Filialkirche Frauenkapelle: Unterschied zwischen den Versionen

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==Bauwerk==
 
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Die Kapelle wurde ab [[1710]] auf Initiative des Taxenbacher Pflegers Johann Martin Löckher von Cronen-Creitz mit finanzieller Unterstützung verschiedener Spender erbaut. Der Bau war als Dank dafür gedacht, dass bei einem Ortsbrand am [[11. Mai]] [[1710]] der Ort glimpflich davongekommen ist. Die Kapelle wurde nach dem Vorbild der  [[Altötting|Altöttinger Gnadenkapelle]] errichtet mit einem Oktogon mit Pyramidendach, an das südlich der Altarraum mit Sakristei und spitzhelmgedecktem Dachreiter anschließt.
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Die Kapelle wurde ab [[1710]] auf Initiative des Taxenbacher Pflegers Johann [[Martin Löckher von Cronenkreuz]] mit finanzieller Unterstützung verschiedener Spender erbaut. Der Bau war als Dank dafür gedacht, dass bei einem Ortsbrand am [[11. Mai]] [[1710]] der Ort glimpflich davongekommen ist. Die Kapelle wurde nach dem Vorbild der  [[Altötting|Altöttinger Gnadenkapelle]] errichtet mit einem Oktogon mit Pyramidendach, an das südlich der Altarraum mit Sakristei und spitzhelmgedecktem Dachreiter anschließt.
  
 
Die Frauenkapelle ist heute eine [[Pfarrkirche hl. Andreas|Filialkirche der Pfarre Taxenbach]], in der u. a. Maiandachten gefeiert werden. Die Kapelle ist im Winter geschlossen.
 
Die Frauenkapelle ist heute eine [[Pfarrkirche hl. Andreas|Filialkirche der Pfarre Taxenbach]], in der u. a. Maiandachten gefeiert werden. Die Kapelle ist im Winter geschlossen.
  
 
Der achteckige Hauptraum zeigt im Gewölbe Deckenbilder aus dem Jahr [[1712]] von Jakob Niederkircher. Dargestellt werden hier die heiligen Franziskus, Virgil, Kajetan, Magdalena, Antonius von Padua, Maria von Ägypten, Ignatius von Loyola und Rupert. An den Wänden hängen noch zwei Votivtafeln aus den Jahren [[1830]] und [[1844]]. Hinter einem schmiedeeisernen Gitter aus der Erbauungszeit (1730 erhöht) steht im schmalen Presbyterium der 1711 errichtete Altar mit der Gnadenmadonna in der gerahmten Mittelnische. Als Künstler wirkten Wolf Wilhelm Weissenkirchner (1711), beim Altaraufbau der Taxenbacher Tischler Michael Schnell  und bei den übrigen Figuren der Bildhauer Michael Mayr aus Brixlegg.
 
Der achteckige Hauptraum zeigt im Gewölbe Deckenbilder aus dem Jahr [[1712]] von Jakob Niederkircher. Dargestellt werden hier die heiligen Franziskus, Virgil, Kajetan, Magdalena, Antonius von Padua, Maria von Ägypten, Ignatius von Loyola und Rupert. An den Wänden hängen noch zwei Votivtafeln aus den Jahren [[1830]] und [[1844]]. Hinter einem schmiedeeisernen Gitter aus der Erbauungszeit (1730 erhöht) steht im schmalen Presbyterium der 1711 errichtete Altar mit der Gnadenmadonna in der gerahmten Mittelnische. Als Künstler wirkten Wolf Wilhelm Weissenkirchner (1711), beim Altaraufbau der Taxenbacher Tischler Michael Schnell  und bei den übrigen Figuren der Bildhauer Michael Mayr aus Brixlegg.
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== Quellen ==
 
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* Bildbeschreibung
 
* Bildbeschreibung

Version vom 25. August 2018, 01:00 Uhr

Die Filialkirche Frauenkapelle

Die Filialkirche Frauenkapelle zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Pinzgauer Gemeinde Taxenbach.

Geografie

Sie befindet sich nahe dem ehemaligen Bezirksgericht Taxenbach an der Bundesstraße neben der sog. Fronfeste.

Bauwerk

Die Kapelle wurde ab 1710 auf Initiative des Taxenbacher Pflegers Johann Martin Löckher von Cronenkreuz mit finanzieller Unterstützung verschiedener Spender erbaut. Der Bau war als Dank dafür gedacht, dass bei einem Ortsbrand am 11. Mai 1710 der Ort glimpflich davongekommen ist. Die Kapelle wurde nach dem Vorbild der Altöttinger Gnadenkapelle errichtet mit einem Oktogon mit Pyramidendach, an das südlich der Altarraum mit Sakristei und spitzhelmgedecktem Dachreiter anschließt.

Die Frauenkapelle ist heute eine Filialkirche der Pfarre Taxenbach, in der u. a. Maiandachten gefeiert werden. Die Kapelle ist im Winter geschlossen.

Der achteckige Hauptraum zeigt im Gewölbe Deckenbilder aus dem Jahr 1712 von Jakob Niederkircher. Dargestellt werden hier die heiligen Franziskus, Virgil, Kajetan, Magdalena, Antonius von Padua, Maria von Ägypten, Ignatius von Loyola und Rupert. An den Wänden hängen noch zwei Votivtafeln aus den Jahren 1830 und 1844. Hinter einem schmiedeeisernen Gitter aus der Erbauungszeit (1730 erhöht) steht im schmalen Presbyterium der 1711 errichtete Altar mit der Gnadenmadonna in der gerahmten Mittelnische. Als Künstler wirkten Wolf Wilhelm Weissenkirchner (1711), beim Altaraufbau der Taxenbacher Tischler Michael Schnell und bei den übrigen Figuren der Bildhauer Michael Mayr aus Brixlegg.

Quellen