Maria Cyrenius: Unterschied zwischen den Versionen

K + Kategorie(n)
K Textersetzung - „.“ durch „
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
'''Maria Cyrenius''' (* [[14. Juni]] [[1872]] in Lockstedt, [[Deutschland]]; † [[30. März]] [[1959]] in Klosterneuburg, [[NÖ]].) war eine Salzburger Malerin und Emailkünstlerin.
'''Maria Cyrenius''' (* [[14. Juni]] [[1872]] in Lockstedt, [[Deutschland]]; † [[30. März]] [[1959]] in Klosterneuburg, [[NÖ]]) war eine Salzburger Malerin und Emailkünstlerin.


== Leben ==
== Leben ==
Maria Cyrenius besuchte nach ihrer Schulzeit eine Kunstschule für Zeichenlehrerinnen in Berlin, die sie [[1892]] abschloss, sowie Privatunterricht bei verschiedenen Künstlern in Berlin, [[München]] und [[Wien]].   
Maria Cyrenius besuchte nach ihrer Schulzeit eine Kunstschule für Zeichenlehrerinnen in Berlin, die sie [[1892]] abschloss, sowie Privatunterricht bei verschiedenen Künstlern in Berlin, [[München]] und [[Wien]].   


An der Kunstgewerbeschule in Wien befreundete sie sich mit den Künstlerinnen [[Magda Grasmayr|Magda Mautner-Markhof]], [[Helene von Taussig]], [[Hilde Exner]] und [[Emma Schlangenhausen]]. Nach Aufenthalten in [[Italien]] und [[Frankreich|Paris]] kehrte sie nach Wien zurück und übersiedelte wegen des Bauhauses 1919 nach Weimar und [[1921]] nach [[Salzburg]], wo sie Mitglied des ''[[Wassermann]]s'', des Salzburger ''[[Sonderbund]]es österreichischer Künstler'' und des [[Salzburger Kunstverein]]s wurde und bis [[1937]] in der Meierei der [[Grasmayr-Villa]] am [[Mönchsberg]] lebte.  
An der Kunstgewerbeschule in Wien befreundete sie sich mit den Künstlerinnen [[Magda Grasmayr|Magda Mautner-Markhof]], [[Helene von Taussig]], [[Hilde Exner]] und [[Emma Schlangenhausen]]. Nach Aufenthalten in [[Italien]] und [[Frankreich|Paris]] kehrte sie nach Wien zurück und übersiedelte wegen des Bauhauses 1919 nach Weimar und [[1921]] nach Salzburg, wo sie Mitglied des ''[[Wassermann]]s'', des Salzburger ''[[Sonderbund]]es österreichischer Künstler'' und des [[Salzburger Kunstverein]]s wurde und bis [[1937]] in der Meierei der [[Grasmayr-Villa]] am [[Mönchsberg]] lebte.  


Neben ihrer Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen war sie von [[1924]] bis zu ihrer Pensionierung [[1937]] Zeichenlehrerin am [[Bundesgymnasium Salzburg-Nonntal|Öffentlichen Mädchen-Realgymnasium]] in der [[Griesgasse]] in der [[Altstadt]] von Salzburg. Mit dem Maler [[Max Peiffer Watenphul]] war sie freundschaftlich verbunden. [[1926]] erhielt sie die österreichische Staatsbürgerschaft. Nach der Auflösung des ''Sonderbundes'' übersiedelte sie [[1938]] nach Wien, wo sie bis zu ihrem Ableben [[1959]] tätig war. Ihre Arbeiten finden sich im [[Salzburg Museum]], dem Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien und dem Archiv der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Neben ihrer Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen war sie von [[1924]] bis zu ihrer Pensionierung [[1937]] Zeichenlehrerin am [[Bundesgymnasium Salzburg-Nonntal|Öffentlichen Mädchen-Realgymnasium]] in der [[Griesgasse]] in der [[Altstadt]] von Salzburg. Mit dem Maler [[Max Peiffer Watenphul]] war sie freundschaftlich verbunden. [[1926]] erhielt sie die österreichische Staatsbürgerschaft. Nach der Auflösung des ''Sonderbundes'' übersiedelte sie [[1938]] nach Wien, wo sie bis zu ihrem Ableben [[1959]] tätig war. Ihre Arbeiten finden sich im [[Salzburg Museum]], dem Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien und dem Archiv der Universität für angewandte Kunst in Wien.