Naturschutzgebiet Oichtenriede: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Bereich der Oichten ist mit 65 Arten zur Brutzeit am artenreichsten. Besonders die Anzahl der an Feuchtgebiete gebundenen Arten ist hier am höchsten. Abseits des Baches können Baumgruppen und kleine Wäldchen, den Mangel an Gehölzen an der regulierten Oichten ausgleichen. Es ist insbesondere für den Schutz bedrohter Vogelarten von Feuchtgebieten von großer Bedeutung. Hier hervorzuheben sind vor allem die Brutvorkommen des [[Wachtelkönig]]s, der [[Krickente]], des [[Rebhuhn]]s, der [[Bekassine]] und des [[Baumfalke]]n. Durch die zahlreichen Entwässerungen, sind nur mehr Restbestände der ursprünglichen Vegetation vorzufinden. | Der Bereich der Oichten ist mit 65 Arten zur Brutzeit am artenreichsten. Besonders die Anzahl der an Feuchtgebiete gebundenen Arten ist hier am höchsten. Abseits des Baches können Baumgruppen und kleine Wäldchen, den Mangel an Gehölzen an der regulierten Oichten ausgleichen. Es ist insbesondere für den Schutz bedrohter Vogelarten von Feuchtgebieten von großer Bedeutung. Hier hervorzuheben sind vor allem die Brutvorkommen des [[Wachtelkönig]]s, der [[Krickente]], des [[Rebhuhn]]s, der [[Bekassine]] und des [[Baumfalke]]n. Durch die zahlreichen Entwässerungen, sind nur mehr Restbestände der ursprünglichen Vegetation vorzufinden. | ||
| − | Jedoch befinden sich im nordöstlichen Teil (unterhalb von Durchham und Liersching) des Naturschutzgebietes noch ein ausgedehnter Bestand von Schlankseggenried]] und Kopfbinsenmoor, sowie Orchideenstandorte. Einst waren die Niedermoore und Streuwiesen ein ausgedehntes Brutgebiet des [[Großen Brachvogel]]s. Heutzutage sind sie nur mehr in dem 120 ha großen Naturschutzgebiet vorhanden. Ihre Population ist auf ein paar wenige Brutpaare gesunken. | + | Jedoch befinden sich im nordöstlichen Teil (unterhalb von [[Durchham]] und [[Liersching]]) des Naturschutzgebietes noch ein ausgedehnter Bestand von [[Schlankseggenried]] und Kopfbinsenmoor, sowie Orchideenstandorte. Einst waren die Niedermoore und Streuwiesen ein ausgedehntes Brutgebiet des [[Großer Brachvogel|Großen Brachvogel]]s. Heutzutage sind sie nur mehr in dem 120 ha großen Naturschutzgebiet vorhanden. Ihre Population ist auf ein paar wenige Brutpaare gesunken. |
| − | == | + | ==Quellen== |
* dorfzeitung.com | * dorfzeitung.com | ||
* salzburg.gv.at | * salzburg.gv.at | ||
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Aktuelle Version vom 14. April 2021, 09:01 Uhr
Das Naturschutzgebiet Oichtenriede liegt in der weiten Talmulde des oberen Oichtentales in den Gemeindegebieten von Dorfbeuern und Nußdorf am Haunsberg.
Lage
Es erstreckt sich der Länge nach etwa von der Landesgrenze bis vor Michaelbeuern und zwischen den beiden Straßen östlich und westlich des Tales. Man kann auch sagen vom Ursprung der Oichten bis vor Lauterbach.
Allgemeines
Trotz der weitgehenden Begradigung der Oichten, liegen hier bis heute noch die am besten erhaltenen Riedflächen. Für die Fortführung der extensiven Streuwiesennutzung im Bereich des Naurschutzgebietes erhalten die Grundbesitzer vom Land Salzburg Pflegeprämien.
Der Bereich der Oichten ist mit 65 Arten zur Brutzeit am artenreichsten. Besonders die Anzahl der an Feuchtgebiete gebundenen Arten ist hier am höchsten. Abseits des Baches können Baumgruppen und kleine Wäldchen, den Mangel an Gehölzen an der regulierten Oichten ausgleichen. Es ist insbesondere für den Schutz bedrohter Vogelarten von Feuchtgebieten von großer Bedeutung. Hier hervorzuheben sind vor allem die Brutvorkommen des Wachtelkönigs, der Krickente, des Rebhuhns, der Bekassine und des Baumfalken. Durch die zahlreichen Entwässerungen, sind nur mehr Restbestände der ursprünglichen Vegetation vorzufinden.
Jedoch befinden sich im nordöstlichen Teil (unterhalb von Durchham und Liersching) des Naturschutzgebietes noch ein ausgedehnter Bestand von Schlankseggenried und Kopfbinsenmoor, sowie Orchideenstandorte. Einst waren die Niedermoore und Streuwiesen ein ausgedehntes Brutgebiet des Großen Brachvogels. Heutzutage sind sie nur mehr in dem 120 ha großen Naturschutzgebiet vorhanden. Ihre Population ist auf ein paar wenige Brutpaare gesunken.
Quellen
- dorfzeitung.com
- salzburg.gv.at