Bildstock der Familie Schwarz: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Im Bildstock befinden sich drei rundbogige Nischen. In ihnen sind mit Ölfarbe auf Blechtafeln gemalte Bilder. Eine am Anfang des 19.Jahrhunderts entstandene Kopie des Gnadenbildes von Maria Plain hängt in der östlichen Nische, eine Darstellung des Nothelfers Christophorus und ein Bild der Bauernheiligen Notburga mit Getreidegarbe und Sichel in den beiden anderen. Die Bauernheilige malte Johanna Demmel 1980. Unter dem Marienbildnis ist eine quadratische Marmortafel eingelassen. Ihre Inschrift lautet: | + | Im Bildstock befinden sich drei rundbogige Nischen. In ihnen sind mit Ölfarbe auf Blechtafeln gemalte Bilder. Eine am Anfang des 19.Jahrhunderts entstandene Kopie des Gnadenbildes von Maria Plain hängt in der östlichen Nische, eine Darstellung des Nothelfers Christophorus und ein Bild der Bauernheiligen Notburga mit Getreidegarbe und Sichel in den beiden anderen. Die Bauernheilige malte Johanna Demmel 1980. Unter dem Marienbildnis ist eine quadratische Marmortafel eingelassen. Ihre Inschrift lautet: "Gelobt sei Jesus Christus / erneuert im Jahre 1980 / J. Schwarz ..." |
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Aktuelle Version vom 11. November 2025, 19:08 Uhr
Der Bildstock der Familie Schwarz ist ein Bildstock im Salzburger Stadtteil Maxglan.
Geschichte
Der ursprüngliche Bildstock entstand angeblich 1808 errichtet. Bei einem Unfall wurde er in den 1970er Jahren zerstört, 1980 wurde ein neuer Bildstock, der dem alten nachempfunden wurde, aufgestellt.
Beschreibung
Der 2,1 m hohe Bildstock steht an der Ecke Ganshofstraße/Römerstraße. Er wird durch Hecken und Sträuchern fast verdeckt und kann nur durch ein Gitter betrachtet werden. Der Sockel, Schaft und Nischenhaus sind aus Konglomerat, gedeckt ist er mit einem Pyramidendach aus Kupferblech, das durch eine Kugel und Kreuz gekrönt wird.
Im Bildstock befinden sich drei rundbogige Nischen. In ihnen sind mit Ölfarbe auf Blechtafeln gemalte Bilder. Eine am Anfang des 19.Jahrhunderts entstandene Kopie des Gnadenbildes von Maria Plain hängt in der östlichen Nische, eine Darstellung des Nothelfers Christophorus und ein Bild der Bauernheiligen Notburga mit Getreidegarbe und Sichel in den beiden anderen. Die Bauernheilige malte Johanna Demmel 1980. Unter dem Marienbildnis ist eine quadratische Marmortafel eingelassen. Ihre Inschrift lautet: "Gelobt sei Jesus Christus / erneuert im Jahre 1980 / J. Schwarz ..."