Dorfheimerkreuz: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Kreuz stand bereits als die Familie Hörl das Anwesen im Jahr [[1900]] erwarb. Ursprünglich stand das Kreuz am Weg zum [[Pestkreuz]]. Angenommen wird, dass an dieser Stelle mit den Toten, die am Pestfriedhof beerdigt wurden, zu einem Gebet halt gemacht wurde. Kreuz und Christusfigur wurden von Alfred Tschullnig restauriert.
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Das Kreuz stand bereits als die Familie Hörl das Anwesen im Jahr [[1900]] erwarb. Ursprünglich stand das Kreuz am Weg zum [[Pestkreuz]]. Angenommen wird, dass an dieser Stelle mit den Toten, die am Pestfriedhof beerdigt wurden, zu einem Gebet halt gemacht wurde. Kreuz und Christusfigur wurden von [[Alfred Tschullnig]] restauriert.
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==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
Das 3m hohe Kreuz steht in Dorfheim an der Weggabelung Dorfheimerstraße / Feldgasse am Straßenrand. Das Kastenkreuz befindet sich in einem mit Granitsteinen angelegten Blumenbeet. Vor Witterungseinflüssen wird das Kreuz von einer rautenförmigen Rückwand,  Seitenteilen und einem  steilen Satteldach mit Holzschindeldeckung geschützt. Verglichen mit dem Kreuzkasten wirkt die geschnitzte und farbig gefasste Christusfigur im Dreinageltypus klein. Die Figur zeigt deutliche Spuren der Marter. Das Haupt ist mit einem dreiteiligen, goldenen Strahlenkranz umgeben und zur rechten Körperseite geneigt. Das Lendentuch mit Goldrand ist an der rechten Hüfte gebunden. Über dem Christuskorpus ist eine kleine 'INRI' Fahne befestigt. Am Kreuzstamm ist eine Laterne befestigt.
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Das drei Meter hohe Kreuz steht in Dorfheim an der Weggabelung [[Dorfheimerstraße (Saalfelden am Steinernen Meer)|Dorfheimerstraße]]-[[Feldgasse (Saalfelden am Steinernen Meer)|Feldgasse]] am Straßenrand. Das Kastenkreuz befindet sich in einem mit [[Granit]]steinen angelegten Blumenbeet. Vor Witterungseinflüssen wird das Kreuz von einer rautenförmigen Rückwand,  Seitenteilen und einem  steilen Satteldach mit [[Holzschindel]]deckung geschützt. Verglichen mit dem Kreuzkasten wirkt die geschnitzte und farbig gefasste Christusfigur im Dreinageltypus klein. Die Figur zeigt deutliche Spuren der Marter. Das Haupt ist mit einem dreiteiligen, goldenen Strahlenkranz umgeben und zur rechten Körperseite geneigt. Das Lendentuch mit Goldrand ist an der rechten Hüfte gebunden. Über dem Christuskorpus ist eine kleine 'INRI' Fahne befestigt. Am Kreuzstamm ist eine Laterne befestigt.
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[https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=352#.XiRYDSNCeQM Marterl.at]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
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[[Kategorie:Kleindenkmal]]
 
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[[Kategorie:religiöses Kleindenkmal]]
 
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[[Kategorie:Pinzgau]]
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[[Kategorie:Kreuz]]  
[[Kategorie:Saalfelden am Steinernen Meer]]
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[[Kategorie:Flurkreuz]]

Version vom 8. April 2020, 17:44 Uhr

Das Dorfheimerkreuz ist ein Kreuz in der Pinzgauer Stadt Saalfelden am Steinernen Meer.

Geschichte

Das Kreuz stand bereits als die Familie Hörl das Anwesen im Jahr 1900 erwarb. Ursprünglich stand das Kreuz am Weg zum Pestkreuz. Angenommen wird, dass an dieser Stelle mit den Toten, die am Pestfriedhof beerdigt wurden, zu einem Gebet halt gemacht wurde. Kreuz und Christusfigur wurden von Alfred Tschullnig restauriert.

Beschreibung

Das drei Meter hohe Kreuz steht in Dorfheim an der Weggabelung Dorfheimerstraße-Feldgasse am Straßenrand. Das Kastenkreuz befindet sich in einem mit Granitsteinen angelegten Blumenbeet. Vor Witterungseinflüssen wird das Kreuz von einer rautenförmigen Rückwand, Seitenteilen und einem steilen Satteldach mit Holzschindeldeckung geschützt. Verglichen mit dem Kreuzkasten wirkt die geschnitzte und farbig gefasste Christusfigur im Dreinageltypus klein. Die Figur zeigt deutliche Spuren der Marter. Das Haupt ist mit einem dreiteiligen, goldenen Strahlenkranz umgeben und zur rechten Körperseite geneigt. Das Lendentuch mit Goldrand ist an der rechten Hüfte gebunden. Über dem Christuskorpus ist eine kleine 'INRI' Fahne befestigt. Am Kreuzstamm ist eine Laterne befestigt.

Quelle