Bäckerei Michael Dobler: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Geschichtliche Notiz aus dem Jahr [[1914]]<ref>[ | + | Geschichtliche Notiz aus dem Jahr [[1914]]<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19140903&query=%22B%c3%a4ckerei+Dobler%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 3. September 1914, Seite 5</ref>:<blockquote>''Salzburg. [[2. September|2. Sept.]] (Brot zur Kriegszeit.) Vor dem Bezirksgerichte hatten sich heute der Bäckermeister Michael Dobler und die Gemischtwarenhändlerin Albine Andeßner, die vom Dobler Brot verkauft, wegen Uebertretung des § 7 der kaiserlichen Verordnung vom 1. August (Ausnützung der Kriegslage) zu verantworten. Die Anzeige wurde durch die Gemeinde [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]] erstattet, weil von der Bäckerei Dobler Brot zum Preise von 40 h mit einem Gewichte von 800 Gramm und sogenannte Eierweckerl im Gewichte von 3 Dekagramm, zum Preist von 4 h, zum Verkaufe gelangen. Auf Grund des sachverständigen Gutachtens sind diese Gewichte den Verhältnissen und der Mehlteuerung entsprechend, der Gewinn kein übermäßiger, sondern ein bürgerlicher. Aus diesem Grunde fällte Bezirksrichter Dr. Hergeth einen Freispruch.''</blockquote> |
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Aktuelle Version vom 10. September 2022, 08:44 Uhr
Die Bäckerei Michael Dobler war eine nicht mehr bestehende Bäckerei in der Stadt Salzburg.
Geschichte
Die Bäckerei befand sich im Salzburger Stadtteil Lehen mit Adresse Gaswerkgasse 24.[1] Vorher befand sich die Bäckerei in der Ignaz-Harrer-Straße 11.[2] Zwischen 1931 und 1934 übersiedelte dann das Unternehmen in die Gaswerkgasse.[3]
Im Salzburger Amtskalender 1957 scheint die Bäckerei mit Inhaber R. und Th. Laserer noch auf.
Geschichtliche Notiz aus dem Jahr 1914[4]:
Salzburg. 2. Sept. (Brot zur Kriegszeit.) Vor dem Bezirksgerichte hatten sich heute der Bäckermeister Michael Dobler und die Gemischtwarenhändlerin Albine Andeßner, die vom Dobler Brot verkauft, wegen Uebertretung des § 7 der kaiserlichen Verordnung vom 1. August (Ausnützung der Kriegslage) zu verantworten. Die Anzeige wurde durch die Gemeinde Gnigl erstattet, weil von der Bäckerei Dobler Brot zum Preise von 40 h mit einem Gewichte von 800 Gramm und sogenannte Eierweckerl im Gewichte von 3 Dekagramm, zum Preist von 4 h, zum Verkaufe gelangen. Auf Grund des sachverständigen Gutachtens sind diese Gewichte den Verhältnissen und der Mehlteuerung entsprechend, der Gewinn kein übermäßiger, sondern ein bürgerlicher. Aus diesem Grunde fällte Bezirksrichter Dr. Hergeth einen Freispruch.
Bildlink
- facebook, Aufnahme aus dem Jahr 1921
Quellen
- ↑ ANNO, Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 14. Mai 1948, Seite 4
- ↑ ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 4. März 1916, Seite 15
- ↑ ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 13. Juni 1931, Seite 20
- ↑ ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 3. September 1914, Seite 5