. |
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| | + | Der geflügelte Pferd Pegasus im gleichnamigen Brunnen war ursprünglich Teil der [[Kapitelschwemme]], übersiedelte dann auf den Mirabellplatz zur Mirabellschwemme und kam [[1913]] an den heutigen Standort. Die paarweisen Löwen und die Einhörner stammen wohl aus dem [[Schloss Kleßheim|Schlossgarten Kleßheim]]. |
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| | + | Die [[Orangerie Mirabellgarten|Orangerie]] mit dem angrenzenden Palmenhaus entstand um [[1725]]. Das kleine lang gestreckte '''Heckentheater''' mit seinen von geschnittenen Gehölz eingefassten symmetrischen Wegen und seinen zentralen Freiflächen wurde zwischen [[1704]] und [[1718]] auf der Lodronsche Wehrmauer errichtet wird auch heute noch gelegentlich für kleine Theateraufführungen oder für Konzerte verwendet. |
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| | + | Die [[Wasserbastei]] ist eine kleine Vorbastei und der letzte Rest des einst mächtigen Lodronschen Basteigürtels. Die Basis dieser erhaltenen Wehranlage ist nach [[1860]] stark eingeschüttet worden. Hier sind derzeit provisorisch die bekannten Marmorzwerge aufgestellt. Der historische [[Zwergelgarten]] vor der Wasserbastei wurde im frühen [[19. Jahrhundert]] zerstört und kann anhand alter Pläne in seiner barocken Ursprünglichkeit wiederhergestellt werden. Hier können auf Podesten wieder ein Großteil der ursprünglich 28 bekannten grotesken Marmorzwerge aufgestellt werden, die um [[1715]] entstanden sind, unter Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] aber verkauft worden waren. |
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| | === Der Sebastiansfriedhof === | | === Der Sebastiansfriedhof === |
| | : ''Hauptartikel: [[Sebastiansfriedhof]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Sebastiansfriedhof]]'' |
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| − | Der Sebastianfriedhof ist nach dem Vorbild italienischer "Campo Santi" nächst der [[St.-Sebastian-Kirche|Kirche St. Sebastian]] errichtet. Er wurde von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] bei dem italienischen Baumeister [[Andrea Bertoleto]] in Auftrag gegeben und [[1600]] - [[1605]] erbaut. Zuvor stand hier der kleine Friedhof neben dem "Bruderhof und der gotischen Sebastianskirche und noch früher wohl ein Pestfriedhof. | + | Der Sebastianfriedhof ist nach dem Vorbild italienischer "Campo Santi" nächst der [[St.-Sebastian-Kirche|Kirche St. Sebastian]] errichtet. Er wurde von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] bei dem italienischen Baumeister [[Andrea Bertoleto]] in Auftrag gegeben und [[1600]] - [[1605]] erbaut. Zuvor stand hier der kleine Friedhof neben dem "Bruderhof und der gotischen Sebastianskirche und noch früher wohl ein Pestfriedhof. |
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| − | Das schon zu Lebzeiten des Erzbischofs für ihn bestimmte Wolf-Dietrich-Mausoleum wurde [[1597]] - [[1603]] mittig im Friedhof erbaut und ist dem Hl. Gabriel ([[Sebastiansfriedhof#Gabrielskapelle|Gabrielskapelle]]) geweiht. Hier wurde der 1617 nach langer Festungshaft verstorbene Erzbischof in einem Sarkophag beigesetzt. | + | Das schon zu Lebzeiten des Erzbischofs für ihn bestimmte Wolf-Dietrich-Mausoleum wurde [[1597]] - [[1603]] mittig im Friedhof erbaut und ist dem Hl. Gabriel ([[Sebastiansfriedhof#Gabrielskapelle|Gabrielskapelle]]) geweiht. Hier wurde der 1617 nach langer Festungshaft verstorbene Erzbischof in einem Sarkophag beigesetzt. |
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| − | In diesem Friedhof liegen auch der Vater und die Ehefrau von [[Wolfgang Amadeus Mozart]], Genoveva Weber (Mutter Carl Maria von Webers), sowie Theophrast von Hohenheim, besser bekannt als [[Paracelsus]] begraben. | + | In diesem Friedhof liegen auch der Vater und die Ehefrau von [[Wolfgang Amadeus Mozart]], Genoveva Weber (Mutter Carl Maria von Webers), sowie Theophrast von Hohenheim, besser bekannt als [[Paracelsus]] begraben. |
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| | == Alte Klöster == | | == Alte Klöster == |
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| | === Das Loretokloster der Kapuzinerinnen === | | === Das Loretokloster der Kapuzinerinnen === |
| | : ''Hauptartikel: [[Loretokloster]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Loretokloster]]'' |
