Brunnenhaus Maria Plain: Unterschied zwischen den Versionen
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Bei dem Objekt handelt es sich möglicherweise um den heiligen Brunnen an der Ursprungskapelle, der in der Literatur beschrieben wird. Auf einem Kupferstich aus der Zeit um 1690 ist der Brunnen zu sehen und als solcher bezeichnet. | Bei dem Objekt handelt es sich möglicherweise um den heiligen Brunnen an der Ursprungskapelle, der in der Literatur beschrieben wird. Auf einem Kupferstich aus der Zeit um 1690 ist der Brunnen zu sehen und als solcher bezeichnet. | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
| − | * Gustav Gugitz: Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch. Ein topographisches Handbuch zur religiösen Volkskunde, Band 5, Wien 1958 | + | * Gustav Gugitz: ''Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch. Ein topographisches Handbuch zur religiösen Volkskunde,'' Band 5, Wien 1958 |
| − | * Franz Jantsch: Kultplätze im Land Oberösterreich und Salzburg, Linz 1994 | + | * Franz Jantsch: ''Kultplätze im Land Oberösterreich und Salzburg'', Linz 1994 |
| − | * [[Andreas Hirsch]], Bad Reichenhall, Textgestaltung | + | * [[Andreas Hirsch]], [[Bad Reichenhall]], Textgestaltung |
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| + | {{SORTIERUNG: Maria Plain, Brunnenhaus}} | ||
| + | [[Kategorie:Flachgau]] | ||
| + | [[Kategorie:Bergheim]] | ||
| + | [[Kategorie:Kultur und Bildung]] | ||
| + | [[Kategorie:Architektur]] | ||
| + | [[Kategorie:Gebäude]] | ||
| + | [[Kategorie:historisches Gebäude]] | ||
Aktuelle Version vom 15. Januar 2025, 17:14 Uhr
Zum Ensemble der historischen Bauten in Maria Plain gehört auch ein Brunnenhaus.
Beschreibung
Dreißig Meter südlich der Ursprungskapelle steht ein altes gemauertes Brunnenhaus mit einem schindelgedeckten Zeltdach direkt an der Straße. An der Vorderseite befindet sich ein kleiner Brunnentrog aus Stein. Eine flache Wandnische weist zwei rechteckige Öffnungen auf: Aus der zentral gelegenen Öffnung ragte einst der Wasserzulauf - wohl ein Metallrohr - heraus. Das seitlich versetzte Loch ist mit Holz ausgekleidet; hier befand sich der Griff, mit dem man die Pumpvorrichtung im Inneren des Häuschens in Bewegung setzen konnte. An der Rückseite des Gebäudes befindet sich eine Zugangstür. Das Brunnenhaus wird augenscheinlich schon seit langer Zeit nicht mehr genutzt.
Geschichte
Bei dem Objekt handelt es sich möglicherweise um den heiligen Brunnen an der Ursprungskapelle, der in der Literatur beschrieben wird. Auf einem Kupferstich aus der Zeit um 1690 ist der Brunnen zu sehen und als solcher bezeichnet.
Bildergalerie
Maria Plain, Kupferstich mit Erwähnung des Brunnenhauses um 1690
Quellen
- Gustav Gugitz: Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch. Ein topographisches Handbuch zur religiösen Volkskunde, Band 5, Wien 1958
- Franz Jantsch: Kultplätze im Land Oberösterreich und Salzburg, Linz 1994
- Andreas Hirsch, Bad Reichenhall, Textgestaltung