Rothes Bruderschafts-Meßnerhaus: Unterschied zwischen den Versionen

K (doppelte Info (Portal) gelöscht, Linkfix, + Kat.)
 
(4 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Das Haus Kaigasse 6 war in fürsterzbischöflicher Zeit lange als Mesnerhaus für die Kirche St. Salvator genutzt.  
+
Das '''Rothe Bruderschafts-Meßnerhaus''', das Haus [[Kaigasse]] 6 in der [[Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]] zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt.
 +
 
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Das im Kern spätgotische und später barock überprägte Haus, gehörte zuerst zum Domkapitelspital. Wolf Dietrich von Raitenau ließ es abbrechen, um hier das Mesnerhaus für die Salvatorkirche zu errichten. Das Portal zur Gasse zeigt heute die Jahreszahl 1897 und die Initialen des damaligen Eigentümers Werner Laschensky.
+
Es war in [[Fürsterzbischöfe|fürsterzbischöflicher]] Zeit lange als Mesnerhaus für die [[St. Salvator-Kirche|Kirche St. Salvator]] (Kirche der [[Rote Bruderschaft|"Roten" Bruderschaft]]) genutzt. 
 +
 +
Das im Kern [[Gotik|spätgotische]] und später [[barock]] überprägte Haus, gehörte zuerst zum [[Domkapitelspital St. Johann]]. Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ließ es abbrechen, um hier das Mesnerhaus für die Salvatorkirche zu errichten. Das Portal zur Gasse zeigt heute die Jahreszahl [[1897]] und die Initialen "WL" des damaligen Eigentümers Werner [[Laschensky]].
  
Die große Nische im Garten des Hauses Kaigasse 6 wurde lange als ehemalige Apsis der Kirche der Schwarzen Bruderschaft gedeutet, tatsächlich befand sich hier aber ein kleines Gärtchen im Lustgarten Wolf Dietrichs. Das Rote Mesnerhaus wurde 1805 versteigert, den Zuschlag von gut 3000 fl erhielt damals der Früchtehändler Dismas Widerwald.
+
Die große Nische im Garten des Hauses Kaigasse 6 wurde lange als ehemalige Apsis der Kirche der [[Schwarze Bruderschaft|Schwarzen Bruderschaft]] gedeutet. Tatsächlich befand sich hier aber ein kleines Gärtchen im Lustgarten Wolf Dietrichs. Das Rote Mesnerhaus wurde [[1805]] versteigert, den Zuschlag von gut 3.000 [[Gulden|fl]] erhielt damals der Früchtehändler Dismas Widerwald.  
Heute trägt das Portal zur Gasse die Jahreszahl 1897 und die Buchstaben WL (Werner Laschensky).
 
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
Zeile 10: Zeile 12:
 
* [[Robert Messner]]: ''Salzburg im Vormärz'', Wien 1990  
 
* [[Robert Messner]]: ''Salzburg im Vormärz'', Wien 1990  
  
 +
 +
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 +
[[Kategorie:Altstadt]]
 +
[[Kategorie:Kaiviertel]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
 +
[[Kategorie:Denkmalschutz]]
 +
[[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]]
 
[[Kategorie:Gebäude]]
 
[[Kategorie:Gebäude]]
 
[[Kategorie:historisches Gebäude]]
 
[[Kategorie:historisches Gebäude]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Altstadt]]
 
[[Kategorie:Kaiviertel]]
 
 
[[Kategorie:Religion]]
 
[[Kategorie:Religion]]
[[Kategorie:Katholische Kirche]]
+
[[Kategorie:Katholische Kirche]]
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]
+
[[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]]
 +
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]

Aktuelle Version vom 4. Oktober 2021, 10:14 Uhr

Das Rothe Bruderschafts-Meßnerhaus, das Haus Kaigasse 6 in der Altstadt der Stadt Salzburg zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt.

Geschichte

Es war in fürsterzbischöflicher Zeit lange als Mesnerhaus für die Kirche St. Salvator (Kirche der "Roten" Bruderschaft) genutzt.

Das im Kern spätgotische und später barock überprägte Haus, gehörte zuerst zum Domkapitelspital St. Johann. Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ließ es abbrechen, um hier das Mesnerhaus für die Salvatorkirche zu errichten. Das Portal zur Gasse zeigt heute die Jahreszahl 1897 und die Initialen "WL" des damaligen Eigentümers Werner Laschensky.

Die große Nische im Garten des Hauses Kaigasse 6 wurde lange als ehemalige Apsis der Kirche der Schwarzen Bruderschaft gedeutet. Tatsächlich befand sich hier aber ein kleines Gärtchen im Lustgarten Wolf Dietrichs. Das Rote Mesnerhaus wurde 1805 versteigert, den Zuschlag von gut 3.000 fl erhielt damals der Früchtehändler Dismas Widerwald.

Quellen