Moldan Baustoffe GmbH & Co KG: Unterschied zwischen den Versionen
K (URL Update) |
(Erg Quelle ~~~~) |
||
| Zeile 28: | Zeile 28: | ||
Derzeit (2010) obliegt die Geschäftsführung Bergrat Dipl.-Ing. Dr. [[Klaus Moldan]]. | Derzeit (2010) obliegt die Geschäftsführung Bergrat Dipl.-Ing. Dr. [[Klaus Moldan]]. | ||
| − | ==Quellen, Weblinks== | + | == Quellen, Weblinks == |
* [https://www.moldan-baustoffe.at/de/ Internetauftritt v. Moldan-Baustoffe] | * [https://www.moldan-baustoffe.at/de/ Internetauftritt v. Moldan-Baustoffe] | ||
* [http://www.hs-kuchl.salzburg.at/html/projekte/moldan_maxit/vorkommen.htm Gipsabbau und Gipslagerstätten im Land Salzburg] | * [http://www.hs-kuchl.salzburg.at/html/projekte/moldan_maxit/vorkommen.htm Gipsabbau und Gipslagerstätten im Land Salzburg] | ||
| + | * [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19411121&query=%22Moldan%22+%22Gipslager%22&seite=5 ANNO], Salzburger Volksblatt, 21. November 1941, Seite 5 ''"Die Moldanschen Gipslager von Grubach-Mooseck in Kuchl bei Hallein"'' | ||
| − | ==Bildergalerie== | + | == Bildergalerie == |
<gallery> | <gallery> | ||
Datei:Moldan Gipswerk.jpg|Moldan Gipswerk in Kuchl | Datei:Moldan Gipswerk.jpg|Moldan Gipswerk in Kuchl | ||
Version vom 6. April 2020, 07:17 Uhr
Die Firma Moldan Baustoffe GmbH & Co KG ist ein Baustoffunternehmen in Kuchl.
Lage
Das Unternehmen befindet sich östlich der Gemeinde Kuchl in einem Seitental. Am Berg oberhalb der Fabrikanlage befindet sich ein großer Gipssteinbruch.
Informatives
Das gesamte Material aus dem Steinbruch (Gips und Anhydrit) wird mittels einer Materialseilbahn umweltfreundlich direkt ins Werk geliefert. Die Seilbahn verläuft (gut versteckt) durch die so genannte Kertererbachschlucht, durch welche auch ein romantischer Fußweg führt.
Geschichte
Zu erzbischöflichen Zeiten war die Grabenmühle in der Kellau eine gewöhnliche Getreidemühle. 1812 wird sie zu einer Gipsmühle umgebaut.
Seit 1835 scheint in der Besitzerliste der Name Moldan auf.
Am 7. August 1853 [1835?] kaufte Christian Moldan (der Jüngere) (* 1809; † 1855) die Grabenmühle samt Gründen und das halbe Bachlunzengut mit dem Gipsbruch am Moosegg.
1916 entstand die „Erste Salzburger Gipswerks-Gesellschaft“. Eigentümer waren Josef (* 1886; † 1953) und Christian Moldan (* 1887; † 1968). Unter ihnen kam es zu einer Modernisierung und in der Folge zu einem zu alle Erwartungen übertreffenden Aufblühen des Betriebes.
1955 trat nach dem Tod seines Vaters Carl-Eberhard Moldan (* 1921; † 1994) als geschäftsführender Gesellschafter in das Unternehmen ein, der sich um das Unternehmen besonders verdient machte.
1971 wurden der Unternehmenszweck erweitert, nämlich neben der Gewinnung von Rohgips als Rohstoffgrundlage fabriksmäßig Gips, Gipsprodukte und Baustoffe zu erzeugen. Durch eine beachtliche Kapitalzufuhr seitens der neuen Gesellschafterin (seit 1972) Heidelberger Zement konnte der Betrieb zu einem Großunternehmen ausgebaut werden.
Seit 2001 lautete der Firmenname, nachdem die Heidelberger Zement alle Trockenmörtel-Erzeuger in der maxit-Gruppe zusammengefasst hatte, Moldan-maxit Österreich. 2006 ging Moldan-maxit zu 100% in das Eigentum der maxit-Gruppe über. Im Oktober 2008 übernahm CONNEXIO die maxit Baustoffe GmbH & Co KG und änderte den Firmenwortlaut daraufhin wieder auf MOLDAN Baustoffe GmbH & Co KG.
Im Jahr 2010 übernahm die Salzburger Sand- und Kieswerke GmbH die Moldan Baustoffe GmbH & Co KG.
Derzeit (2010) obliegt die Geschäftsführung Bergrat Dipl.-Ing. Dr. Klaus Moldan.
Quellen, Weblinks
- Internetauftritt v. Moldan-Baustoffe
- Gipsabbau und Gipslagerstätten im Land Salzburg
- ANNO, Salzburger Volksblatt, 21. November 1941, Seite 5 "Die Moldanschen Gipslager von Grubach-Mooseck in Kuchl bei Hallein"