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| | Ein im Ausland vielfach sehr bekanntes Wallfahrtskloster ist das Loretokloster an der [[Paris-Lodron-Straße]]. | | Ein im Ausland vielfach sehr bekanntes Wallfahrtskloster ist das Loretokloster an der [[Paris-Lodron-Straße]]. |
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| − | Als der Schwedenkönig im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] [[1632]] in Bayern einfiel und München besetzte, flohen die Nonnen des Frauenklosters zu Landshut, die dem dritten Orden des Heiligen Franziskus angehören, nach [[Altstadt|Salzburg]] und baten hier um Schutz und Hilfe. [[1637]] konnte mit maßgeblicher Unterstützung des Erzbischofs das neue Kloster eingeweiht werden. [[1800]] war das Kloster in der Zeit der Franzosenbesatzung demonstrativ Soldatenunterkunft und Magazin. Mehrfach in der Geschichte war das Kloster von der Schließung bedroht. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg ]] durch Bomben schwer beschädigt wurde das Kloster schon [[1946]] wieder aufgebaut. | + | Als der Schwedenkönig im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] [[1632]] in Bayern einfiel und München besetzte, flohen die Nonnen des Frauenklosters zu Landshut, die dem dritten Orden des Heiligen Franziskus angehören, nach [[Altstadt|Salzburg]] und baten hier um Schutz und Hilfe. [[1637]] konnte mit maßgeblicher Unterstützung des Erzbischofs das neue Kloster eingeweiht werden. [[1800]] war das Kloster in der Zeit der Franzosenbesatzung demonstrativ Soldatenunterkunft und Magazin. Mehrfach in der Geschichte war das Kloster von der Schließung bedroht. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg ]] durch Bomben schwer beschädigt wurde das Kloster schon [[1946]] wieder aufgebaut. |
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| − | Eine besondere Anziehung übt hier das um [[1620]] geschaffene "Loretokindl", eine kleine geschnitzte Elfenbeinfigur in kostbarem Edelstein besetztem Gewand aus, die um [[1650]] ins Kloster kam. Krone, Szepter und Kreuz wurden aus dem Schmuck adeliger Spender gefertigt. Seit [[1731]] besitzt das Kloster einen eigenen Altar für das Gnadenbild, wo es zu bestimmten Festzeiten ausgesetzt wird. Dieses Gotteshaus ist vielen Frommen eine besondere Stätte der Andacht und Zuflucht. So wird verständlich, dass gerade diese Kirche zu allen Tageszeiten häufig besucht wird. | + | Eine besondere Anziehung übt hier das um [[1620]] geschaffene "Loretokindl", eine kleine geschnitzte Elfenbeinfigur in kostbarem Edelstein besetztem Gewand aus, die um [[1650]] ins Kloster kam. Krone, Szepter und Kreuz wurden aus dem Schmuck adeliger Spender gefertigt. Seit [[1731]] besitzt das Kloster einen eigenen Altar für das Gnadenbild, wo es zu bestimmten Festzeiten ausgesetzt wird. Dieses Gotteshaus ist vielen Frommen eine besondere Stätte der Andacht und Zuflucht. So wird verständlich, dass gerade diese Kirche zu allen Tageszeiten häufig besucht wird. |
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| | === Das Kapuzinerkloster === | | === Das Kapuzinerkloster === |
| | : ''Hauptartikel: [[Kapuzinerkloster]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Kapuzinerkloster]]'' |
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| − | Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] holte als Antwort auf die Reformation Luthers als zweiten Bettelorden nach den [[Franziskanerorden|Franziskanern]] [[1596]] die [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] nach [[Altstadt|Salzburg]] und ließ das [[Kapuzinerkloster]] am [[Kapuzinerberg]] errichten. | + | Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] holte als Antwort auf die Reformation Luthers als zweiten Bettelorden nach den [[Franziskanerorden|Franziskanern]] [[1596]] die [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] nach [[Altstadt|Salzburg]] und ließ das [[Kapuzinerkloster]] am [[Kapuzinerberg]] errichten. |
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| | + | Die Klosterkirche am [[Kapuzinerberg]] wurde [[1602]] zu Ehren der Heiligen Franziskus von Assisi und Johannes Bonaventura geweiht. [[1620]] erfolgte eine erste Vergrößerung des Klosters, [[1690]] musste es nochmals erweitert werden. Die Ordensleute blieben im Lauf der Jahrhunderte gegenüber dem Landesherren und Bischof stets unabhängig, sie waren einzig dem Papst untergeben. Neben der Bereitstellung der Kost sorgte trotzdem der Erzbischof für das Wohl der Klosterbrüder. |
