Stickler Marterl: Unterschied zwischen den Versionen

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[[1880]] haben Maria und Johann Lassacher ein Marterl errichten lassen. Das neue Marterl wurde [[2005]] von Katharina und Peter Lassacher errichtet und von Pfarrer [[Matthias Kreuzberger]] geweiht. Das Bild stammt von Ignaz Brandstätter. Das alte Marterl aus dem 20. Jahrhunderts hängt jetzt beim Hollerberger.
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[[1880]] hatten Maria und Johann Lassacher ein Marterl errichten lassen. Das neue Marterl wurde [[2005]] von Katharina und Peter Lassacher errichtet und von Pfarrer [[Matthias Kreuzberger]] geweiht. Das Bild stammt von Ignaz Brandstätter. Das alte Marterl aus dem [[20. Jahrhundert]]s hängt jetzt beim Hollerberger.
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==Beschreibung==
Das 2,3m hohe Marterl zur Erinnerung an eine Menschenverbrennung steht nordöstlich des Sticklerhofs am Wegrand. Das Marterl ist aus Lärchenholz mit Schindeldach und einem kleinen Blechkreuz am Giebel. Auf das Holz ist ein Bild gemalt, auf einem brennenden Scheiterhaufen im Wald liegt ein Mensch, daneben kniet ein Wanderer. In einer Wolke darüber zerschneidet der Heilige Martin seinen Mantel für einen Bettler. Unter dem Bild steht die Beschreibung, dass ein Fremder, vom Beruf Maurer, im Jahr [[1814]] von Unbekannten ins Feuer geworfen wurde. Johann Lassacher, der damalige Sticklerbauer, hat den halbverbrannten Mann am [[23. April]] gefunden und seine Überreste im Friedhof von [[St. Martin (St. Michael im Lungau)|St. Martin]] begraben lassen.  
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Das 2,3 m hohe Marterl zur Erinnerung an eine Menschenverbrennung steht nordöstlich des Sticklerhofs am Wegrand. Das Marterl ist aus [[Lärche]]nholz mit Schindeldach und einem kleinen Blechkreuz am Giebel. Auf das Holz ist ein Bild gemalt, auf einem brennenden Scheiterhaufen im Wald liegt ein Mensch, daneben kniet ein Wanderer. In einer Wolke darüber zerschneidet der heilige Martin seinen Mantel für einen Bettler. Unter dem Bild steht die Beschreibung, dass ein Fremder, vom Beruf Maurer, im Jahr [[1814]] von Unbekannten ins Feuer geworfen wurde. Johann Lassacher, der damalige Sticklerbauer, hat den halbverbrannten Mann am [[23. April]] gefunden und seine Überreste im Friedhof von [[St. Martin (St. Michael im Lungau)|St. Martin]] begraben lassen.  
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==Quelle==
 
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[https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=16496#.XgSYOPxCccA Marterl.at]
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Aktuelle Version vom 29. November 2024, 21:03 Uhr

Das Stickler Marterl ist ein Marterl in der Lungauer Marktgemeinde St. Michael im Lungau.

Geschichte

1880 hatten Maria und Johann Lassacher ein Marterl errichten lassen. Das neue Marterl wurde 2005 von Katharina und Peter Lassacher errichtet und von Pfarrer Matthias Kreuzberger geweiht. Das Bild stammt von Ignaz Brandstätter. Das alte Marterl aus dem 20. Jahrhunderts hängt jetzt beim Hollerberger.

Beschreibung

Das 2,3 m hohe Marterl zur Erinnerung an eine Menschenverbrennung steht nordöstlich des Sticklerhofs am Wegrand. Das Marterl ist aus Lärchenholz mit Schindeldach und einem kleinen Blechkreuz am Giebel. Auf das Holz ist ein Bild gemalt, auf einem brennenden Scheiterhaufen im Wald liegt ein Mensch, daneben kniet ein Wanderer. In einer Wolke darüber zerschneidet der heilige Martin seinen Mantel für einen Bettler. Unter dem Bild steht die Beschreibung, dass ein Fremder, vom Beruf Maurer, im Jahr 1814 von Unbekannten ins Feuer geworfen wurde. Johann Lassacher, der damalige Sticklerbauer, hat den halbverbrannten Mann am 23. April gefunden und seine Überreste im Friedhof von St. Martin begraben lassen.

Quelle