Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''{{PAGENAME}}''' liegt in der Ortsmitte von [[Rußbach am Paß Gschütt]] nördlich vom Dorfplatz.  
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Die '''{{PAGENAME}}''' ist die Pfarrkirche der [[Katholische Kirche|römisch-katholischen]] [[Tennengau]]er [[Pfarre Rußbach]]. Der [[Denkmalgeschützte Objekte in Rußbach am Paß Gschütt|denkmalgeschützte Bau]] ist dem Heiligen Kreuz geweiht und steht in der Ortsmitte von Rußbachsaag, dem [[Rußbach am Paß Gschütt#Gemeindegliederung|Hauptort]] der Gemeinde [[Rußbach am Paß Gschütt]].  
  
 
== Beschreibung ==
 
== Beschreibung ==
Der [[1862]] in heimischen Kalkstein errichtete [[barock]]e Kirchenbau vom Bergmann steht in der Dorfmitte, in Süd-Nordrichtung, den Turm der Straße im Süden zugewandt. Der Turm ist horizontal durch Gesimse mehrfach gegliedert und verjüngt sich zu einem achtseitigen Glockengeschoß, über dem, ausgehend von dreieckigen Wimpergen, eine achtseitige Turmpyramide mit Knauf und Kreuz ragt. Das Untergeschoß ist als Portal ausgebildet, zu dem mehrere Stufen hinaufführen. Das Innere der Kirche ist ein geräumiger Saalraum, vier Fensterachsen tief, überwölbt von einer halbkreisförmigen Stichkappentonne. Den Kirchenraum beherrscht der prachtvolle hochbarocke Hochaltar aus St. Peter. Er ist im Portaltyp gehalten. Über einem Unterbau, aufgeteilt in Felder, mit Knorpelwerk und Puttenköpfchen erhebt sich das Hauptgeschoß, in dessen Mittelfeld das Kreuzigungsbild erscheint. Nach einem Originalgemälde in St. Peter von [[1620]]/[[1630]] hat es [[Josef Ghezzi]] [[1960]] kopiert. Der rechte Seitenaltar am Fronbogen besteht aus dem gemauerten Altarblock und einer barocken Madonnenfigur im Strahlenkranz. Sein Pendant, der linke Seitenaltar, zu Ehren des hl. Josefs, weist eine neu-barocke Figur des bekannten Lieferinger Krippenschnitzers [[Hanns Rabitsch]] auf.
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Der in den Jahren [[1858]] bis [[1862]] in heimischem [[Kalkstein]] errichtete Kirchenbau von Baumeister Bergmann steht in der Dorfmitte nördlich des Dorfplatzes, in Süd-Nord-Richtung, den Turm der Straße im Süden zugewandt.  
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Der Turm ist horizontal durch Gesimse mehrfach gegliedert und verjüngt sich zu einem achtseitigen Glockengeschoß, über dem, ausgehend von dreieckigen Wimpergen, eine achtseitige Turmpyramide mit Knauf und Kreuz ragt.
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Das Untergeschoß ist als Portal ausgebildet, zu dem mehrere Stufen hinaufführen. Das Innere der Kirche ist ein geräumiger Saalraum, vier Fensterachsen tief, überwölbt von einer halbkreisförmigen Stichkappentonne.  
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Im Westen ist die aus dem Jahr [[1960]] stammende Sakristei angebaut.
  
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Den im Jahr [[1960]] barockisierten Kirchenraum beherrscht der prachtvolle hoch[[barock]]e Hochaltar aus [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]]. Er ist im Portaltyp gehalten. Über einem Unterbau, aufgeteilt in Felder, mit Knorpelwerk und Puttenköpfchen erhebt sich das Hauptgeschoß, in dessen Mittelfeld das Kreuzigungsbild erscheint. Nach einem Originalgemälde in St. Peter von [[1620]]/[[1630]] hat es [[Josef Ghezzi]] 1960 kopiert. Der rechte Seitenaltar am Fronbogen besteht aus dem gemauerten Altarblock und einer barocken Madonnenfigur im Strahlenkranz. Sein Pendant, der linke Seitenaltar, zu Ehren des hl. Josefs, weist eine neu-barocke Figur des bekannten [[Liefering]]er Krippenschnitzers [[Hanns Rabitsch]] auf.
Datei:Rußbach am Paß Gschütt Pfarrkirche 02.jpg |Pfarrkirche Rußbach, Innenansicht
 