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| | + | Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] war kein Freund der Bettelorden. Er teilte die Kapuzinerordenprovinz Tirol - Salzburg und verwies die Tiroler Ordensbrüder. [[1810]]/[[1811|1811]] wurde das Kloster von den Franzosen beschlagnahmt, der Klostergarten wurde demonstrativ als Pferdeweide verwendet. |
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| | + | [[1813]] mussten hielten die Bayern das Kloster besetzt. [[1939]] wurde in der Zeit des Nationalsozialismus das Kloster samt Kirche enteignet. Es sollte abgerissen werden, um Platz für das geplante gigantische Gauforum zu schaffen. Nach der Rückkehr der Ordensbrüder im Jahr [[1945]] war die Kirche lange von Flüchtlingen mit bewohnt. Die letzte umfangreiche Renovierung des Klosters erfolgte [[1980]] bis [[1983]]. Damals wurden auch die alte Engelsbrunnen-Zisterne und alte Rundbogenportale entdeckt und als Schmuckstücke des Klosters restauriert. Heute ist das Kloster als Noviziat eine wichtige Ausbildungsstätte der Kapuziner für den gesamten deutschsprachigen Raum. |
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| − | Die Klosterkirche am [[Kapuzinerberg]] wurde [[1602]] zu Ehren der Heiligen Franziskus von Assisi und Johannes Bonaventura geweiht. [[1620]] erfolgte eine erste Vergrößerung des Klosters, [[1690]] musste es nochmals erweitert werden. Die Ordensleute blieben im Lauf der Jahrhunderte gegenüber dem Landesherren und Bischof stets unabhängig, sie waren einzig dem Papst untergeben. Neben der Bereitstellung der Kost sorgte trotzdem der Erzbischof für das Wohl der Klosterbrüder.
| + | == Reste alter Wehranlagen == |
| | + | :''Hauptartikel:[[Stadtbefestigungen]]'' |
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| − | Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] war kein Freund der Bettelorden. Er teilte die Kapuzinerordenprovinz Tirol - Salzburg und verwies die Tiroler Ordensbrüder. [[1810]]/[[1811|1811]] wurde das Kloster von den Franzosen beschlagnahmt, der Klostergarten wurde demonstrativ als Pferdeweide verwendet.
| + | Der Großteil der historischen Wehranlagen der Stadt sind nicht erhalten. Der alte Ring von Basteien mit der Vitalisbastei, der Virgilbastei (heute [[Kurpark (Salzburg)|Kurgarten]]), der Heinrichbastei und als Halbbastei der Sebastianbastei ist geschliffen und nur im Straßenring zwischen [[Franz-Josef-Straße]] und der [[Auerspergstraße]] noch zu erahnen. |
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| − | [[1813]] mussten hielten die Bayern das Kloster besetzt. [[1939]] wurde in der Zeit des Nationalsozialismus das Kloster samt Kirche enteignet. Es sollte abgerissen werden, um Platz für das geplante gigantische Gauforum zu schaffen. Nach der Rückkehr der Ordensbrüder im Jahr [[1945]] war die Kirche lange von Flüchtlingen mit bewohnt. Die letzte umfangreiche Renovierung des Klosters erfolgte [[1980]] bis [[1983]]. Damals wurden auch die alte Engelsbrunnen-Zisterne und alte Rundbogenportale entdeckt und als Schmuckstücke des Klosters restauriert. Heute ist das Kloster als Noviziat eine wichtige Ausbildungsstätte der Kapuziner für den gesamten deutschsprachigen Raum. | + | Aus der Zeit der '''1. Befestigung''' der Stadt (um [[1280]]) stammen: |
| | + | * Ein Stadtmauernrest in einem Hof der Lederergasse (Lederergasse 1 und 3) |
| | + | * der gut erhaltene Wehrmauerteil westlich der [[Franziskuspforte]] mit erhaltenen Zinnen (Linzergasse 14) |
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| | + | Aus der Zeit der '''2. Stadtbefestigung''' (etwa [[1470]] - [[1490]]) stammen: |
| | + | * Reste der Wehrmauer (Stadtmauer) in der Paris-Lodronstraße als straßenseitige Begrenzungsmauer beim [[Loretokloster]] |
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| | + | Aus der Zeit der '''3. Stadtbefestigung''' ([[1621]] - [[1646]], Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]) stammen: |
| | + | * Wehrmauernzug auf dem [[Kapuzinerberg]] mit der großteils erhaltenen 2 km langen Wehrmauer (kleine Teile davon gehen auf die Zeit der 2. Befestigung zurück) |
| | + | * Die Felixpforte auf dem [[Kapuzinerberg]] |
| | + | * Das [[Franziski-Schlössl]] auf dem [[Kapuzinerberg]] |
| | + | * Das [[Inneres Steintor|Innere Steintor]] |
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| | + | * Die Wasserbastei im [[Mirabellgarten]] und die das Heckentheater westlich begrenzende Wehrmauer, die sich - in der Basis ebenfalls stark eingeschüttet hinter dem Mozarteum (Stiftungsgebäude und Großer Saal) fortsetzt. |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |