Leithenhäusl Fassadenornament: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Doch wird er auch nicht ewig leben Dem Vierten tragt man auch heraus Drum frag ich: Wen gehört dies Haus.</blockquote> | ||
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Aktuelle Version vom 16. April 2020, 09:19 Uhr
Das Leithenhäusl Fassadenornament ist ein Fassadenschmuck in der Flachgauer Marktgemeinde Thalgau.
Geschichte
Das Lindenhäusel (auch Leithenhäusl) wurde 1739 vom Thalgauer Zimmermeister Anton Mazinger errichtet. Die Lindenbäume hinter dem Haus und die Besitzerschaft durch den Leithenbauer gaben dem Haus den Namen. Der Spruch wurde von der damaligen Besitzerin Katharina Greisberger (K.G.) 1823 in Auftrag gegeben.
Beschreibung
Der ein mal 0,9 m große Wandschmuck befindet sich an der Ostseite des Leithenhäusls. In einem geschwungenen Stuckrahmen steht die Inschrift:
IHS, K.G. Dieß Haus gehört mein und doch nicht mein; Dem Zweiten kann es auch nicht seyn Dem Dritten wird es übergeben. Doch wird er auch nicht ewig leben Dem Vierten tragt man auch heraus Drum frag ich: Wen gehört dies Haus.