Datei:Rußbach am Paß Gschütt Pfarrkirche 03.jpg |Pfarrkirche Rußbach, Altar
 
Datei:Rußbach am Paß Gschütt Pfarrkirche 04.jpg |Pfarrkirche Rußbach, Wappen
 
Datei:Rußbach am Paß Gschütt Pfarrkirche 05.jpg |Pfarrkirche Rußbach, Fegefeuer
 
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== Quelle ==
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== Quellen ==
 
* [http://www.russbach.info/dorfleben.html www.russbach.info]
 
* [http://www.russbach.info/dorfleben.html www.russbach.info]
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*[[RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)]], Eintrag [https://res.icar-us.eu/index.php/Pfarre_Ru%C3%9Fbach_am_Pass_Gsch%C3%BCtt Pfarre Rußbach am Pass Gschütt]
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* Wikipedia-Artikel [https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_Ru%C3%9Fbach_am_Pa%C3%9F_Gsch%C3%BCtt ''Pfarrkirche Rußbach am Paß Gschütt''], gestützt auf [[Dehio Salzburg#Ausgabe von 1986|Dehio Salzburg 1986]], S.&nbsp;326–327.
  
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{{SORTIERUNG: Kreuz, Pfarrkirche zum Heiligen}}  
 
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[[Kategorie:Rußbach am Paß Gschütt]]  
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[[Kategorie:Religion]]
 
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[[Kategorie:Katholische Kirche]]
 
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[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]]
 
[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]]
 
[[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]]
 
[[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]]

Aktuelle Version vom 14. Januar 2021, 18:21 Uhr

Pfarrkirche zum Hl. Kreuz

Die Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz ist die Pfarrkirche der römisch-katholischen Tennengauer Pfarre Rußbach. Der denkmalgeschützte Bau ist dem Heiligen Kreuz geweiht und steht in der Ortsmitte von Rußbachsaag, dem Hauptort der Gemeinde Rußbach am Paß Gschütt.

Beschreibung

Architektur

Der in den Jahren 1858 bis 1862 in heimischem Kalkstein errichtete Kirchenbau von Baumeister Bergmann steht in der Dorfmitte nördlich des Dorfplatzes, in Süd-Nord-Richtung, den Turm der Straße im Süden zugewandt.

Der Turm ist horizontal durch Gesimse mehrfach gegliedert und verjüngt sich zu einem achtseitigen Glockengeschoß, über dem, ausgehend von dreieckigen Wimpergen, eine achtseitige Turmpyramide mit Knauf und Kreuz ragt.

Das Untergeschoß ist als Portal ausgebildet, zu dem mehrere Stufen hinaufführen. Das Innere der Kirche ist ein geräumiger Saalraum, vier Fensterachsen tief, überwölbt von einer halbkreisförmigen Stichkappentonne.

Im Westen ist die aus dem Jahr 1960 stammende Sakristei angebaut.

Ausstattung

Den im Jahr 1960 barockisierten Kirchenraum beherrscht der prachtvolle hochbarocke Hochaltar aus St. Peter. Er ist im Portaltyp gehalten. Über einem Unterbau, aufgeteilt in Felder, mit Knorpelwerk und Puttenköpfchen erhebt sich das Hauptgeschoß, in dessen Mittelfeld das Kreuzigungsbild erscheint. Nach einem Originalgemälde in St. Peter von 1620/1630 hat es Josef Ghezzi 1960 kopiert. Der rechte Seitenaltar am Fronbogen besteht aus dem gemauerten Altarblock und einer barocken Madonnenfigur im Strahlenkranz. Sein Pendant, der linke Seitenaltar, zu Ehren des hl. Josefs, weist eine neu-barocke Figur des bekannten Lieferinger Krippenschnitzers Hanns Rabitsch auf.

Quellen