Rothes Bruderschafts-Meßnerhaus: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 4. Oktober 2021, 10:14 Uhr
Das Rothe Bruderschafts-Meßnerhaus, das Haus Kaigasse 6 in der Altstadt der Stadt Salzburg zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt.
Geschichte
Es war in fürsterzbischöflicher Zeit lange als Mesnerhaus für die Kirche St. Salvator (Kirche der "Roten" Bruderschaft) genutzt.
Das im Kern spätgotische und später barock überprägte Haus, gehörte zuerst zum Domkapitelspital St. Johann. Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ließ es abbrechen, um hier das Mesnerhaus für die Salvatorkirche zu errichten. Das Portal zur Gasse zeigt heute die Jahreszahl 1897 und die Initialen "WL" des damaligen Eigentümers Werner Laschensky.
Die große Nische im Garten des Hauses Kaigasse 6 wurde lange als ehemalige Apsis der Kirche der Schwarzen Bruderschaft gedeutet. Tatsächlich befand sich hier aber ein kleines Gärtchen im Lustgarten Wolf Dietrichs. Das Rote Mesnerhaus wurde 1805 versteigert, den Zuschlag von gut 3.000 fl erhielt damals der Früchtehändler Dismas Widerwald.
Quellen
- Lorenz Hübner: Beschreibung der Hochfürstlichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg, 1792
- Robert Messner: Salzburg im Vormärz, Wien 1990