Eichblattradnetzspinne: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (Textersetzung - „Kategorie:Biologie“ durch „Kategorie:Wissenschaft Kategorie:Biologie“)
K (Textersetzung - „Weitere Bilder“ durch „Bilder“)
 
(5 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
 
[[Datei:Eichblattradnetzspinne.jpg|thumb|Eichblattradnetzspinne]]
 
[[Datei:Eichblattradnetzspinne.jpg|thumb|Eichblattradnetzspinne]]
[[Datei:Spinne, Erlberg.jpg|thumb|Weibchen der Eichblatt-Radspinne am [[Erlberg]]]]
+
[[Datei:Spinne, Erlberg.jpg|thumb|Weibchen der Eichblatt-Radspinne am [[Erlberg (Zell am See)|Erlberg]]]]
Die '''Eichblattradnetzspinne''', eigentlich Eichblatt-Radspinne (''Aculepeira ceropegia''), auch Eichblatt-Kreuzspinne genannt, ist eine heimische Spinnenart, die zur Familie der Echten Radnetzspinnen (''Araneidae'') gehört.  
+
Die '''Eichblattradnetzspinne''', eigentlich Eichblatt-Radspinne (''Aculepeira ceropegia''), auch Eichblatt-Kreuzspinne genannt, ist eine heimische [[Spinne]]nart, die zur [[Glossar Biologie#F|Familie]] der Echten Radnetzspinnen (''Araneidae'') gehört.  
 
==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
Auf Grund ihrer namengebenden, recht ins Auge fallenden Zeichnung, ist sie auch für Laien gut erkennbar. Sie kommt zudem in Mitteleuropa häufig vor und ist auch weit verbreitet. Das Weibchen ist sehr viel größer (12 – 14 mm) als das Männchen (7 – 8 mm), das sich oft in der Nähe des Netz-spinnenden Weibchens aufhält.
+
Auf Grund ihrer namengebenden, recht ins Auge fallenden Zeichnung ist die {{PAGENAME}} auch für Laien gut erkennbar. Sie kommt zudem in Mitteleuropa häufig vor und ist auch weit verbreitet. Das Weibchen ist sehr viel größer (12 – 14 mm) als das Männchen (7 – 8 mm), das sich oft in der Nähe des Netz-spinnenden Weibchens aufhält.
  
 
Die Zeichnung auf der Rückenmitte – ein weißes Längsband mit mehrfachen Ausbuchtungen – erinnert an das Blatt einer Stiel- oder [[Eiche|Traubeneiche]].
 
Die Zeichnung auf der Rückenmitte – ein weißes Längsband mit mehrfachen Ausbuchtungen – erinnert an das Blatt einer Stiel- oder [[Eiche|Traubeneiche]].
 
==Vorkommen==
 
==Vorkommen==
Ausgenommen Großbritannien, Irland und Dänemark besiedelt dieses Spinnentier ganz Europa. Man findet es auf offenen und sonnigen Flächen. Trockenrasen, Brachen, Feuchtwiesen und Waldlichtungen bieten ihm den geeigneten Lebensraum. In den [[Alpen]] kommt die Eichenblatt-Radspinne bis in Höhen von 2 500 [[m ü. A.]] vor und zählt daher auch zu den [[Tiere im Nationalpark Hohe Tauern|Tieren im Nationalpark Hohe Tauern]].
+
Ausgenommen [[Großbritannien]], [[Irland]] und [[Dänemark]] besiedelt diese Spinne ganz Europa. Man findet sie auf offenen und sonnigen Flächen. Trockenrasen, Brachen, Feuchtwiesen und Waldlichtungen bieten ihr den geeigneten Lebensraum. In den [[Alpen]] kommt die {{PAGENAME}} bis in Höhen von 2 500 [[m ü. A.]] vor und zählt daher auch zu den [[Tiere im Nationalpark Hohe Tauern|Tieren im Nationalpark Hohe Tauern]].
 
