Heinrich von Lützelburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Bis zu seinem Amtsantritt als Chiemseer war er Bischof im heutigen Lettland, und zwar von 1247 bis 1251 Bischof von Semgallen und von 1251 bis 1263 Bischof von Kurland.  
  
Obwohl das Recht der Ernennung und Investitur der Bischöfe von Chiemsee dem Salzburger Erzbischof zustand, ernannte Papst Urban IV. nach dem Tod des Chiemseer Bischofs Heinrich am [[1263]] Heinrich von Lützelburg zu dessen Nachfolger, da in Salzburg gerade ein [[Philipp von Spanheim|Kirchenstreit]] tobte.
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Obwohl das Recht der Ernennung und Investitur der Bischöfe von Chiemsee dem Salzburger [[Erzbischof]] zustand, ernannte Papst Urban IV. nach dem Tod des Chiemseer Bischofs [[Heinrich (Chiemsee)|Heinrich]] [[1263]] Heinrich von Lützelburg zu dessen Nachfolger, da in Salzburg gerade ein [[Philipp von Spanheim|Kirchenstreit]] tobte.
  
1267 weihte Heinrich im Zisterzienserkloster [[Raitenhaslach]] den Altar in der Kapelle der Heiligen Simon und Judas Thaddäus und 1268 bestätigte er der Pfarrei Pillersee die bisherigen Privilegien. 1271 gewährte er Ablässe für den Dominikusaltar in der Kirche des Frauenklosters Lienz, für den Bau der Kirche in [[Heiligenblut]] und für die Maria-Magdalena-Kapelle in Ridnaun, die durch ein Feuer zerstört worden war.  
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Version vom 3. November 2017, 10:45 Uhr

Heinrich von Lützelburg (OFM) († 8. Februar 1274) war von 1263 bis 1274 Bischof von Chiemsee.

Leben

Er entstammte dem Geschlecht der Lützelburger und gehörte dem Orden der Franziskaner an.

Bis zu seinem Amtsantritt als Chiemseer war er Bischof im heutigen Lettland, und zwar von 1247 bis 1251 Bischof von Semgallen und von 1251 bis 1263 Bischof von Kurland.

Obwohl das Recht der Ernennung und Investitur der Bischöfe von Chiemsee dem Salzburger Erzbischof zustand, ernannte Papst Urban IV. nach dem Tod des Chiemseer Bischofs Heinrich 1263 Heinrich von Lützelburg zu dessen Nachfolger, da in Salzburg gerade ein Kirchenstreit tobte.

1267 weihte Heinrich im Zisterzienserkloster Raitenhaslach den Altar in der Kapelle der Heiligen Simon und Judas Thaddäus und 1268 bestätigte er der Pfarrei Pillersee (Nordtirol) die bisherigen Privilegien. 1271 gewährte er Ablässe für den Dominikusaltar in der Kirche des Frauenklosters Lienz, für den Bau der Kirche in Heiligenblut und für die Maria-Magdalena-Kapelle in Ridnaun, die durch ein Feuer zerstört worden war.

Er starb 1274, sein Leichnam wurde vermutlich in Herrenchiemsee begraben.

Quelle


Zeitfolge