Augustiner-Chorherrenstift Berchtesgaden: Unterschied zwischen den Versionen

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[[1156 ]] erhielt das Stift die Forsthoheit und damit verbunden auch die Schürffreiheit auf Salz und Metall.  Das Salz bildete allerdings auch immer wieder Anlass für politische Machtkämpfe und sogar kriegerische Auseinandersetzungen. Bedingt durch seine Lage versuchte insbesondere das Fürsterzbistum Salzburg immer wieder die Unabhängigkeit des Klosterstifts einzuschränken. [[1611]] brach der [[Salzkrieg 1611|Salzkrieg]] zwischen [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] und Maximilian I. von Bayern aus, der zur Absetzung des Salzburger Fürsterzbischofs führte.  
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[[1156]] erhielt das Stift die Forsthoheit und damit verbunden auch die Schürffreiheit auf Salz und Metall.  Das Salz bildete allerdings auch immer wieder Anlass für politische Machtkämpfe und sogar kriegerische Auseinandersetzungen. Bedingt durch seine Lage versuchte insbesondere das Fürsterzbistum Salzburg immer wieder die Unabhängigkeit des Klosterstifts einzuschränken. [[1611]] brach der [[Salzkrieg 1611|Salzkrieg]] zwischen [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] und Maximilian I. von Bayern aus, der zur Absetzung des Salzburger Fürsterzbischofs führte.  
  
 
== Quelle ==
 
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Version vom 29. November 2018, 19:23 Uhr

Das Augustiner-Chorherrenstift Berchtesgaden wurde urkundlich 1102 erstmals erwähnt.

Geschichte

Das in Berchtesgaden im äußersten Südosten des heutigen Bayern gelegene Stift wurde 1380 als Zepterlehen zur Reichsprälatur Berchtesgaden. 1559 wurde es schließlich zur Fürstpropstei Berchtesgaden erhoben.

Ab 1194 hatte die Stiftspröpste des Augustiner-Chorherren-Stiftes sowohl die geistliche als auch weltliche Macht inne. Als Reichsprälaten waren sie ab 1380 im deutschen Reichstag mit Sitz und Stimme vertreten. Als Fürstpropstei bildete das Land Berchtesgaden bis 1803 ein eigenständiges, reichsunmittelbares Fürstentum.

Die Residenz der Stifts- und Fürstpröpste diente das immer wieder erweiterte Klosterstiftsgebäude in Berchtesgaden.

1156 erhielt das Stift die Forsthoheit und damit verbunden auch die Schürffreiheit auf Salz und Metall. Das Salz bildete allerdings auch immer wieder Anlass für politische Machtkämpfe und sogar kriegerische Auseinandersetzungen. Bedingt durch seine Lage versuchte insbesondere das Fürsterzbistum Salzburg immer wieder die Unabhängigkeit des Klosterstifts einzuschränken. 1611 brach der Salzkrieg zwischen Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau und Maximilian I. von Bayern aus, der zur Absetzung des Salzburger Fürsterzbischofs führte.

Quelle