==Lebensweise==
 
==Lebensweise==
Die Eichblatt-Radspinne spannt ihr Netz in Bodennähe zwischen Stauden oder Getreidehalmen. Ihre Sitzwarte liegt meist nahe dem oberen Rand des Netzes in einem nach oben offenen, schüsselähnlich geformten Gespinst, das sich auf Blüten oder Pflanzenteilen befindet. Wird sie dort gestört, lässt sie sich sofort zu Boden fallen. An ihrem Sicherheitsfaden klettert sie später in das Versteck zurück.
+
Die {{PAGENAME}} spannt ihr Netz in Bodennähe zwischen Stauden oder Getreidehalmen. Ihre Sitzwarte liegt meist nahe dem oberen Rand des Netzes in einem nach oben offenen, schüsselähnlich geformten Gespinst, das sich auf Blüten oder Pflanzenteilen befindet. Wird sie dort gestört, lässt sie sich sofort zu Boden fallen. An ihrem Sicherheitsfaden klettert sie später in das Versteck zurück.
  
 
==Bemerkenswertes==
 
==Bemerkenswertes==
Dieses Spinnentier wird gezüchtet, um Versuche fortzuführen, mit den von ihm erzeugten Fäden beschädigte Nervenstränge beim Menschen zu reparieren.
+
Diese Spinne wird gezüchtet, um Versuche fortzuführen, mit den von ihr erzeugten Fäden beschädigte Nervenstränge beim Menschen zu reparieren.
  
== Weitere Bilder ==
+
== Bilder ==
 
{{Commonscat|Aculepeira ceropegia}}
 
{{Commonscat|Aculepeira ceropegia}}
 
==Quellen==
 
==Quellen==
  
 
*mein.Salzburg.com-User [http://mein.salzburg.com/mt-cp.cgi?__mode=view&id=969 Bernhard]
 
*mein.Salzburg.com-User [http://mein.salzburg.com/mt-cp.cgi?__mode=view&id=969 Bernhard]
*Deutschsprachige Wikipedia, Stichwort Eichblatt-Radspinne
+
*Deutschsprachige Wikipedia, Stichwort [https://de.wikipedia.org/wiki/Eichblatt-Radspinne Eichblatt-Radspinne]
  
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 +
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]
 
[[Kategorie:Biologie]]
 
[[Kategorie:Biologie]]
 
 
[[Kategorie:Fauna]]
 
[[Kategorie:Fauna]]
 +
[[Kategorie:Spinnentier]]
 +
[[Kategorie:Spinne]]
 
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]

Aktuelle Version vom 6. Oktober 2021, 11:39 Uhr

Eichblattradnetzspinne
Weibchen der Eichblatt-Radspinne am Erlberg

Die Eichblattradnetzspinne, eigentlich Eichblatt-Radspinne (Aculepeira ceropegia), auch Eichblatt-Kreuzspinne genannt, ist eine heimische Spinnenart, die zur Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae) gehört.

Beschreibung

Auf Grund ihrer namengebenden, recht ins Auge fallenden Zeichnung ist die Eichblattradnetzspinne auch für Laien gut erkennbar. Sie kommt zudem in Mitteleuropa häufig vor und ist auch weit verbreitet. Das Weibchen ist sehr viel größer (12 – 14 mm) als das Männchen (7 – 8 mm), das sich oft in der Nähe des Netz-spinnenden Weibchens aufhält.

Die Zeichnung auf der Rückenmitte – ein weißes Längsband mit mehrfachen Ausbuchtungen – erinnert an das Blatt einer Stiel- oder Traubeneiche.

Vorkommen

Ausgenommen Großbritannien, Irland und Dänemark besiedelt diese Spinne ganz Europa. Man findet sie auf offenen und sonnigen Flächen. Trockenrasen, Brachen, Feuchtwiesen und Waldlichtungen bieten ihr den geeigneten Lebensraum. In den Alpen kommt die Eichblattradnetzspinne bis in Höhen von 2 500 m ü. A. vor und zählt daher auch zu den Tieren im Nationalpark Hohe Tauern.

Lebensweise

Die Eichblattradnetzspinne spannt ihr Netz in Bodennähe zwischen Stauden oder Getreidehalmen. Ihre Sitzwarte liegt meist nahe dem oberen Rand des Netzes in einem nach oben offenen, schüsselähnlich geformten Gespinst, das sich auf Blüten oder Pflanzenteilen befindet. Wird sie dort gestört, lässt sie sich sofort zu Boden fallen. An ihrem Sicherheitsfaden klettert sie später in das Versteck zurück.

Bemerkenswertes

Diese Spinne wird gezüchtet, um Versuche fortzuführen, mit den von ihr erzeugten Fäden beschädigte Nervenstränge beim Menschen zu reparieren.

Bilder

 Eichblattradnetzspinne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen