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'''Herta Lonski''', (*18. Juni 1922 in [[Golling]] (?);  31. Mai 2014 in [[Kuchl]]) war Lehrerin und Extrembergsteigerin.
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==Leben==
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[[Datei:KazbegiGeorgien.JPG|thumb|Kazbegi, Georgien, von Stepanzminda fotografiert. Seine Besteigung unter den "Weltbergen" war eine der für Herta Lonski besonders erinnerlichen.]]
Der erste in Salzburg lebende Vorfahr der Familie Lonski (von Pilawa) – seine Nachkommen sind heute vorwiegend im [[Pongau]] und im [[Pinzgau]] zu Hause - stammte aus dem damals zu Österreich gehörenden Teil [[Polen]]s und ist im 19. Jahrhundert nach Salzburg emigriert, wo er als Zollbeamter tätig war.  
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[[Datei:Ararat von KhorVirap.JPG|thumb|Auch den Ararat nannte Herta Lonski in einem Interview als einen der für sie wichtigen Gipfel.]]
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Schulrätin<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/menschen-18-juni-6003223  www.sn.at], 18. Juni 2012</ref> '''Herta Lonski''' (* [[18. Juni]] [[1922]] im [[Blühnbachtal]], [[Werfen]]; † [[31. Mai]] [[2014]] in [[Kuchl]]) war Lehrerin und Alpinistin.
  
Eine seiner Nachfahrinnen ist Herta Lonski, eheliche Tochter von Berufsjäger Alexander Lonski und dessen Frau Marie. Sie widmete ihr Leben neben der Berufstätigkeit als Pädagogin, die sie vorwiegend in [[Zell am See]] ausgeübt hat, dem Reisen und Bergsteigen. Sie war in ihrem Erwachsenenleben an unzähligen Orten und hat in aller Welt eine Reihe namhafter Gipfel bestiegen.  
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== Leben ==
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Der erste in Salzburg lebende Vorfahr der Familie [[Lonski]]<ref>Vor Inkrafttreten des Adelsaufhebungsgesetztes am [[10. April]] [[1919]] hieß die Familie "Lonski von Pilawa".</ref>, Julius Lonczky von Pelawa stammte aus dem damals zu Österreich gehörenden Teil [[Polen]]s. Er war im [[19. Jahrhundert]] nach Salzburg emigriert, wo er als k.k. Finanzoberaufseher tätig war. Seine Nachkommen waren später vorwiegend im [[Pongau]] und im [[Pinzgau]] zu Hause.  
  
Dazu zählen u.a.:
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Eine seiner Nachfahrinnen war Herta Lonski, eheliche Tochter des Berufsjägers Alexander Lonski (* [[18. August]] [[1887]] in Werfen; † [[18. September]] [[1973]] in [[Golling]]) und dessen Frau Maria, geborene Schider (* [[11. Dezember]] [[1884]] in [[Sulzau (Werfen)|Sulzau]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/werfen/TRBV/?pg=186 Trauungsbuch der Pfarre Werfen, Band V, S. 183.]</ref>.
  
*Noshag, 7 480 m, Hindukusch, Pakistan, 1971; der Noshag wurde von Herta Lonski als erste Frau der Welt ohne Höhenträger und ohne künstliche Sauerstoffzufuhr erklommen;
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Herta Lonski widmete ihr Leben neben der Berufstätigkeit als Pädagogin, die sie vorwiegend in [[Zell am See]] ausgeübt hatte, dem Reisen und Bergsteigen.  Im August [[1972]] wurde sie an die [[Hauptschule Kuchl]] berufen.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=2tkHlIZ2yj3sLOX5zLTeGO5XkwdMw2S2xxruxQoe1Amdrvd13VpLTbuyjvXqfEzRpFEkE6kTdYmngeLlYvKXfapI20N87Jk21Xwk3I8xgZB4DJMJoZy%2Fv65npSgiQZ5U&id1=19720817_06&q=%2522Herta%2520Lonski%2522#slide6 www.sn.at], Archiv der [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 17. August 1972, Seite 6</ref>
*Aconcagua, 6 959 m, argentinische Anden, Südamerika, 1974;
 
*Kilimandscharo, 5 895 m, Tansania, Afrika, 1968;
 
*Demavend, 5 671 m, Iran, 1970;
 
*Kasbek, 5 047 m, Kaukasus, Georgien, 1967;
 
*Elbrus, 5 642 m, Kaukasus, Russland, 1967;
 
*Kungi La, 5 155 m, Indien, 1986;
 
*Ararat, 5 137, Ostanatolien, Türkei, 1970;
 
*Citlaldepetl, 5 700 m, Mexiko, 1968;
 
*Uhuru Peak, 6 010 m, Tansania, Afrika, 1968;
 
  
Darüber hinaus erklomm Herta Lonski zahlreiche Gipfel in den europäischen [[Alpen]] und in den anderen Gebirgen des Kontinents. Das waren beispielsweise:
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Als Alpinistin war sie [[1973]] mit [[Anton IV. Dürnberger|Toni Dürnberger]] zusammen bei einer [[Grönland]]-Expedition in das Gebiet um den Tunulliarfik-Fjord. Im Laufe ihres Lebens hatte eine Reihe namhafter Gipfel in aller Welt bestiegen. Dazu zählen u. a.
  
*Ortler, 3 905 m, Südtirol, Italien, 1965;
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* der Noshag, 7&nbsp;480 m ü A., Hindukusch, Pakistan, 1971; der Noshag wurde von Herta Lonski als erste Frau der Welt ohne Höhenträger und ohne künstliche Sauerstoffzufuhr erklommen;
*Königsspitze, 3 851 m, Südtirol, Italien, 1965;
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* der Aconcagua, 6&nbsp;961 m ü. A., argentinische Anden, Südamerika, 1974;
*Grand Pic de la Meije, 3 983, Frankreich, 1964; u.v.a. mehr.
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* der Uhuru Peak des Kilimandscharo, 5&nbsp;895 m ü. A., Tansania, Afrika, 1968;
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* der Damawand, 5&nbsp;604 m ü. A., Iran, 1970;
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* der Kasbek, 5&nbsp;047 m ü. A., Kaukasus, [[Georgien]], 1967;
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* der Elbrus, 5&nbsp;642 m ü. A., Kaukasus, [[Russland]], 1967;
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* der Kungi La, 5&nbsp;155 m ü. A., [[Indien]], 1986;
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* der Ararat, 5&nbsp;137 m ü. A., Ostanatolien, [[Türkei]], 1970;
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* der Citlaltépetl, 5&nbsp;636 m ü. A., Mexiko, 1968;
  
==Quellen==
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Darüber hinaus erklomm Herta Lonski zahlreiche Gipfel in den europäischen [[Alpen]] und in den anderen Gebirgen des Kontinents, beispielsweise
*https://herta-lonski.at/
 
*Ilse Neubacher, geb. Lonski, Nichte von Herta Lonski
 
  
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* der Ortler, 3&nbsp;905 m ü. A., [[Südtirol]], [[Italien]], 1965;
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* die Königsspitze, 3&nbsp;851 m ü. A., Südtirol, Italien, 1965;
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* den ''Grand Pic de la Meije'', 3&nbsp;983 m ü. A., [[Frankreich]], 1964; 
  
{{SORTIERUNG: Lonski, Herta}}
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== Quellen ==
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{{homepage|https://herta-lonski.at}}
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* Ilse Neubacher, geborene Lonski
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* Markus Neureiter
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== Einzelnachweise ==
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[[Kategorie:Geboren 1922]]
 
[[Kategorie:Geboren 1922]]
 
[[Kategorie:Gestorben 2014]]
 
[[Kategorie:Gestorben 2014]]
[[Kategorie:Golling]]
 
[[Kategorie:Person (Alpinismus)]]
 

Aktuelle Version vom 28. Juni 2025, 08:51 Uhr

Herta Lonski
Kazbegi, Georgien, von Stepanzminda fotografiert. Seine Besteigung unter den "Weltbergen" war eine der für Herta Lonski besonders erinnerlichen.
Auch den Ararat nannte Herta Lonski in einem Interview als einen der für sie wichtigen Gipfel.

Schulrätin[1] Herta Lonski (* 18. Juni 1922 im Blühnbachtal, Werfen; † 31. Mai 2014 in Kuchl) war Lehrerin und Alpinistin.

Leben

Der erste in Salzburg lebende Vorfahr der Familie Lonski[2], Julius Lonczky von Pelawa stammte aus dem damals zu Österreich gehörenden Teil Polens. Er war im 19. Jahrhundert nach Salzburg emigriert, wo er als k.k. Finanzoberaufseher tätig war. Seine Nachkommen waren später vorwiegend im Pongau und im Pinzgau zu Hause.

Eine seiner Nachfahrinnen war Herta Lonski, eheliche Tochter des Berufsjägers Alexander Lonski (* 18. August 1887 in Werfen; † 18. September 1973 in Golling) und dessen Frau Maria, geborene Schider (* 11. Dezember 1884 in Sulzau)[3].

Herta Lonski widmete ihr Leben neben der Berufstätigkeit als Pädagogin, die sie vorwiegend in Zell am See ausgeübt hatte, dem Reisen und Bergsteigen. Im August 1972 wurde sie an die Hauptschule Kuchl berufen.[4]

Als Alpinistin war sie 1973 mit Toni Dürnberger zusammen bei einer Grönland-Expedition in das Gebiet um den Tunulliarfik-Fjord. Im Laufe ihres Lebens hatte eine Reihe namhafter Gipfel in aller Welt bestiegen. Dazu zählen u. a.

  • der Noshag, 7 480 m ü A., Hindukusch, Pakistan, 1971; der Noshag wurde von Herta Lonski als erste Frau der Welt ohne Höhenträger und ohne künstliche Sauerstoffzufuhr erklommen;
  • der Aconcagua, 6 961 m ü. A., argentinische Anden, Südamerika, 1974;
  • der Uhuru Peak des Kilimandscharo, 5 895 m ü. A., Tansania, Afrika, 1968;
  • der Damawand, 5 604 m ü. A., Iran, 1970;
  • der Kasbek, 5 047 m ü. A., Kaukasus, Georgien, 1967;
  • der Elbrus, 5 642 m ü. A., Kaukasus, Russland, 1967;
  • der Kungi La, 5 155 m ü. A., Indien, 1986;
  • der Ararat, 5 137 m ü. A., Ostanatolien, Türkei, 1970;
  • der Citlaltépetl, 5 636 m ü. A., Mexiko, 1968;

Darüber hinaus erklomm Herta Lonski zahlreiche Gipfel in den europäischen Alpen und in den anderen Gebirgen des Kontinents, beispielsweise

  • der Ortler, 3 905 m ü. A., Südtirol, Italien, 1965;
  • die Königsspitze, 3 851 m ü. A., Südtirol, Italien, 1965;
  • den Grand Pic de la Meije, 3 983 m ü. A., Frankreich, 1964;

Quellen

  • Ilse Neubacher, geborene Lonski
  • Markus Neureiter

Einzelnachweise

  1. www.sn.at, 18. Juni 2012
  2. Vor Inkrafttreten des Adelsaufhebungsgesetztes am 10. April 1919 hieß die Familie "Lonski von Pilawa".
  3. Trauungsbuch der Pfarre Werfen, Band V, S. 183.
  4. www.sn.at, Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 17. August 1972, Seite 6